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    Überwachtes Meran

    Paul Rösch und Fabrizio Piras

    Acht neue Videokameras werden in Zukunft an vier weiteren Stellen auf dem Meraner Gemeindegebiet den öffentlichen Raum überwachen und so für mehr Sicherheit sorgen.

    Bürgermeister Paul Rösch und der Kommandant der Ortspolizei Fabrizio Piras stellten die Maßnahme heute im Rahmen einer Pressekonferenz vor.

    Die Gemeinde Meran setzt wie angekündigt auf Videokameras, um die Ortspolizei bei ihrer Arbeit zu unterstützen. In diesen Tagen werden die ersten vier Kameras installiert, die an den Einfahrten zur Altstadt alle Fahrzeuge kontrollieren und die Kfz-Kennzeichen automatisch mit der Liste der berechtigten Fahrzeuge abgleichen.

    „Unser Vorbild ist in diesem Fall die Stadt Bozen, wo eine solche automatische Videoüberwachung schon seit einigen Jahren erfolgreich im Einsatz ist“, erklärte Rösch. „Die automatisierten Kontrollen nehmen der Ortspolizei Arbeit ab. Den Polizistinnen und Polizisten steht diese Zeit dann für andere Tätigkeiten zur Verfügung.“ Neben der Verkehrskontrolle könnten die Kameras natürlich auch für andere Zwecke eingesetzt werden. Noch vor Jahresende sollen außerdem fünfzehn weitere Kameras installiert werden.

    „In Zusammenarbeit mit Carabinieri und Staatspolizei haben wir die sensiblen Zonen festgelegt, für die eine Videoüberwachung sinnvoll ist“, sagte Piras. „Die Kameras zeichnen die Umgebung auf und übermitteln Bilder direkt an die Einsatzzentralen, die bei Anzeichen von Gefahr sofort aktiv werden können.“

    „Wir müssen die technischen Möglichkeiten nutzen, die es heute gibt, um die Polizeikräfte zu entlasten“, sagte Rösch und unterstrich, dass die Unterstützung der Ortspolizei ein wichtiges Anliegen sei. „Doch bei all dem dürfen wir nicht vergessen, dass Meran eine sichere Stadt ist und bleibt – auch dank der erfolgreichen Arbeit der Ordnungskräfte.“

    Bis heute hat die Gemeinde Meran im Stadtbereich insgesamt 111 Videokameras installiert, 72 davon dienen der Überwachung von öffentlichen Räumen und Gebäuden, 39 hingegen der Verkehrskontrolle.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (4)

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    • franz

      Acht neue Videokameras werden in Zukunft an vier weiteren Stellen auf dem Meraner Gemeindegebiet den öffentlichen Raum überwachen und so für mehr Sicherheit sorgen. […]
      Mehr Videokameras,wohl um die Bürger zu massakrieren und damit die Stadtkasse aufzufüllen,welche die Gemeinde dringend braucht um die neuen Gäste zu verwöhnen bzw. bei deren Faulheit zu unterstützen.
      Thema Sicherheit, abgesehen davon, dass die Stadtregierung Rösch sowie Charamaschi Bozen groß ankündigt mit den Videokameras für mehr Sicherheit zu sorgen, was nichts bringt weil es keine sichere Strafen gibt, entsprechende Strafen wurden mit den “svuota carceri“ – DL-Depenalizzaione und anlässlich der letzen Justiz Reform abgeschaffen. unter anderem den Art 612 bis c. p Stalking ) 17G00116) (GU Serie Generale n.154 del 04-07-2017) Entrata in vigore del provvedimento: 03/08/2017.
      Bürgermeister Rösch & Caramaschi könnten zumindest Gesetze anwenden die es bezüglich Sicherheit gibt.
      Wie das “Dekret – Minniti‘ mit den Daspo Urbano “ previsto che chi deturpa zone di pregio delle città non potrà più frequentarle per un periodo di 12 mesi. Un provvedimento simile al «Daspo» in vigore oggi negli stadi. Ma prima di arrivare a questo vengono introdotte sanzioni amministrative da 300 a 900 euro con l’allontanamento fino a 48 ore per chi lede il decoro urbano o la libera accessibilità o la fruizione di infrastrutture, luoghi di pregio artistico, storico e turistico, anche abusando di alcolici o droghe, esercitando la prostituzione «in modo ostentato», facendo commercio abusivo o “ accattonaggio molesto“ [..]
      La Legge C’è
      Dekret – Minniti &Orlando Decreto Legge, testo coordinato 20/02/2017 n° 14, G.U. 20/02/2017
      Diesbezüglich drückt man beide Augen zu und konzentriert sich lieber auf Verkehrssünder, schließlich bringt das Geld, viel Geld besonders die neuen Hilfsscheriff bemühen sich diesbezüglich .

    • franz

      Schließlich war man sich auch beim Sicherheitsgipfel vom 28.10.2017 einig “installate-102-telecamere-per-scendere-a-mille-reati-l-anno- 29.10.2017
      “alto adige“ cronaca: installate-102-telecamere-per-scendere-a-mille-reati-l-anno
      Bolzano è una città sicura o è sotto assedio della criminalità?. “se senza la certezza della pena qualsiasi norma perde efficacia» .“ [..]
      Wenn Caramaschi meint die Straftaten seien zurückgegangen entspricht das nicht der Realität, bzw. ist reiner Scheinpopulismus und Schaumschlägerei:
      Zurückgegangen sind die Anzeigen cielleicht , denn wenn es keine Strafen gibt macht es keinen Sinn eine Anzeige zu erstatten so gesehen macht auch der Aufruf vom Regierungskommissär Cusumano – Vito Cusumano ) die Bürger sollten Delikte anzeigen:
      Macht wohl wenig Sinn. wenn es keine Strafen gibt.
      Anwesen unter anderem auch Richter Carlo Busato, “presidente della sezione penale del Tribunale di Bolzano“
      In einen Artikel zum Thema Sicherheit meint Richter Carlo Busato
      http://altoadige.gelocal.it/bolzano/cronaca/2017/05/26/news/certezza-della-pena-ormai-il-carcere-e-un-eccezione-anche-a-bolzano-1.15394461

    • goggile

      WACHT ENDLICH AUF! MEHR SICHERHEIT GIBT ES, SOBALD JEDER STRAFFàLLIGE ALSBALD EINE HAFTSTRAFE ABBUESEN MUSS Z.B. DIEBSTAHL 1 JAHR JE HAUSEINBRUCH 3JAHRE, MIT FLASCHE AUF EINEM EINSCHLAGEN MINDESTENS 5 JAHRE UND BEI MORDVERSUCH UND MORD SOWIESO LEBENSLàNGLICH. JEDER MòRDER DER WIEDER IN FREIHEIT ENTLASSEN WIRD IST EIN BEWEIS DASS ES KEINE GERECHTIGKEIT UNTER MENSCHEN GIBT. NIEMAND HAT DAS RESCHT ANDERE LEBEN AUSZULOESCHEN. die gewaltattacken ueberfàlle usw gehòren auch hàrtestens bestraft. man bedenke dass die allermeisten wiederholungstàter sind und wenn diese alle weggesperrt wàren es ein viel friedlicheres zusammenleben gestalten wuerde. wacht endlich auf gesetzesmacher!!!!!!!!!

    • goggile

      es kann nicht sein dass man in einer zivilisierten Gesellschaft tagtàglich immer wider von gewalteskalationen liest wobei die meisten gar nicht mehr angezeigt werden und nur ein Bruchteil davon òffentlich aufscheinen und man entweder dies oder das verbrechen der Politiker gegenueber der eigenen bevòlkerung was das Thema fluechltinge tagtàglich betrifft.

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