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    Der Tchibo-Manager

    Fotoquellen: Tschibo/Youtube-Aldo-Salesforce (https://www.youtube.com/watch?v=kNY8pkcMAxA)

    Der Südtiroler Erwin Hinteregger wird im November neuer Marketing-Chef des Konzerns Tchibo.

    von Heinrich Schwarz

    Tchibo-Chef Thomas Linemayr ist voll des Lobes: „Erwin Hintereggers Expertise in der Verknüpfung von stationären und Online-Vertrieben und seine weitreichende internationale Erfahrung werden für eine kundenorientierte Weiterentwicklung unserer Marke von großem Nutzen sein.“

    Der gebürtige Südtiroler Erwin Hinteregger wird neuer Marketing-Chef beim deutschen Konzern Tchibo. Im November wird der 48-Jährige seine Tätigkeit aufnehmen, erklärt die Tchibo-Presseabteilung gegenüber der TAGESZEITUNG.

    Tchibo beschäftigt weltweit rund 12.000 Mitarbeiter und erzielte im Vorjahr einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro.

    Hinteregger hat bereits eine beeindruckende Karriere hinter sich. Nach Studien in Verona, London, Barcelona und Lausanne begann der perfekt viersprachige Südtiroler seine berufliche Laufbahn im Marketing der Beiersdorf AG. Es folgten – bei wachsender Marketing- und Vertriebsverantwortung – der Kaugummi-Hersteller Wrigley, der Nahrungsmittel-Konzern Mars und der Brillen-Weltmarktführer Luxottica, bevor Erwin Hinteregger im Jahr 2014 zur kanadischen Aldo-Gruppe wechselte.

    Beim weltweit tätigen Unternehmen im Segment Modeschuhe, Handtaschen und Accessoires wurde Hinteregger Marketing-Chef.

    Und jetzt ist Tchibo die nächste Stufe auf der Karriereleiter von Erwin Hinteregger. Als „Chief Marketing Officer“ (CMO) wird er die Führung der Marke Tchibo über alle Produktsegmente und Vertriebe hinweg verantworten.

    Von Tchibo heißt es: „Erwin Hinteregger bringt umfassende Erfahrung bei der internationalen Führung großer Marken wie Ray-Ban, Sunglass Hut und verschiedener Wrigley-Marken mit. Der studierte Betriebswirt ist ein ausgewiesener Cross-Channel- und E-Commerce-Spezialist, mit profunden Kenntnissen im Konsumgüter- wie auch im Handelsbereich.“

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (3)

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    • realist

      Genau solche Leute fehlen bei uns in Südtirol.
      Zb. in der Landwirtschaft ist alles durch die Genossenschaften sehr gut organisiert.
      Aber Marketing betreibt jeder Bereich für sich. (Obst/Wein/Milch usw.)

      Ein Marketing-Profi könnte das Produkt „Lebensmittel“ aus Südtirol mit einem raffinierten Marketing-Konzept auf eine ganz andere Ebene heben.
      Gleichzeitig wären dann die einzelnen Marken in so einem ausgeklügelten Konzept automatisch gefestigt u. als Marke etabliert.
      Es gibt auf der Welt sehr viele Produkte, die nur durchschnittlich sind, aber durch ein geschicktes Marketing ungerechtfertigt an der Spitze sind.
      Unsere landw. Produkte sind spitze, aber werden nicht immer vom Verbraucher als solche war genommen.
      Sehr schade, in Zeiten, wo die Gesundheit Gott sei Dank immer einen höheren Stellenwert bekommt.

    • wollpertinger

      Ich finde, die Bedeutung dieser sogenannten Marketing-Experten wird maßlos überschätzt. Ich kaufe in Südtirol regelmäßig einen Kaffee des Tchibo-Konzerns, nicht wegen dessen Marketings, sondern weil er mir schmeckt. Wenn ich bei Auslandreisen die Gelegenheit habe, einen besseren Kaffee zu erwerben (die gibt es tatsächlich), dann zögere ich keinen Augenblick. Daran wird auch der Herr Hinteregger nichts ändern können.

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