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Konvention mit Verona

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Der Ärztemangel und seine Folgen: das Krankenhaus Meran greift zur Abdeckung des Bereitschaftsdienstes auf Mediziner aus Verona zurück und muss dafür höhere Tarife als hierzulande üblich zahlen.

von Karin Gamper

Irene Pechlaner redet nicht lange um den heißen Brei herum: „Wenn ich den Dienst abdecken will, dann muss ich auf Ärzte von auswärts zurückgreifen und auch den geforderten Tarif bezahlen“, sagt die Direktorin des Gesundheitsbezirks Meran offen heraus. Im konkreten Fall hat der Sanitätsbetrieb eine Konvention mit dem Krankenhausverbund Verona abgeschlossen. Die Vereinbarung garantiert zwischen Jänner und Dezember 2018 die Abbestellung von Veroneser Fachärzten an die Abteilungen Pädiatrie, Anästhesie und Wiederbelebung des Krankenhauses in Meran und partiell auch Schlanders.

„Es sind gute und erfahrene Ärzte, bei denen ich weiß, dass der Dienst in guten Händen ist“, betont Pechlaner. Die beigezogenen Anästhesisten und Pädiater decken vor allem den Bereitschaftsdienst an den Feiertagen und an den Wochenenden ab. „Sonst hätten unsere Mitarbeiter keine Möglichkeit ihre arbeitsfreien Tage zu nehmen“, erklärt Pechlaner. Konkret geht es um maximal 200 Stunden Bereitschaftsdienst mit Rufeinsätzen und 120 Stunden aktiven Dienstes im Monat.

Der Haken: der Tarif, den der Krankenhausverbund Verona für die Abkommandierung seiner Ärzte fordert, ist höher als der hierzulande übliche.

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Kommentare (4)

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  • rambo

    Und wie schauts mit der Doppelsprachigkeit aus? Hiesigen Jungärtzten werden Steine in den Weg gelegt und Auswärtige haben die Narrenfreiheit, tüpisch SVPD MARTHA STOCKER, KOMPATSCHER, ACH(J)AMMER,TOMASINI und restlicher Sauhaufen!!!

  • [email protected]

    Es kommt wie befürchtet. Gute Suedtiroler Aerzte werden von der Suedtiroler Sanität vertrieben, und Dienste an „gute italienische Haende“ uebergeben, mit Mehrkosten noch dazu. Wann werden diese Versager, Stöcker & Co., zur Rechenschaft gezogen?

  • criticus

    Typisch Sanitätseinheit, nach „oben“ zu viel Wasserköpfe und nach „unten“ wird geklemmt und gespart. Die Mehrkosten sollen die Frau Stocker und ihre Sanitätsverantwortlichen übernehmen.

  • thefirestarter

    Zweispachigkeit ade !!
    Frag mich nur wie das dann funtionieren soll.
    Wer übersetzt, bzw. wer nimmt sich die Verantwortung zu übersetzen?
    Ich möchte nicht die/der Krankenpfleger sein der übersetzt hat wenn was schief geht.

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