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    Die Aufholjagd

    Andreas Seppi gewann in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag sein Achtelfinalmatch gegen den Deutschen Philipp Kohlschreiber.

    Unglaubliche Aufholjagd von Andreas Seppi beim ATP-250-Turnier in Moskau. Der 33-jährige Kalterer gewann in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag sein Achtelfinalmatch gegen den Deutschen Philipp Kohlschreiber, Nummer 4 der Setzliste und 32 der Welt, in drei Sätzen mit 6:7(4), 7:6(1), 6:3, nachdem er im zweiten Satz gleich drei Matchbälle abwehren musste. Der Südtiroler steht somit heuer zum zweiten Mal in einem ATP-Viertelfinale, sein Gegner am Freitag ist der Bosnier Damir Dzumhur.

    Seppi kam von einer bärenstarken Vorstellung in Runde 1, wo er gestern von der verletzungsbedingten Aufgabe des Weltranglisten-63. Jiri Vesely aus Tschechien profitierte, als er schon klar mit 6:3, 4:1 vorne lag. Das heutige Match gegen Kohlschreiber war hingegen sehr ausgeglichen. Der Kalterer nahm dem Deutschen im ersten Satz beim Stande von 3:2 erstmals den Aufschlag ab, doch gleich im Gegenzug gelang Kohlschreiber das Rebreak. Anschließend brachten beide Spieler ihren Service bis zum 6:6 durch. Auch der Tiebreak war sehr ausgeglichen, wobei sich die Nummer 32 der Welt am Ende knapp mit 7:4 behaupten konnte.

    Der zweite Spielabschnitt verlief nahezu identisch. Diesmal ging zuerst Kohlschreiber mit 4:2-Führung, gleich im Gegenzug konterte Seppi aber mit dem Rebreak. Beim Stande von 5:6 wehrte der Überetscher drei Matchbälle des Deutschen ab und stellte auf 6:6. Im Tiebreak spielte Seppi groß auf, während Kohlschreiber sehr nervös wirkte. Am Ende gewann der Kalterer überlegen mit 7:1.

    Seppi dominierte anschließend den dritten, entscheidenden Satz und zog dank eines frühen Breaks auf 4:1 davon. Kurz darauf machte der Kalterer das Comeback perfekt und verwandelte nach 2:18 Stunden Spielzeit seinen dritten Matchball zum 6:3-Endstand.

    Eine starke Leistung von Seppi, der im Viertelfinale am Freitag auf Damir Dzumhur trifft. Der Bosnier setzte sich am Mittwoch gegen den Italiener Thomas Fabbiano durch. Gegen Dzumhur hat Seppi heuer zweimal gespielt, in Sofia und Lyon und beide Matsches für sich entscheiden. Für den Kalterer ist es das zweite Viertelfinale in diesem Jahr. Im türkischen Antalya schaffte er es sogar bis ins Halbfinale. In Moskau hat Seppi jetzt schon 45 ATP-Punkte sowie 18.327 Euro Preisgeld sicher.

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