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    Grapschender Chef

    Foto: 123RF.com

    Er war nicht Harvey Weinstein, aber Chef einer Kellnerin, die ihn wegen sexueller Gewalt anzeigte. Der Mann steht nun vor Gericht.

    (tom) Die Frau entschloss sich im Juni 2015, drei Monate nach Beendigung ihrer Saison auf einem Berg-Gasthof in Innichen, Anzeige zu erstatten. Im Vergleich zu den Vorwürfen sexueller Gewalt, die nun von zahlreichen Schauspielerinnen gegen den amerikanischen Film-Produzenten Harvey Weinstein erhoben werden, ein kurzer Zeitraum.

    Aber stimmen die Angaben der 32-jährigen Kellnerin in der Strafanzeige, dann benahm sich ihr damaliger Chef ähnlich wie Harvey Weinstein. Er belästigte sie wiederholt sexuell am Arbeitsplatz und wurde auch handgreiflich. So berichtet die Frau, sie sei von ihm mehrmals am Hintern begrapscht worden. „Gegen meinen ausdrücklichen Willen“, wie es in der Strafanzeige heißt.

    Das war offenbar nicht alles. Bei laufenden Geschäftsbetrieb habe sie der damalige Pächter des Berg-Gasthauses, H.W., 61, sie sexuell belästigt, indem er sie aufforderte, ihm ihre Brüste zu zeigen.

    Die Staatsanwaltschaft hält die Vorwürfe der aus der Dominikanischen Republik stammenden Frau für plausibel und wertet es als erschwerenden Umstand, dass der mutmaßliche Täter in einem Dienstverhältnis mit dem Opfer stand.

    Am Montag startete am Landesgericht das Hauptverfahren, es wird am 8. Jänner fortgesetzt

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (8)

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    • prof

      Jetzt muss man sich tatsächlich überlegen eine weibliche Person welche Autostopp macht, die man auch kennt da sie vom gleichen Ort ist,mitnimmt.
      Wenn sie am nächsten Tag eine Anzeige macht wegen“begrapschen“ so ist man immer der „Tintinger“ man glaubt ja immer der Frau.

    • franz

      Immerhin ist Stalking “meno gravi” nicht mehr unbedingt eine Straftat.
      Con la riforma della giustizia del 3. 08. 2017 e stato modificato l’art. 612 bis Stalking e stato sostituito col art 126 ter che depenalizza il Reati di Staliking e una schiffezza
      Pubblicata sulla Gazzetta Ufficiale n. 154 del 4 luglio 2017, la Legge n. 103 del 23 giugno 2017,
      Si introduce nel codice il nuovo articolo 162 ter sull’estinzione di alcuni reati a seguito di condotte riparatorie. Sono i cosiddetti reati a querela remissibile che potranno d’ora in avanti essere estinti tramite un risarcimento e senza il consenso delle vittime.
      Tra questi anche le forme “meno gravi” di stalking.

    • pat

      Muss ich prof leider recht geben. Gewalt gegen Frauen geht natürlich gar nicht aber bei Falschanzeigen….
      Und dann wundern sie sich wenn einer mal Rache nimmt. All die Gewalt an Frauen die man des öfteren in der Zeitung ließt, passiert nicht immer aus heiteren Himmel sondern hat meistens nachvollziehbare Hintergründe.
      Frauen können einen durch ausnutzen der Gesetzteslage das Leben ruinieren wenn sie wollen. Wie viele Männer Opfer solcher unsichtbarer „Gewalt“ sind wird man aus den Medien wohl nie erfahren. Da ließt man nur vom bösen Mann der dann durchdreht.

    • george

      Und der „böse Mann“ kann nicht einmal „liest“ richtig schreiben.

    • sogeatsschungornet

      @prof @pat

      Habt ihr sie noch alle?
      „Gewalt gegen Frauen geht natürlich gar nicht“ – da gibt es kein „Aber“!

    • franz

      @sogeatsschungornet

      Sag das mal den PD/SVP Politkern welche für die Abschaffung des Art. 612 bis – Stalking angestimmt haben
      Pubblicata sulla Gazzetta Ufficiale n. 154 del 4 luglio 2017, la Legge n. 103 del 23 giugno 2017,
      Si introduce nel codice il nuovo articolo 162

    • prof

      @sogeatsschungornet
      Ich war vor einiger Zeit mit einem Freund an einer Bartheke beim plaudern, ich stieß rücklings mit jemanden zusammen,als ich mich umdrehte war es eine Frau und ich hatte sofort eine „Watschn“ im Gesicht,war das Gewalt oder Freundlichkeit?

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