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    Mageres Angebot

    LH Arno Kompatscher

    Im Haushaltsgesetz wurden 5,5 Millionen Euro für Kollektivvertragsverhandlungen vorgesehen. Dabei fordern die Gewerkschaften über 120 Millionen Euro.

    von Heinrich Schwarz

    Immer hoch genug ansetzen, ist bei Vertragsverhandlungen die Devise. Entsprechend sind die Forderungen der Gewerkschaften für die öffentlich Bediensteten ausgefallen: 120 Millionen Euro wollen sie für die Erneuerung der einzelnen Bereichsverträge, nachdem vor einem Jahr der bereichsübergreifende Kollektivvertrag (BÜKV) für 40.000 Personen unterzeichnet worden war.

    „Wahrscheinlich werden es noch mehr als 120 Millionen, da noch nicht alles auf dem Tisch ist“, sagt Landeshauptmann Arno Kompatscher.

    Er hat mit dem neuen Haushaltsgesetz, dessen Entwurf vergangene Woche von der Landesregierung genehmigt worden ist, eine erste Antwort gegeben: Für Kollektivvertragsverhandlungen wird das Land maximal 5,5 Millionen Euro ausgeben.

    Kompatscher erklärt: „Ich habe den Sozialpartnern bei der Vorstellung des Haushaltsentwurfes bereits gesagt, dass solche Forderungen weit weg von der Realität sind. Der Haushalt gibt das nicht her. Wir haben ja bereits 140 Millionen Euro an Mehrkosten aufgrund des BÜKV, der zu Lohnerhöhungen geführt hat.“

    Für Gespräche zeigt sich Kompatscher offen – aber wegen der knappen Geldmittel würde er lieber über Themen wie Arbeitsqualität oder Flexibilisierung der Arbeitszeit sprechen. Geld will er in erster Linie für „besondere Leistungen wie Feiertags- oder Nachtdienste“ ausgeben – sprich für die Ärzte.

    Allgemein betont der Landeshauptmann: „Die Löhne sind deutlich verbessert worden. Jede Fahnenstange hat auch eine Ende.“

     

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    Kommentare (6)

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    • andreas

      Ich würde eine Milliarde fordern, sind ja eh nur Steuergelder, die sind ja da….

    • franz

      Für Gespräche zeigt sich Kompatscher offen – aber wegen der knappen Geldmittel würde er lieber über Themen wie Arbeitsqualität oder Flexibilisierung der Arbeitszeit sprechen. Geld will er in erster Linie für „besondere Leistungen wie für Unterbringung der Neuen Bürger ausgeben ! 20. Millionen € / Jahr. Natürlich müssen wir uns bei der Staatlichen Leistung in diesen Zusammenhang mit 5 Milliarden / Jahr beteiligen.
      Für Rentner bleibt bezüglich Rentenanpassung oder Nachzahlung von dem was Ministerin Fornero den Rentnern gestohlen und Renzi per – Dringlichkeits- Dekret ( Decreto Legge n. 65 del 2015) mit Unterstützung von SVP den Rentnern abgestritten hat. ( wegen der knappen Geldmittel )
      Schließlich wurde diesbezüglicher Rekurs am 25.10.2017 vom Verfassungsgericht zurückverwesen.
      http://www.lastampa.it/2017/10/25/italia/politica/pensioni-la-consulta-legittimo-il-bonus-sulle-perequazioni-VOdj1jXjSFTKrX4KWOWUZJ/pagina.html
      Wenn es um die Leibrenten von Politikern geht gibt es keine Dringlichkeit, so Zeller und Berger
      http://www.tageszeitung.it/2017/08/03/keine-eile-2/

    • ahaa

      Das ist ja fast gleich viel wie fùr den Flughafen.
      Gibt es in Bozen irgendwo noch einen Pranger?

    • franz

      LH Kompatscher verweist natürlich immer auf die Zuständigkeit des Staates, nur bei seinen Gehalt ist die Autonomie zuständig.
      “LH Kompatscher: Nicht das Land finanziert die Unterkünfte ( 32.5 € -35 € laut Innenministerium ) sondern der Staat. mit ( 30 € sagt der LH. ) Aha und wer ist der Staat – Nicht die Steuerzahler, also wir ?“(….)
      “Wir wollen nicht`s schönreden oder Panik machen.“ (…..) ( am runden Tisch 07.03.2016 20:21-Video 50:00 < )
      Kein Wunder wenn diese linken Genossen PD/SVP seit den EU Wahlen jede Wahl verlieren. Beispiel Sizilien und abgestraft werden für 5 Jahre Regierung die für zu Chaos Arbeitslosigkeit, junge Menschen mit den JOBS ACT & VOUCHER zu Sklaven degradiert hat. Italienische Staatsbürger mit horrenden Steuern und zivilrechtlich massakriert werden, während Immigranten – Clandestini – Arbeitsflüchtlinge und Vaterlandsverräter auf Grund von Gesetzen wie das ''svuota carceri' & den DL -Depenalizzazione beinahe völlige Straffreiheit genießen.
      Erdbeben Opfer von 2016 warten immer noch auf ihr Häuschen, das ihnen der Marktschreier Renzi & Gentiloni versprochen hat..
      Oberste Priorität bei diesen linken Postkommunisten des PD und Vasallen des PD hat natürlich das Business mit den neuen Bürgern bzw. sich mit den'' ius soli'' 1 Million Wählerstimmen zu sichern:
      Trotz all den Chaos den diese Genossen verursacht haben bzw. den Niederlagen wollen sie gleich weiter machen und bei den nächsten Wahlen wieder antreten , wie Frau Stocker heute bekannt gibt.
      So etwas wie Schamgefühl oder Verantwortung kennen sie nicht

    • sepp

      franz moch mo ins koan sorge mehr die PD Regierung mit die SVP lecker isch in frühjahr schunzu ende die regional wahlen in Sizilien hobens gi zoag Italien wir a an Rechtsruck erfahren wie in allen länder in Europa

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