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„Grüne sind schlimme Nationalisten“

Sven Knoll

Der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll, bezeichnet das Verhalten der Süd-Tiroler Grünen, welche die EU auffordern, „der katalanischen Regierung zu vermitteln, dass eine ein Abspaltung von Spanien nicht durchsetzbar sei“ und sich damit gegen die Selbstbestimmung Kataloniens zu stellen, als unverantwortlich.

Aus Angst davor, dass die katalanische Selbstbestimmung auch die Unabhängigkeitsbestrebungen in Süd-Tirol beflügeln könnte, machten sich die Grünen zu Handlangern des spanischen Staates, der mit faschistischen Franco-Methoden das katalanische Volk daran hindern möchte,e zur Wahl zu gehen.

In Katalonien kämpfedie Bevölkerung derzeit mit friedlichen Mitteln und einer beeindruckenden Zivilcourage für die Einhaltung der Menschenrechte und das Grundrecht auf demokratische Wahlen.

Sven Knoll schreibt in einer Aussendung:

„Den Katalanen haben da gerade noch die Süd-Tiroler Grünen gefehlt, die auf europäischer Ebene den Wunsch nach Freiheit konterkarieren.

Die Süd-Tiroler Freiheit hat daher ein Schreiben an den EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude-Juncker geschickt und ihn auf die Bedeutung der Menschenrechte verwiesen. In Artikel 1 der UN-Menschenrechtspakte ist klar und unmissverständlich definiert, dass alle Völker das Recht auf Selbstbestimmung haben. In diesem Sinne braucht es eine EU, die ohne wenn und aber die Menschenrechte und somit die Selbstbestimmung verteidigt.

Wenn es um die Selbstbestimmung geht, sind die Grünen in Südtirol leider die schlimmsten Nationalisten. Die Grünen wissen nämlich ganz genau, wenn das Referendum in Katalonien positiv verläuft und die Katalanen ihre Unabhängigkeit bekommen, kann niemand mehr den Südtirolern einreden, dass die Selbstbestimmung nicht möglich ist.“

 

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (5)

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  • marting.

    Grün ist das neue Braun!
    die Grünen sind die Handlanger und Wegbereiter der Faschisten und Islamisten

    • george

      Komisch? „Grün ist das neue Braun!“. Geht das „Braun“ .dann weiter zur Farbe von ‚marting‘? Sonst kann ich mir solch eine böswillige Aussage nicht erklären.

    • tff

      Da werden die ganzen rechten Kameraden aber protestieren. Die haben diese Farbe ja gepachtet, wenn sie sie auch immer unter dem Tisch verstecken. Nationalsten sind die katalanischen Polithauner wie ihr oberstes Idol der Jordi Pujol der 50 Millionen gestohlen hat. Wie Tribus heute richtig geschrieben hat wird in Katalonien niemand von Spanien unterdrückt.Schulen nur auf katalanisch,wobei hundertausenden spanischer Kinder ihre Mutterprache verboten wird . Aufschriften und amtliche Mitteilungen nur auf Katalanisch . Ganz so wie zu den Zeiten Mussolinis bei uns. Und da hat dieser Bub noch die Frechheit von Unterdrückung zu reden.

  • cicero

    Da braucht niemand unterdrückt zu werden um die Löslösung von einem Nationalstaat zu verlangen. Wenn man als freie Region alle Kompetenzen zur Selbstverwaltung beansprucht und DIREKT ein Teil der EU werden will , ohne den UMWEG über einen Nationalstaat, dann ist das nicht verwerflich. Wieso soll eine freie Region in einem Europa ohne Grenzen nicht möglich sein ? Man braucht ja nicht gleich einen neuen Staat mit neuen Grenzen zu errichten, man braucht ja nur die Selbstverwaltung, wobei etwaige Transferleistungen direkt an die Eu zu zahlen sind, für Leistungen, die bei der EU liegen. Die Schweiz macht es vor: Das gemeinsame Dach heißt „Schweiz“ , unter diesem Dach gibt es die freien Kantone mit allen Kompetenzen. So könnte es mir der EU auch sein: Freie Regionen unter einem gemeinsamen Dach „Europa“. Wozu es da noch Nationalstaaten sozusagen als zusätzliches „Dach“ noch braucht, ist nicht einsichtig. Diese stammen aus dem 19. Jh. als es noch kein gemeinsames Europa gab.

  • george

    Weil er selbst ein Nationalist ist, muss er davon ablenken indem er andere beschuldigt, weit größere Nationalisten zu sein. Nur fällt das in diesem Falle dann och stärker auf ihn (Sven Knoll) zurück. Eigentore sollte man doch vermeiden.

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