Du befindest dich hier: Home » Chronik » Marco Bergamo ist tot

    Marco Bergamo ist tot

    Der fünffache Frauenmörder Marco Bergamo ist tot. Der 51-Jährige verstarb an einer schweren Lungenentzündung.

    Marco Bergamo ist tot!

    Das „Monster von Bozen“ ist nach Informationen von TAGESZEITUNG Online an einer Lungenentzündung verstorben.

    Marco Bergamo war in der vergangenen Woche nach der schweren Lungeninfektion vom Gefängnis in ein Krankenhaus verlegt worden und hatte mehrere Tage lang im künstlichen Koma gelegen.

    Der 51-jährige Frauenmörder war zuletzt im Gefängnis von Bollate in Mailand untergebracht. Fast genau die Hälfte seines Lebens hat Bergamo im Gefängnis verbracht.

    Marco Bergamo war am 6. August 1992 (am Tag seines 26. Geburtstages) von der Staatspolizei festgenommen worden, nachdem er wenige Stunden zuvor eine Prostituierte ermordet hatte.

    Sieben Jahre lang hatte der Frauenmörder Marco Bergamo Land und Leute in Atem gehalten.

    Die fünf Opfer des Serial Killers Marco Bergamo

    Wegen der Morde an Marcella Casagrande (15), Anna Maria Cipoletti (41), Renate Rauch (24), Renate Troger (18) und Marika Zorzi (29) wurde Marco Bergamo in einem Schwurgerichtsprozess am Landesgericht in Bozen zu einer lebenslangen Gefängnisstrafe verurteilt.

    Den Fall Marco Bergamo hat TAGESZEITUNG-Chefredakteur Artur Oberhofer in einem Buch („Die großen Kriminalfälle in Südtirol Band VI“) aufgearbeitet.

    Rai Südtirol hat den Fall Bergamo verfilmt (siehe den Trailer).

    In den vergangenen Jahren hatte Marco Bergamo mehrere Anträge auf Halbfreiheit gestellt.

    Gegen eine Entlassung des Fünffachmörders aus dem Gefängnis hatten sich die Angehörigen der Mordopfer zur Wehr gesetzt.

    Das Buch zum Fall Bergamo

    Staatsanwalt Guido Rispoli, der im Fall Marco Bergamo federführend ermittelt und zahlreiche Gespräche mit dem Serienmörder geführt hat, sagte vor zwei Jahren im Interview mit der TAGESZEITUNG:

    „Ich bin zwar kein Arzt, aber so wie ich Marco Bergamo kennengelernt habe, hätte ich große Bedenken, ihn wieder in Freiheit zu setzen.“

    Nach Marco Bergamos Tod stellt sich das Problem nicht mehr.

    ALLE HINTERGRÜNDE ZUM FALL MARCO BERGAMO UND ZU SEINEM TOD LESEN SIE AM MITTWOCH IN DER PRINT-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
    Clip to Evernote

    Kommentare (7)

    Lesen Sie die Nutzerbedingungen

    • b.e.o.b.a.c.h.t.e.r.

      Endlich mal eine gute Nachricht

    • andreas

      Die Diskussion um die Entlassung hat sich damit erledigt, gut so.

    • rota

      Das Monster ist tot. Ohne seine Mordopfer zu vergessen, sollte auch über die Zeit seiner Jugend in einer kirchlichen Einrichtung in der Val Sugana berichtet werden.

    • franz

      Für die Tageszeitung ist diese Notiz natürlich wichtig.
      Artikel zu Themen welche die Bürger wirklich interessieren, verschwinden meist am nächsten Tag, wenn überhaupt darüber berichtet wird.

      • andreas

        Du scheinst keine Ahnung zu haben wer das ist.
        Sein Tod ist natürlich eine Meldung wert und wenn du die Diskussionen um seine Entlassung verfolgt hast, wüsstest du auch warum.

        Du möchtest natürlich täglich von Schlägereien, Überfällen und Morden von Ausländer lesen, blöd nicht, wenn mal einen Tag nichts passiert?

    • franz

      Das waren schreckliche Verbrechen, mit den Tod von Bergamo gehört der Fall zur Geschichte.
      Es ist wohl auch besser, dass Bergamo nicht wieder in Freiheit entlassen werden kann.
      Noch mehr Kopfzerbrechen machen mir Mörder und illegale Kriminelle Immigranten die frei herumlaufen und Tag täglich Straftaten begehen.
      Dass nicht täglich Verbrechen verübt werden ist reine Fantasie von Gutmenschen und Realitätsverweigerer.
      Wie Bürgermeister Rösch anlässlich der ( laut Staatsanwaltschaft ) versuchten Vergewaltigung in Meran meint.( Dolomiten von 18.10.2017 ) hat darüber berichtet. Rösch: Meran ist eine sichere Stadt, es nützt nicht noch mehr Kameras aufzustellen oder mehr Polizisten einzusetzen, die Bürger würden sich ärgern wenn Polizisten Radfahrer strafen würden.
      Schließlich meint Rösch es gibt wenige Flüchtlinge in Meran. ha ha ,
      aber viele neue Hilfsscheriffe welche die Bürger beim Falschparken mit Strafen massakrieren, jedoch bei lästigen Bettlern beide Augen zudrücken, trotz Bettel-Verbot .DL-Menniti.

    Kommentar abgeben

    Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

    2013 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | AGB | Cookie Hinweis

    Nach oben scrollen