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    „Teures Wohnen“

    Julian Stuffer, Stefan Premstaller, Sonja Plank, Manuel Raffin

    Die JG kommentiert die Ergebnisse der Jugendstudie: Die Wohnungen in Südtirol seien zu teuer.

    Die Junge Generation nimmt zu den Ergebnissen Stellung, die vor Kurzem in der durchgeführten Jugendstudie des ASTAT’s aufgezeigt worden sind und fühlt sich in ihrem jahrelangen Einsatz für ein junges leitbareres Wohnen bestätigt. Nach Einschätzung der 18 bis 25-Jährigen Südtirolerinnen und Südtirolern stellen demzufolge insbesondere die hohen Lebenshaltungskosten (27,3%), die Schwierigkeiten bei der Wohnungssuche (22,8%) und der Mangel an Arbeitsplätzen (21,4%) die größten Probleme in Südtirol dar.

    „Das Thema ‚junges leistbares Wohnen‘ steht bereits seit Jahren auf der Agenda der Jungen Generation und aufgrund des in Vergangenheit gezeigten Einsatzes der JG konnten einige Erfolge erzielt werden – man denke hierbei beispielsweise an die Einführung des Südtiroler Bausparmodells“, so Stefan Premstaller, Vorsitzender der JG.

    Auch in Zukunft wird dieses Thema aktuell bleiben. Wohnen stelle nämlich einen Prozess dar, im Zuge dessen sich immer wieder neue Herausforderungen ergeben, sodass dieses Thema die Tätigkeit der Jungen Generation auch in Zukunft begleiten und im Mittelpunkt der politischen Arbeit stehen wird. So ist es zurzeit beispielsweise so, dass nur eine verschwindend kleine Minderheit der Südtirolerinnen und Südtiroler vor 25 aus dem Elternhaus ausziehen und einen eigenen Haushalt gründen (8,1% der 18- bis 25-Jährigen). Der Großteil der Jugendlichen (ca. 87 %) lebt bis 25 Jahre bei den Eltern.

    „Hier möchten wir ansetzen und zwar mit der Einführung einer Jugendquote bei der Vergabe von Mittelstandswohnungen durch das WOBI. Mit dieser Quote würde eine Möglichkeit geschaffen, mit der sich die jungen Südtirolerinnen und Südtiroler aufgrund des niedereren Mietzinses in der Zeit, in der sie in der WOBI-Wohnung leben, genügend Eigenkapital ansparen könnten, um die Voraussetzungen für ein Eigenheim zu erfüllen“, so Stefan Premstaller und dessen Stellvertreter Julian Stuffer, Sonja Plank und Manuel Raffin.

    „Wir halten am Samstag, 21. Oktober unsere jährliche Landesversammlung in Kaltern ab. Die Veranstaltung stellt das Thema des jungen leistbaren Wohnens in den Mittelpunkt. Wir werden hierzu eine Resolution mit den Forderungen der JG verabschieden, um die Grundlage für das weitere Vorgehen zu schaffen“, so Stefan Premstaller.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (6)

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    • einereiner

      Liebe JG, das Südtiroler Bausparmodell ist ein schlechter Witz. Man vergleiche International mit Südtirolerisch:
      International:
      Häuslebauer spart jahrelang Geld bei der Bank an und erwirbt sich somit Vertrauen bei der Bank. Wenn er dann ein Haus baut, holt er all sein Geld ab und noch eine hohen günstigen Kredit (aufgrund des hohen Vertrauens). Resultat: er zaht einen günstigen Kredit ab.
      Südtirolerisch:
      Häuslebauer zahlt jahrelang in den Pensplan ein. Wenn er dann ein Haus baut, kriegt er das Geld von Pensplan NICHT, sondern nur einen sehr hohen günstigen Kredit. Resultat: er hat viel Geld in Pensplan, auf das er keine Zugriff hat und zahlt eine doppelt so hohen Kredit ab.
      Im Vergleich zum Internationalen ist das Südtirolerische Bausparen eine Verarschung des Häuslebauers.
      Liebe JG, wenn ihr das Wohnen leistbar machen wollt, dann unterstützt die Abspaltung von Italien und die Rückkehr zu Österreich. Dann sinken automatisch die Steuern und die Löhne steigen.

    • florianegger

      Wohnen ist in Südtirol ohne Zweifel teuer. Wäre es billiger, würden noch mehr Menschen von Ausserhalb in Südtirol leben wollen und eine starke Nachfrage schaffen. Die logische Konsequenz wäre eine Preissteigerung und alles wäre wie gehabt.

    • schwarzesschaf

      Wenn ein Immobilinmarkler zw Bauherr in diesen Moment wo er die erste Wohnung verkauft und die Wohnbarkeitsgenemigung anfrägt dann soll er alle für feertig erklären müssen und auch brav für die anderen Wohnungen die imu zahlen, dann würden die Preise schon fallen denn es kostet ihm Geld je länger eine Wohnung leersteht, aber so lange man jede Wohneinheit einzeln für fertig erklären kann werden viele Wohnungen jahrelang unfertig hindümpeln

    • roberto

      Die JG kommentiert – alles nur Gesäusel und die neuen Kandidaten grinsen mit ihren Visagen von jedem Foto in der Medienlandschaft. Im Hintergrund stets ein neuer Slogan im neuesten Design.
      So und wozu braucht man diese Grinser und öffentlichen Klugschwätzer, fällt denn heute noch irgend ein Jugendlicher mit normalen Hausverstand auf diese Kommunikationsmaschen der JG herein?

    • franz

      http://www.tageszeitung.it/2017/10/13/teures-wohnen-2/
      Einen Beitrag um die Wohnungen preiswerter zu gestalten, müsste die Landesregierung mit einer gerechtere Vergebung von WOBI Wohnungen sorgen.
      Sprich durch Falscherklärungen bei der Steuerklärung von Immigranten, mit den sich Immigranten einen Vorteil bei der Punkte vergabe sprich Anrecht auf einer WOBI -Wohnung.
      Wie bereits zum Thema: “wir-schauen-auf-suedtirol “
      http://www.tageszeitung.it/2017/05/13/wir-schauen-auf-suedtirol/#comment-346324

    • criticus

      Ahh do schau hear!
      Die junge Generation in der SVP ist wieder einmal aufgewacht. Da sind wohl Wahlen in Vorbereitung.
      Geah, schlofts weita!

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