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    „Kein Wohnbau“

    Die Rodung und Planierung von 1,5 Hektar Wald in Gfrill in der Gemeinde Tisens sorgt für Spekulationen.

    von Karin Gamper

    „Das ist eine alte Geschichte“, winkt Bürgermeister Christoph Matscher ab, „ich weiß, dass sich einige Bürger Sorgen machen, aber da ist nichts dran“.

    Worum geht es? In der Tisener Fraktion Gfrill wurde ein etwa 1,5 Hektar großes Waldstück in Weideland bzw. Wiese umgewidmet. Die Umwidmung liegt bereits zwei Jahre zurück, die Planierung erfolgte in diesem Frühjahr. Weil das Grundstück direkt an der Gampenstraße unter dem Gallberg liegt, gut einsehbar ist und mit einem Tisener Bauherrn in Verbindung gebracht wird, der auf Gemeindegebiet bereits zahlreiche Wohnobjekte verwirklicht hat, wird nun eifrig spekuliert: ist auf dem neuen Grundstück eine weitere Wohnbauzone geplant? Entstehen hier mittel- und langfristig neue Gebäude?

    „Nein“, heißt es dazu seitens des zuständigen Landesamtes und aus dem Rathaus unisono. Die Umwidmung sei rechtens gewesen, da der Grundstückseigentümer nachweisen konnte, dass er das Areal als Weidefläche bzw. als landwirtschaftlichen Grund benötige. Um möglichen Grundstücksspekulationen jedoch bereits vorab einen Riegel vorzuschieben, sei die gesamte Fläche unter Schutz gestellt und als Bannzone ausgewiesen worden. „Somit kann hier weder gebaut werden noch sind Apfel- oder Kirschbaumplantagen möglich“, stellt Bürgermeister Matscher klar und verweist anderslautende Spekulationen ins Reich der Märchen.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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