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    „Angriffe auf unsere Obstwirtschaft“

    Neben der VI.P. bereitet nun auch der VOG eine Sammelklagen gegen das Umweltinstitut München und Alexander Schiebl vor. Auch der Bauernbund unterstützt den Strafantrag.

    Nun will also auch der Verband der Südtiroler Obstgenossenschaften (VOG) klagen:

    „In den vergangen Wochen nahmen die Angriffe auf die Südtiroler Obstwirtschaft zu. Der Verband der Südtiroler Obstgenossenschaft unterstützt die von Arnold Schuler initiierten Strafanträge“, schreibt der VOG-Vorstand in einer Aussendung.

    „Schiebel und das Umweltinstitut München haben in den vergangenen Wochen Südtirol sowie die Landwirtschaft des Landes in ein schlechtes Licht gerückt“, erklärt Obmann Georg Kössler.

    Je mehr Produzenten sich solidarisch mit den Strafanzeigen von Landesrat Schuler zeigen, umso größer ist auch das Signal, dass die Südtiroler Obstwirtschaft geschlossen hinter dieser Maßnahme steht, so Kössler weiter.

    Der Verband der Südtiroler Obstgenossenschaften ermöglicht es den Mitgliedern, im Fall einer Anklage durch den Staatsanwalt, durch die Sammelstrafanzeigen als Nebenkläger aufzutreten.

    Leo Tiefenthaler

    Auch der Südtiroler Bauernbund unterstützt den Strafantrag. „Weil ganz Südtirol in ein schlechtes Licht gerückt wurde, werden wir den von Landesrat Arnold Schuler initiierten Strafantrag mitunterzeichnen“, erklärt Bauernbund-Obmann Leo Tiefenthaler.

    Gründe für die Mitunterzeichnung hat der Bauernbund gleich mehrere: „Schiebel und das Umweltinstitut München haben neben der Landwirtschaft Südtirol insgesamt diskreditiert“, bedauert Leo Tiefenthaler. Der SBB-Obmann verweist auf die Provokation des Umweltinstituts mit dem Großplakat in München im Stil einer IDM-Werbeanzeige und auf die Verunglimpfung der Südtiroler Dachmarke mit dem Slogan „Pestizidtirol“. „Für Südtirol ist daraus ein Imageschaden entstanden“, betont Tiefenthaler.

    Autor Alexander Schiebel legt im Buch „Das Wunder von Mals“ noch ein Scheit nach: „Zum einen werden darin Bauern der vorsätzlichen Tötung bezichtigt, zum anderen wird Südtirol insgesamt als ein Land von – wörtlich – Kriechern und Heuchlern bezeichnet“, ärgert sich Tiefenthaler. Schon allein aus diesem Grund ist es für den Bauernbund klar, dass der Strafantrag unterstützt werden müsse.

    Das Präsidium des Bauernbundes wird den Strafantrag daher mitunterzeichnen. Zum Präsidium zählen neben Landesobmann Tiefenthaler und seinen beiden Stellvertretern Viktor Peintner und Bernhard Burger der Vertreter der Bezirksobmänner Karl Framba, die Spitzen der bäuerlichen Organisationen Hiltraud Erschbamer, Wilhelm Haller und Gottfried Oberstaller sowie Direktor Siegfried Rinner.

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