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    Die Gendermedizin

    Gendermedizin: Der Gesetzgeber fördert künftig den geschlechtersensiblen Blick auf die Gesundheit.

    Das am Mittwoch von der römischen Abgeordnetenkammer verabschiedete Gesetz zur Neuordnung der Gesundheitsberufe enthält Bestimmungen zur Anwendung und Förderung der Gendermedizin. „Damit trägt der Gesetzgeber den Forschungsergebnissen Rechnung, erkennt den Einfluss des Geschlechts auf die Gesundheit an und fördert die geschlechtsspezifische Prävention, Diagnose und Behandlung von Krankheiten“, unterstreicht die SVP-Kammerabgeordnete Renate Gebhard.

    Männer und Frauen erkranken anders und gesunden unterschiedlich. „Was Forschung und Fachleute bereits wissen und in Südtirol bereits seit mehreren Jahren ein Thema ist, wird nun auch vom italienischen Gesetzgeber anerkannt“, zeigt sich die SVP-Kammerabgeordnete und Landesfrauenreferentin Renate Gebhard über den entsprechenden Passus im Gesetz zur Neuordnung der Gesundheitsberufe erfreut.

    Damit wird festgelegt, dass das Gesundheitsministerium innerhalb von zwölf Monaten ab Inkrafttreten des Gesetzes einen Maßnahmenplan erarbeitet, mit dem die Anwendung der Gendermedizin sowie die Fortbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitsbereich vorangetrieben werden soll. Zudem wird die Förderung und Unterstützung der Gendermedizin im Gesundheitspakt zwischen dem Gesundheitsministerium und den Regionen festgeschrieben. Investieren soll der Staat dabei zukünftig vor allem in die Forschung und in die Ausbildung, damit die Sanitätsbetriebe zunehmend auf die geschlechtsspezifischen Unterschiede ihrer Patientinnen und Patienten eingehen.

    Daher wird es für die Gendermedizin, die insbesondere bei der Untersuchung von Herzerkrankungen von Frauen eine Bedeutung erhielt, einen gesamtstaatlichen Ausbildungsplan geben. Die Gesundheitsministerin wird den beiden Kammern des Parlaments jährlich über getroffene Maßnahmen Bericht erstatten. Das Gesetz muss nach der Verabschiedung in der Abgeordnetenkammer noch vom Senat genehmigt werden.

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    Kommentare (6)

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    • martlstocker

      Wie verträgt sich Gendermüll – für die Narreteien konfuser Genderideologen ist das die beste Bezeichnung – mit Gendermedizin? Wer muß hier nachgeben, Ideologie oder Wissenschaft? Was macht man mit diesen Mainstream-Politikern, die die Genderidiotie akzeptieren und fördern, z.B. durch Schaffen von Lehrstühlen für diesen Schwachsinn? Wären diese Politiker nicht in einer Klapsmühle besser aufgehoben?
      Die Gebhards sitzen nun zwischen zwei Stühlen. Einerseits fühlen sie sich doch ein bißchen der Wissenschaft verpflichtet (so hofft man zumindest), aber sie wollen auch keine Gelegenheit versäumen, sich weltoffen und modern zu zeigen.
      Wären die Kaiser nicht so stolz auf ihre neuen Kleider, wäre der Gendermüll längst schon weg vom Fenster.

    • drago

      „Männer und Frauen erkranken anders und gesunden unterschiedlich.“ Das ist bekannt. Und dies gilt eben für Mann und Frau. Zwei Absätze weiter heißt dann: „Daher wird es für die Gendermedizin, die insbesondere bei der Untersuchung von Herzerkrankungen von Frauen eine Bedeutung erhielt, einen gesamtstaatlichen Ausbildungsplan geben.“ ; dies legt offen, dass das Gesetz anscheinend nur in eine Richtung interpretiert wird.
      Und zu meinem Steckenpferd: es wäre nett, wenn das Abschreiben von Pressemeldungen gekennzeichnet würde; Journalismus ist das nicht.

    • hubi

      haben die nichts anderes zu tun als die perverse Genderideologie den Bürgern aufzuzwingen. Grausige Schweine!

    • hubi

      Gender ist eine menschenfeindliche Ideolodie!

    • tiroler

      Wählt euch diese dame selber. Ich sicher nicht

    • franz

      Wie berits zum Thema: “notwendige-kruecke“ geschrieben. http://www.tageszeitung.it/2017/09/20/notwendige-kruecke/
      Die Unterstützung des PD- den Postkommunisten Renzi- Gentiloni usw. von SVP mit der Abgeordneten Renate Gebhard SVP ist reine Wahlpropaganda , Schaumschlägerei, Bürgerfeindlich und besonders “ FRAUENFEINDLICH

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