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    Besser als gedacht

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    Das neue AFI-Barometer zeigt eine gute Stimmung bei Südtirols Arbeitnehmern und eine starke Entwicklung der Wirtschaft. Die BIP-Prognose für 2017 wurde ordentlich angehoben.

    von Heinrich Schwarz

    Vor vier Jahren bereiteten Martha Stocker noch nicht so sehr das Gesundheitswesen und die Flüchtlinge Kopfzerbrechen, sondern vielmehr die Wirtschaftskrise. „Die Legislatur ist mitten in der Krise gestartet. Es gab gerade im Bausektor große Konkursfälle und Mitarbeiterabbau. Inzwischen aber haben wir die Krise überwunden“, sagt die Arbeitslandesrätin und verweist dabei auf das neue AFI-Barometer, das am Mittwoch vorgestellt wurde.

    „Wenn heute noch jemand von Krise spricht, dann ist diese wohl im Kopf entstanden“, merkte Stefan Perini, Direktor des Arbeitsförderungsinstitutes, bei der Präsentation an. Die Hauptaussage des aktuellen AFI-Barometers: 2017 werde als gutes Jahr abschneiden. Und zwar so gut, dass das AFI seine Prognose des Wachstums des Bruttoinlandsproduktes ordentlich nach oben geschraubt hat – von 1,4 auf 2,0 Prozent. „Die wirtschaftliche Dynamik im ersten Halbjahr war dank der günstigen internationalen Konjunktur stärker als zu Jahresbeginn erwartet“, so Perini.

    Die Details aus dem AFI-Barometer, das viermal pro Jahr das Stimmungsbild der Südtiroler Arbeitnehmer einfängt:

    Dieses Stimmungsbild zeige sich „stabil mit positiven Touch“. Im Vergleich zum Vorjahresquartal kletterten zwei der sieben Indikatoren deutlich nach oben. Bessere Einschätzungen gibt es demnach in Bezug auf die erwartete Entwicklung der Arbeitslosigkeit in Südtirol und das wahrgenommene Risiko, den eigenen Arbeitsplatz zu verlieren.

    Eine Premiere beim AFI-Barometer ist nach mittlerweile 18 Ausgaben der sogenannte Branchenspiegel – ein Blick auf die Stimmungsbilder der Arbeitnehmer in den einzelnen Wirtschaftssektoren. Und zwar in Landwirtschaft, Verarbeitendes Gewerbe, Baugewerbe, Handel, Gastgewerbe, Öffentlicher Sektor und Private Dienstleistungen.

    „Ganz allgemein hat sich die Stimmungslage in der Langzeitbetrachtung querdurch verbessert. Dennoch hat jeder Sektor seine Eigendynamik wie auch Auffälligkeiten“, erklärt Stefan Perini.

    MEHR DAZU LESEN SIE IN DER DONNERSTAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

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