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„Wie wär‘s mit Kerschbaumer?“

Die Ortsgruppe Bozen der Süd-Tiroler Freiheit begrüßt die Errichtung der Gedenktafel durch die Gemeinde Bozen in Erinnerung an die Geschwister Hans und Sophie Scholl und schlägt vor …

„Bürgermeister Renzo Caramaschi setzt damit ein klares Zeichen gegen die Verbrechen des Nationalismus und würdigt deren Opfer, und das ist gut so!“, urteilt der Bozner Ortssprecher der Süd-Tiroler Freiheit, Cristian Kollmann. Doch er mahnt: „Die Verbrechen des Nationalsozialismus, die in Südtirol definitiv der Vergangenheit angehören, sollen nicht dafür herhalten, um vom Faschismus, der in Südtirol und besonders in Bozen in die Gegenwart hereinstrahlt, abzulenken!

In Sachen Aufarbeitung des Faschismus besteht laut Kollmann noch viel Aufholbedarf, und zwar nach dem Vorbild des Nationalsozialismus: „Die historische Einordnung und Demaskierung des Faschismus werden in Bozen nur oberflächlich und halbherzig betrieben, und deren Opfer, besonders jene des Postfaschismus, werden mitunter bis heute noch zu Tätern stigmatisiert.“

„Wäre Caramaschi, der an sich selbst den Anspruch erhebt, Bürgermeister für alle zu sein, auch für eine Sepp-Kerschbaumer-Straße zu gewinnen?“, fragt Kollmann.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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