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    „Wind im Rücken“

    Die Süd-Tiroler Freiheit hat am Samstag ihre Landesversammlung abgehalten – und auf ein „außerordentliches Jahr“ zurückgeblickt.

    Aufsehenerregende Aktionen, Mitgliederplus, Geschlossenheit und Entschlossenheit:

    Die Süd-Tiroler Freiheit blickte am Samstag auf ihrer Landesversammlung auf ein „außerordentliches Jahr“ zurück. Wie keiner zweiten politischen Bewegung sei es der Süd-Tiroler Freiheit gelungen, Themen zu setzen und Aktionen zu starten.

    „Im Internet ist die Bewegung derweil zur absoluten Nummer Eins aufgestiegen“, so die STF in einer Aussendung.

    Landesleitungsmitglied Stefan Zelger ging in seinem Tätigkeitsbericht auf die vielen Initiativen der Süd-Tiroler Freiheit seit der letzten Landesversammlung ein.

    Dabei nannte er u.a. die Nein-Kampagne beim Verfassungsreferendum, die laufende Toponomastikaktion zur Abschaffung der faschistischen Ortsnamendekrete, die Tiroler Radtour, Publikationen zur doppelten Staatsbürgerschaft, die Brennerkundgebung, die große Jubiläumsfeier „10 Jahre Süd-Tiroler Freiheit“, die Podiumsdiskussionen zum Thema „Europaregion Tirol“, die Besuche bei Verbündeten in ganz Europa im Rahmen der „Europäischen Freien Allianz“ und die Teilnahme als Beobachter beim Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien.

    Auch im Landtag wurden zahlreiche Anträge eingereicht und Initiativen gestartet, u.a. zu den Themen Gesundheitsversorgung, Ausländer, Zweisprachigkeit, Wirtschaftsentwicklung, Europaregion Tirol, Speed-Check-Boxen und öffentlicher Nahverkehr.

    „Alle diese Initiativen schlagen sich auf die Zahl unserer Anhänger nieder. Oder anders ausgedrückt: Wir werden immer mehr“, freut sich Zelger.

    Die Süd-Tiroler Freiheit zählt heute 4.145 Mitglieder, ein Plus von 137 Mitgliedern seit der letzten Landesversammlung. „Und wir sind nach wie vor eine sehr junge Bewegung. Unser Durchschnittsalter liegt bei 40 Jahren. Fast die Hälfte unserer Mitglieder ist unter 30 Jahre alt. Themen wie Identität, Selbstbestimmung und Unabhängigkeit haben mehr denn je eine große Anziehungskraft“, ist Zelger überzeugt.

    Die Süd-Tiroler Freiheit sei wie keine zweite Bewegung hierzulande im Internet aktiv.

    Auf Facebook kaönne man auf fast 14.400 Fans zählen (die SVP hat 4.600, die Grünen 2.000). Auf „Freiheit TV“, dem hauseigenen Videokanal, seien im abgelaufenen Jahr 134 Videobeiträge veröffentlicht worden. Fast eine Million Mal wurde die Webseite aufgerufen.

    „Die Süd-Tiroler Freiheit ist bestens gerüstet für das Wahljahr 2018. Mit dem Freiheitswind Kataloniens im Rücken, mit einer starken personellen und finanziellen Basis und mit großer Entschlossenheit und Geschlossenheit“, betont Zelger abschließend.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (5)

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    • politikverdrossener

      Wie das Wort schon sagt außer–ordentlich ,folglich Nichts Ordentliches und was kann man von diesen Typen auch Anderes verlangen.Prahlen sogar mit ihren Katalonienauftritten! wo jeder Idiot versteht daß so was nur in die Hose gehen kann.Die Bombenleger hat es früher gebraucht, doch diese????

    • rambo

      du politikverdrossener@
      kehr vor deiner Haustür, um deinen Senf hot koaner gfrogt!!

    • josef.t

      „Wind im Rücken“ ?
      Vielleicht am Brenner von den Windrädern ?
      Auch die „Wenigen“ hielten dem Stand !

    • wollpertinger

      Die STF ist eine Realität, die man weder kleinreden noch überbewerten kann. Dass sie im Katalonien-Konflikt nicht auf der Seite der faschistischen Rajoi-Regierung, sondern auf der Seite des katalanischen Volkes steht, mag zwar manchem italientreuen Südtiroler nicht gefallen, es ist aber absolut folgerichtig. Der Kompatscher versucht sich in dieser Sache als Pontius Pilatus, er ist aber nicht einmal in dieser Rolle, die ihm eigentlich auf den Leib geschneidert wäre, überzeugend.

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