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    Warnung der Postpolizei

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    Die Postpolizei Bozen warnt vor cleveren Betrügern, die es hauptsächlich auf Unternehmen abgesehen haben.

    Bei der Post- und Kommunikationspolizei in Bozen sind erneut Meldungen von Unternehmen zu Betrugsversuchen eingegangen.

    Es handelt sich um eine bereits seit einigen Jahren bekannte Methode.

    Worum geht es?

    Der moderne Betrüger sucht Informationen über die potentiellen Opfer hauptsächlich im Netz und benutzt sie dann, um sie zu täuschen.

    In diesem Fall handeln die Betrüger, meist aus dem Ausland, auf folgende Weise:

    Der Sachbearbeiter, der in einem Unternehmen für die Zahlungen zuständig ist, bekommt eine E-Mail – scheinbar von einer Person stammend, die befähigt ist einen Zahlungsauftrag zu veranlassen – indem ihm mitgeteilt wird eine Überweisung zugunsten ausländischer Bankkonten stattzugeben.

    In Wirklichkeit wurde die oben genannte E-Mail aber von Betrügern versandt und ist dabei so geschickt abgefasst, dass der Sachbearbeiter in die Irre geführt wird.

    (Beispiel: Im Unternehmensaufbau, erhält der Verwaltungsverantwortliche, eine E-Mail die scheinbar von der Führungsspitze des Unternehmens stammt, mit einem Überweisungsauftrag, indem auch noch die Daten des Begünstigten angegeben werden. Die Mail wurde aber gar nicht von der Unternehmensführung abgeschickt, sondern von Betrügern, die den Verantwortlichen der Verwaltung in die Irre führt);

    Der Sachbearbeiter, der in einem Unternehmen für die Zahlungen zuständig ist, bekommt eine E-Mail – scheinbar von einem Zulieferer stammend, mit dem schon länger Geschäftsverbindungen bestehen – indem er ihm mitteilt einen Überweisungsauftrag zu veranlassen – aber auf ein neues Bankkonto, mit einer anderen Kontonummer als der vorher bekannten. In Wirklichkeit wurde die oben genannte E-Mail aber von Betrügern versandt und ist dabei so geschickt abgefasst, dass der Sachbearbeiter in die Irre geführt wird.

    (Beispiel: Im Unternehmensaufbau, erhält der Verwaltungsverantwortliche, eine E-Mail die scheinbar von einem Zulieferer stammend, mit dem schon länger Geschäftsverbindungen bestehen. In dieser E-Mail wird dem Verantwortlichen mitgeteilt, dass er keine Zahlung mehr auf die bis jetzt verwendete Kontonummer veranlassen soll, sondern auf eine neue Kontonummer. Auf diese Weise hat das Unternehmen die Ware nicht mit Zahlungen auf die Kontonummer des Zulieferers bezahlt sondern auf die Kontonummer der Betrüger).

    Wie kommen die Betrüger an die Informationen  damit sie ein Unternehmen in die Irre führen. Die Postpolizei nennt einige Beispiele:

    Früher konnten die Betrüger Informationen über ein Unternehmen erhalten, indem sie insbesondere in den Abfällen des Unternehmens stöberten.

    Heutzutage, mit den neuen Technologien, erhalten die Betrüger die Informationen im Netz indem sie das „Social Engineering“ betreiben, wie zum Beispiel OSINT (Abkürzung aus dem Englischen Open Source INTelligence, also eine Konsultation einer Informationssammlung in öffentlichen Quellen) oder durch das Phishing.

    Um das Risiko zu reduzieren, Opfer dieser Betrüger zu werden: Sollten die Unternehmen bei deren Zahlungsvorgängen ein sorgfältigeres Verfahren einführen, um mit Sicherheit zu überprüfen, wer die Überweisungsempfänger sind.

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