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„Nichts Schlimmes“

Arno Kompatscher mit Alexander Van der Bellen

Der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen sagt, über eine Doppelstaatsbürgerschaft für Südtiroler könne man reden.

Über eine Doppelstaatsbürgerschaft für Südtiroler könne man schon reden, sagte der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen am Samstag laut Nachrichtenagentur APA.

Grundsätzlich finde er „nichts dramatisch Schlimmes an Doppelstaatsbürgerschaften“.

Allerdings sei dieses Thema „heikel“, weil es nicht nur um Südtirol gehe, sondern auch um das Verhältnis zwischen Österreich und Italien. Mit dem italienischen Amtskollegen Sergio Mattarella habe er darüber nicht gesprochen, so Van der Bellen.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (18)

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  • tiroler

    Die doppelte Staatsbürgerschaft ist das mindeste, was uns Südtirolern nach den Ereignissen des 20. Jahrhunderts zusteht. Unser Land wurde aus Österreich entrissen und uns wurde die österreichische Staatsbürgerschaft genommen, gegen unseren Willen

  • susi

    Tja Tiroler, das ist leider so, wenn man einen Krieg anfängt und ihn dann verliert.

    Aber vllt klappt es ja trotzdem noch …

  • der_brottler

    Der „tiroler“ hat wohl vergessen wer den Krieg angezellelt hat, und wieviele Südtiroler mitgelaufen sind……
    Erst das hat Südtirol in die Lage gebracht, wo wir heute sind
    Blöd gelaufen halt…

  • franz

    @der_brottler
    Die Südtiroler mussten !
    Wer sich weigerte kam ins Konzentrationslager wie Josef Mayr-Nusser (1901-1945)
    Josef Mayr-Nusser wurde 1910 in Bozen geboren. In einem religiösen Umfeld aufgewachsen, schloss er sich der Katholischen Jugend an. Nach dem sogenannten Optionsabkommen zwischen Hitler und Mussolini im Jahr 1939 entschloss er sich trotz des massiven Drucks der aus Deutschland ferngesteuerten örtlichen Nationalsozialisten zum Verbleib in Südtirol und trat dem Andreas-Hofer-Bund bei.
    Nach dem Waffenstillstand Italiens mit den Alliierten im Herbst 1943 und dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht wurde Mayr-Nusser im September 1944 zum deutschen Militär eingezogen. Er wurde dabei der Waffen-SS zugeteilt. Nachdem er am 4. Oktober 1944 in Konitz in Ostpreußen aus Gewissensgründen den SS-Eid verweigert hatte, wurde er zum Tode verurteilt. Auf dem Weg ins Konzentrationslager Dachau starb Josef Mayr-Nusser am 24. Februar 1945 in einem Viehwaggon bei Erlangen an den Folgen der Haft.

  • sabine

    Was hat das mit dem Krieg zu tun, hat etwa Südtirol allein diesen angezettelt?
    Fakt ist: Der dauerhafte Verlust der Heimat lastet auf diesem Land und seinen Menschen, und die doppelte Staatsbürgerschaft wäre wie Balsam auf der Seele

  • sepp

    oans muiss uns schun amol klar sei was die 2 Herrn ist domochen der herr LB und der LACHHAMMER isch lei leute verarschen und in schlauen spielen sie hätten das alles eingfähtelt die südtiroler Freiheit fordert das lange schon die 2 walschen freunde wellen lei gross do stehen ba die nächsten wahlen und sogen sie hoben des gimocht und die leute sein noa sovl ble und wählen die spiel ganz a falsches spiel

  • wollpertinger

    Der Van der Bellen hat sich immer schon für die doppelte Staatsbürgerschaft für die Südtiroler ausgesprochen. Er hat ja selbst zwei Staatsbürgerschaften. Und sein großer Freund, der Papst Franziskus, hat sogar drei Staatsbürgerschaften.

  • watschi

    der 1. weltkrieg wurde vom italienischen anarchisten luigi lucheni durch das attentat auf kaiserin sisi und kaiser fanz Joseph verursacht. der rest ist geschichte

    • mannik

      Ops… das war wohl eher Gavrilo Princip und sein Attentat auf Franz Ferdinand und seine Gemahlin Sophie in Sarajevo…

    • wollpertinger

      Der Lucheni hat tatsächlich unsere liebe Sisi ermordet, und vielleicht hat das auch irgendwie zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges beigetragen, denn die Sisi hätte sicher, wenn sie 1914 noch gelebt hätte, nach der Ermordung des Thronfolgers Franz Ferdinand und seiner Gattin Sophie mäßigend auf den Kaiser einwirken und damit ein Gegengewicht zu den vielen Kriegsflüsterern bilden können. Das Attentat auf Kaiser Franz Joseph war allerdings nicht das Werk von Lucheni, sondern von einem gewissen Wilhelm Oberdank. Das Attentat ist zum Glück fehlgeschlagen (leider wurden zwei unbeteiligte Zivilisten getötet), aber schon der Versuch reichte aus, um Oberdank zu einem italienischen Nationalhelden mit dem Namen Guglielmo Oberdan zu machen. Auf den Verlauf der Geschichte hatte es allerdings keinen Einfluss.

      • mannik

        Das Attentat von Lucheni hat nichts, aber auch gar nichts mit dem Ausbruch des 1. Weltkriegs zu tun. Sogar Gavrilo Princip war im Grunde aber auch nur ein nützlicher Idiot. Geschichte ist die Sammlung von Fakten und deren Interpretation Wollpertinger.

        • wollpertinger

          Ich wollte doch nur dem Watschi eine goldene Brücke bauen, um ihm aus seinem Unsinn herauszuhelfen. Was ich geschrieben habe, sind reine Fakten. Bei der Interpretation sollte man schon ein wenig Fantasie zulassen.

          • mannik

            Fakt ist dass Kaiserin Elisabeth von Lucheni ermordet wurde (mit einer Dreikantfeile übrigens), stimmt. Es ist aber auch Fakt, dass das mit dem Thema nichts zu tun hat. Werden Sie doch bitte nicht zum zweiten Franz, der auch zusammenhangloses Zeug postet:)))

  • rambo

    Von Geschichte habs woll alle wenig Ahnung, in der Schule nicht aufgepasst?

  • thefirestarter

    1. Wollen uns die Österreicher nicht, bzw. wollen es sich auf keinen Fall mit den Italienern verscherzen. Dafür sind die wirtschaftlichen Interessen einfach zu stark.

    2. Eine Doppelstaatsbürgerschaft die nicht für alle ist? Das birgt Zündstoff.

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