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    Über den Erwartungen

    Die Südtiroler Sparkasse spricht von sehr positiven Geschäftsergebnissen in den ersten neun Monaten. Man liege über den Erwartungen. Die Details.

    Die Sparkasse setzt ihren wirtschaftlichen Wachstumskurs nach Jahren der Krise fort und erzielte in den ersten neun Monaten 2017 gute Ergebnisse. Diese liegen in mehreren strategisch wichtigen Geschäftsfeldern über den vom Strategieplan vorgegebenen Zielen.

    So nehmen die Einlagen zu. „Dies ist eine Bestätigung für das gewachsene Vertrauen, das die Kunden in die Bank haben“, heißt es von der Sparkasse. Die direkten Einlagen sind zum 30. September 2017 um 4,6 Prozent gegenüber dem 31. Dezember 2016 gestiegen und belaufen sich auf 6,3 Milliarden Euro.

    Bedeutend ist der Zuwachs auch im Vermittlungsgeschäft, das das strategisch wichtigste Geschäftsfeld der Bank darstelle. Die Volumina haben sich in diesem Bereich auf 1,3 Milliarden Euro (+14,6 Prozent im Vergleich zu Ende 2016) erhöht.

    Das Kreditgeschäft hat sich weiter gut entwickelt. Die Neukredite mit mittel- und langfristiger Laufzeit belaufen sich in den ersten neuen Monaten auf 526 Millionen Euro. Von grundlegender Bedeutung in diesem Bereich seien die Ergebnisse bei den Eigenheimdarlehen an Familien, die 214 Millionen Euro betragen.

    Die Sparkasse hatte im Juli die Halbjahresergebnisse vorgestellt, mit einem Reingewinn beim Gruppenergebnis in Höhe von 9,2 Millionen Euro und mit einer deutlichen Verbesserung aller Bilanzposten: Bei den Betriebserträgen konnte ein Zuwachs von über zehn Prozent und bei den Betriebskosten eine Abnahme von über fünf Prozent verzeichnet werden.

    Außerdem weist die Halbjahresbilanz eine weitere Verbesserung der Risikokennzahlen auf, allen voran die NPL-Ratio, die auf 15,5 Prozent gesunken ist.

    Gerhard Brandstätter und Nicola Calabrò

    Sparkasse-Präsident Gerhard Brandstätter erklärt:

    „Es handelt sich um einen entschieden guten Start für den heuer verabschiedeten Strategieplan 2017/2021. Die Sparkasse belegt mit Zahlen und Fakten, dass sie eine starke Bank ist, die ihre Aufgabe wahrnimmt und Familien sowie Unternehmen unterstützt. Diese Ergebnisse bestätigen nach der Vorstellung der hervorragenden Halbjahresergebnisse, dass die Sparkasse ihr Wachstum mit Entschlossenheit fortsetzt und eine entscheidende Rolle in ihrem Einzugsgebiet ausübt.

    Wir sind überzeugt, dass die Bank, dank eines guten Ergebnisses und eines konstanten Ausbaus der Geschäftstätigkeiten, das laufende Jahr mit großer Zufriedenheit aller Aktionäre abschließen wird. Nach dem im Jahr 2014 begonnenen Weg ist die Sparkasse heute eine effizientere, schlankere Bank, die geringeren Risiken ausgesetzt ist. Sie ist gut aufgestellt, um in einem komplexen Umfeld wettbewerbsfähig zu sein.“

    Der Beauftragte Verwalter und Generaldirektor, Nicola Calabrò, erklärt:

    „Diese Ergebnisse sind der klare Ausdruck einer Bank, die täglich das bestmögliche Resultat anstrebt. Der Einsatz der Mitarbeiter/-innen, die Produktinnovationen und im Allgemeinen die Qualität der angebotenen Beratung bilden die Bestandteile des Erfolgsrezepts. Wir arbeiten daran, um diese Kompetenzen noch weiter zu verbessern. In den nächsten Monaten werden wir ein neues Filialmodell präsentieren, wobei die Filiale der wichtigste Bezugspunkt für die Kunden bleibt.

    Gleichzeitig werden wir auch bedeutende technologische Innovationen umsetzen, damit unsere Bank noch innovativer wird und sich in einer täglich verändernden Welt behaupten kann. Unser Grundsatz lautet: Tradition und Innovation, weil sich die Kunden dies von uns erwarten. Wir danken für das Vertrauen, das uns die Sparkasse-Kunden täglich entgegenbringen, und damit unsere Rolle als führende Bank bestätigen.“

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (5)

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    • camborio

      Brandstätter prognostiziert große Zufriedenheit aller Aktionäre. Die Zufriedenheit wird erst wieder zurückkehren, sobald 1) wieder Gewinnauschüttungen erfolgen und 2) vor allem die Aktien wieder einen Markt haben werden.

    • prof

      Herr Brandstätter glaubt wohl die Zufriedenheit aller Aktionäre ist darauf zurückzuführen,daß der Aktienpreis nicht weiter gesunken ist.

    • pingoballino1955

      Schadensbegrenzung im KLEINFORMAT! Nütz wenig für das,was geschehen ist Herr Brandstätter! Die Aktie ist ein FLOP und wird wahrscheinlich noch lange einer bleiben!

    • sogeatsschungornet

      Ich bin mir nicht sicher, ob alle Aktionäre auch so in die Runde lachen können…

    • prof

      Herr Brandstätter gehört zusammenn mit M. Ebner Herrn Bergmeister und einige andere, zu den Einflußreichsten Personen in Südtirol ,dank ihrer Machtposition in verschiedenen ( viel zu vielen) Gremien.
      Ich möchte einmal von diesen Leuten höhren,daß sie zugeben einen Fehler begangen zu haben,es würde nur ihre Größe zeigen.
      Wenn sie es zugeben sagen sie es immer nur unter das Wort „Wir“ damit sie ihr eigenes Fehlverhalten somit auf viele Köpfe verteilen können.

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