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    Das DoloMystic-Siegerfoto

    Das Siegerfoto von Günther Pitscheider

    Die Sieger stehen fest: In Toblach wurde im Rahmen des Fotowettbewerbs „DoloMystic“ der Spezialpreis der Stiftung Dolomiten UNESCO an den Grödner Günther Pitscheider vergeben.

    Bis zum 30. September waren Foto-Künstler aufgefordert, in die magische Welt des Dolomiten UNESCO Welterbes einzutauchen und Landschaften, die an besondere Erscheinungsformen erinnern, fotografisch festzuhalten und einzureichen. „Die Gebirgslandschaft soll als beseelte Welt erkennbar werden“, so die Zielsetzung des Fotowettbewerbs „DoloMystic“. Seit Samstagabend stehen die Sieger fest.

    Unter den über 50 eingelangten Fotografien ging der 1. Preis des Fotowettbewerbs an Günther Pitscheider aus St. Christina/Gröden. Dieser sicherte sich damit auch den Spezialpreis der Stiftung Dolomiten UNESCO für Südtirol, der mit 500 Euro dotiert ist.

    „Tatsächlich erkennt man hier einen einprägsamen Herrn, der in die Landschaft schaut, in eine Landschaft, die wirklich belebt ist und das Gefühl vermittelt, das jederzeit etwas daraus hervorkommen könnte“, heißt es im Jurybericht zum Siegerfoto von Pitscheider. Die Komposition sei sehr gut gelungen und beinhalte wunderbare Abstufungen von Grautönen; vor allem aber das eingefangene Licht gebe dem Bild Tiefe und Plastizität.

    „Es ist eine Fotografie im eigentlichen Sinne, verstanden als Malen mit Licht. Die Stimmung ist unheimlich und mystisch“, so die Jury weiter.

    Der zweite Preis wurde an Gabriel Grunser aus Toblach verliehen, der dritte Preis ging an Walter Hackhofer, ebenfalls aus Toblach. Auf Platz 4 landete Martin Brugger aus St. Georgen, auf Platz 5 Alfred Erardi aus Ehrenburg. Eine Nominierung sicherten sich Erich Gutwenger (Toblach), Elena Zibler (Frechen, Deutschland) und Ulrike Rehmann (Toblach).

    Der Spezialpreis der Stiftung Dolomiten UNESCO

    Die Jury setzte sich aus einem Vertreter der Stiftung Dolomiten UNESCO, Sepp Hackhofer, Naturfotograf und Mitarbeiter des Landesamtes für Naturparke, der Journalistin und Kunstkritikerin Nina Schröder, beide aus Bruneck, sowie dem Fotograf Fabian Kraler aus Taisten zusammen.

    Im Rahmen der Ausstellungseröffnung und Preisverleihung wurde die Sage „Spiegelwelten“ inszeniert: Heike Vigl rezitierte die Geschichte von Dona Dindia, eine Bewegungskünstlerin (Mirrow-ra) übersetzte die Handlung performativ und Reinhilde Gamper begleitete das Ganze auf ihrer Zither mit Kompositionen von Manuela Kerer.

    Der Fotowettbewerb „DoloMystic“ fand in Zusammenarbeit mit der Stiftung Dolomiten UNESCO statt, die auch den Spezialpreis gestiftet hat. Seit diesem Jahr vergibt jede der fünf Provinzen des Dolomiten UNESCO Welterbes einen Spezialpreis im Rahmen eines Wettbewerbes zum Dolomiten UNESCO Welterbe. Zudem ist der Fotowettbewerb Teil des Projekts „DolomitArt“, das 2015 vom Bildungsausschuss Toblach, der Bibliothek Hans Glauber und dem Naturparkhaus Drei Zinnen ins Leben gerufen wurde und die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Dolomiten UNESCO Welterbe anregen will.

    Die Ausstellung „DoloMystic“ bleibt bis zum 15. Jänner 2018 während der Öffnungszeiten der Bibliothek Hans Glauber, Gebrüder Baur Str. 5b in Toblach, für alle Interessierten zugänglich.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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