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    Ritten gewinnt Supercup

    Sieg der Rittner Buam im Finale des Eishockey-Supercup 2017. Mailand ging mit 3:8 unter.

    Das Supercup-Finale, das am Samstagabend im Agorà-Stadion von Mailand stattfand, endete mit dem Sieg der Rittner Buam. Der Serie A- und AHL-Meister bezwang Gastgeber Milano Rossoblù im torreichsten Supercup-Finale der Geschichte mit 8:3-Toren. Mit diesem Sieg holte sich Ritten, nach drei Niederlagen in Serie, zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte den Supercup.

    Die „Buam“ verzichteten auf ihre Ausländer, da auch Mailand keine Ausländer im Kader hat. Somit ließ Coach Riku Lehtonen sowohl den kanadischen Goalie Patrick Killeen als auch die beiden schwedischen Zwillinge Oscar und Victor Ahlström zu Hause. Anstelle von Killeen hütete Backup Hannes Treibenreif den Kasten der Rittner, während im Paradeblock heute Tommaso Traversa, Dan Tudin und Thomas Spinell spielten. Simon Kostner spielte hingegen mit Frei und Julian Kostner. Wie immer bot Lehtonen vier Angriffsblöcke auf.

    Die Rittner machten eigentlich schon im ersten Drittel alles klar. Nach nur 2.46 Minuten verwandelte der Wahlrittner Dan Tudin ein Zuspiel von Thomas Spinell zum 1:0. Die Gäste blieben weiter am Drücker und kamen mit Tommaso Traversa zur nächsten Großchance, aber der „Azzurro“ traf nur den Pfosten.

    In der 7.11 Minute erhöhten die „Buam“ mit Julian Kostner, nach herrlicher Vorarbeit von Kapitän Christian Borgatello, auf 2:0. Wenig später vergab Markus Spinell einen Penalty, ehe Dan Tudin kurz vor der ersten Drittelpause einen Schnitzer von Goalie Alessandro Tura zum 3:0 nutzte.

    Gleich nach Wiederbeginn verkürzte Mailand in Überzahl (Kevin Fink saß auf der Strafbank) mit Alessandro Re auf 1:3, jedoch stellte Verteidiger Ivan Tauferer in der 25. Minute, ebenfalls im Powerplay, den Drei-Tore-Vorsprung wieder her. Die Hausherren steckten aber nicht auf und kamen fünf Minuten später mit Marcello Borghi zum erneuten Anschlusstreffer. Wieder hatten die Rittner mit Traversa eine Antwort parat, der alleine vor Alessandro Tura cool blieb und zum 5:2 einnetzte.

    In der 42. Minute kam Ritten sogar in Unterzahl zum nächsten Treffer. Wieder war es Dan Tudin, den mit seinem persönlichen Hattrick das Ergebnis auf 6:2 schraubte. Mailands Andrea Vanelli erzielte sieben Minuten vor Spielende das 3:6, gleich danach folgten aber die nächsten Rittner Treffer mit Simon Kostner und Alex Frei.

    Dank dieses Sieges revanchiert sich die Lehtonen-Truppe an die Mailänder, die sich im Supercup-Finale 2006 mit 6:2 gegen die „Buam“ durchsetzen konnten.

    Milano Rossoblu – Rittner Buam 3:8 (0:3, 2:2, 1:3)

    Milano Rossoblu: Alessandro Tura (Riccardo Pignatti); Andrea Schina-Stefan Ilic, Andreas Radin-Alessandro Re, Lorenzo Piccinelli-Fabrizio Senoner, Daniel Belloni-Andrea Fadani; Marcello Borghi-Aleksandr Petrov-Andrea Vanetti, Simone Asinelli-Tommaso Terzago-Domenico Perna, Federico Colombo-Tommaso Migliore-Edoardo Raimondi, Andrea Pirelli-Mattia Alario-Davide Xamin
    Coach: Massimo Da Rin

    Rittner Buam: Hannes Treibenreif (Roman Treibenreif); Christian Borgatello-Stefan Mair, Andreas Lutz-Ivan Tauferer, Roland Hofer-Christoph Vigl; Tommaso Traversa-Dan Tudin-Thomas Spinell, Alex Frei-Julian Kostner-Simon Kostner, Kevin Fink-Hanno Tauferer-Johannes Fauster, Philipp Pechlaner-Alexander Eisath-Markus Spinell
    Coach: Riku-Petteri Lehtonen

    Schiedsrichter: Andrea Benvegnù, Patrick Gruber (Christian Cristeli, Matthias Cristeli)

    Tore: 0:1 Dan Tudin (2.46), 0:2 Julian Kostner (7.11), 0:3 Dan Tudin (18.01), 1:3 Alessandro Re (22.47), 1:4 Ivan Tauferer (25.08), 2:4 Marcello Borghi (30.28), 2:5 Tommaso Traversa (35.21), 2:6 Dan Tudin (41.40), 3:6 Andrea Vanetti (52.37), 3:7 Simon Kostner (53.49), 3:8 Alex Frei (56.49)

    Die Ehrentafel des italienischen Supercups

    2001 HCJ Milano (Asiago – Milano 1:3)
    2002 HCJ Milano (Milano – Asiago 5:2)
    2003 Asiago (Milano – Asiago 0:1)
    2004 HC Bozen (Milano – Bozen 3:5)
    2005 nicht ausgetragen
    2006 HCJ Milano (Final Four – Finale: Milano – Ritten 6:2)
    2007 HC Bozen (Cortina – Bozen 0:1)
    2008 HC Bozen (Bozen – Pontebba 6:3)
    2009 Ritten Sport (Ritten – Bozen 5:1)
    2010 Ritten Sport (Asiago – Ritten 0:3)
    2011 HC Pustertal (Pustertal – Asiago 3:1)
    2012 HC Bozen (Cortina – Bozen 3:4)
    2013 Asiago (Asiago – Valpellice 1:0)
    2014 HC Pustertal (Rittner Buam – Pustertal 3:4)
    2015 Asiago (Asiago – Rittner Buam 2:1)
    2016 HC Pustertal (Rittner Buam – HC Pustertal 1:3)
    2017 Rittner Buam (Milano Rossoblu – Rittner Buam 3:8)

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