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„Angstschüren und Hetzen“

Julian Stuffer, Stefan Premstaller, Sonja Plank, Manuel Raffin

Die JG in der SVP reagiert „mit Kopfschütteln“ auf die Aussagen von F-Obmann Andreas Leiter Reber zum Wahlergebnis der AfD.

Mit Kopfschütteln nimmt die Junge Generation in der SVP die Aussagen des Obmanns der Freiheitlichen zur Kenntnis, der sich mit großer Genugtuung über den Einzug der rechtsradikalen Partei AfD in den deutschen Bundestag gefreut hat.

„Aus unserer Sicht sind die Aussagen der Freiheitlichen, wonach sie das Ergebnis der rechtsradikalen Partei AfD bejubeln, einfach nur zum Schämen. Bei der AfD handelt es sich nicht um einen harmlosen Freizeitverein, sondern vielmehr um eine Partei, die mit ihren rechtsradikalen Aussagen in Vergangenheit immer wieder außerhalb des demokratisch vertretbaren Rahmens unterwegs war“, so der JG-Vorsitzende Stefan Premstaller und dessen Stellvertreter Julian Stuffer, Sonja Plank und Manuel Raffin.

So traten AfD-Anhänger beispielsweise für Gefängnisstrafen für Homosexuelle ein und relativieren den Nationalsozialismus. Während sich jede andere deutsche Partei von der AfD abwendet und distanziert, freuen sich die Freiheitlichen nun nicht nur über diesen Erfolg, sondern kündigen auch an, den Kontakt mit dieser Partei in Zukunft verstärkt suchen zu wollen. Mit einer Partei, die durch alternativloses Kritisieren und populistisches Angstschüren und Hetzen bekannt geworden ist.

„Die Bundestagswahlen haben natürlich gezeigt, dass sich in der vergangenen Legislaturperiode ein großer Teil der Bürgerinnen und Bürger von den traditionellen Parteien nicht gehört und nicht vertreten gefühlt haben. Nun liegt es an der Regierung dieses Vertrauen zurückzugewinnen. Ein derartig offenes Liebesgeständnisses seitens der Freiheitlichen für diese populistische und rechtsradikale Partei hätte ich mir aber nicht erwartet. Eines ist für mich klar: Eine derartige Aussage wäre vom früheren bürgerlichen Parteiobmann Pius Leitner nie gekommen. Mit dieser Aussage hat die neue freiheitliche Parteiführung ihr Gesicht gezeigt“, so Stefan Premstaller.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (14)

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  • latemarbz

    Wenn sich die Freiheitlichen über den Wieder-Einzug der Liberalen FDB in den Bundestag freuen würden, währe verständlich. Die Freude über eine starke AfD verrät ihre wahre rechte Gesinnung, die sonst eher abgestritten wird!

    • martasophia

      Da stimme ich Ihnen voll und ganz zu! Vertreter der AfD behaupten immer wieder sie seine keine Nazis! Weshalb machen die dann immer wieder Aussagen, die sie ganz eindeutig in dem Bereich einstufen und sich damit für Ämter in einer Demokratie disqualifizieren? (Beispiele, siehe Beitrag: „Alles gebildegte Leute“ Uli Maier)

  • einereiner

    Och mei, die jungen Buben der Heimatverräterpartei dürfen auch mal wieder was sagen. Immer brav bleiben, dann dürft ihr später mal aus den römischen Trögen fressen. Zu dem Zeitpunkt wird aber nichts mehr drin sein.

  • marting.

    die jungen SVPler sind schon gierig auf einen Posten und mußten sich auch wieder einmal bemerkbar machen.
    traurige gestalten.

  • goggile

    ich hab noch nie so eine langweilig schwache jg erlebt. es lebe die afd!

  • franz

    Schlimmer wie die Aussagen des Obmanns der Freiheitlichen, der sich mit großer Genugtuung über den Einzug der rechtsradikalen Partei AfD in den deutschen Bundestag gefreut, ist 5 Jahre PD & SVP mit all seinen Folgen Chaos – 5 Millionen Arbeitslose, illegale Massenimmigration mit ansteigender Kriminalität, Verbreitung von Krankheiten welche Immigranten mitbringen und dementsprechenden Sicherheitsproblemen.
    Dank Gutmenschen bzw. Entkriminalisierungsgesetzen von PD/SVP.
    Das Volk hat gesprochen und die SVP& PD Genossen werden bei den nächsten Wahlen ebenso auf die Mütze bekommen wie CDU/SPD

    • martasophia

      @franz. Das Volk hat gesprochen und 87 % sehen das ganz offensichtlich anders als die AfD!
      Solange Deutschland eine Demokratie ist, zählt die Meinung der Mehrheit!

      • franz

        @martasophia
        Das Volk hat gesprochen
        Afd von 0 auf 22 %
        CDU von 40 % auf 30
        SPD von 40 auf 20%
        Die AfD hat bei der Bundestagswahl besonders viele Stimmen in Ostdeutschland gewonnen und dort vor allem Zuspruch von den Männern bekommen. Wie aus einer Analyse des Instituts Infratest dimap für die ARD am Sonntag hervorging, holte die AfD in den neuen Ländern 21,5 Prozent und lag damit dort deutlich über dem Bundestrend. Die Hochrechnungen der Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF sahen die AfD im Osten sogar bei 22,8 Prozent.
        Wie weiter runten geschrieben, Realitätsverweiger wie die SVP wollen es weiterhin nicht einsehen, dafür werden sie bei den nächsten Wahlen die Quittung bekommen.

  • hells_bells

    Das mit dem aufgesetzten Grinsen klappt ja schon ganz gut, jetzt braucht es nur noch Charakter!

  • servusguitanocht

    es fehlt nur mehr eine Art Merkel als Mutti für die SVP, dann ist es auch in Südtirol perfekt. Bei der könnten die Jungs und Mädels von der Jung-SVP dann das richtig tun was sie jetzt schon gut können – hint eini kriochen und sich gegenseitig fragen ob sie schon im Dickdarm sind.

  • franz

    Das größte Problem der Vertreter -Politiker der sogenannten Volkparteien ist die Uneinsichtigkeit . Anstatt die eigenen Fehler zuzugeben, nach dem Motto schuld sind immer die anderen.
    Uneinsichtigkeit ist das Gegenteil von Einsicht. Einsicht ist ( wäre ) der erste Schritt zur Besserung..Wie schon bereits zum Thema: “ein-voller-erfolg“ geschrieben.
    http://www.tageszeitung.it/2017/09/24/ein-voller-erfolg/#comment-354833
    Typisch das Statement von Widmann in der Printausgabe der Tageszeitung vom 26.09.2017:
    Die Unsicherheit wächst.
    Welche Schlüsse muss die SVP aus den Wahlausgang ziehen um nicht dasselbe Schicksal zu erleiden .
    Sie muss zuerst einmal gut regieren, was sie momentan auch macht.
    Einsicht ist ( wäre ) der erste Schritt zur Besserung die SVP macht genau das Gegenteil wie Widmann und SVP Genossen immer wieder beweiden.
    Von guten regieren kann keine Rede sein.

  • kurt

    Was wollen den diese Rotzlöffel

  • kurt

    Diese Jugend hat schon ihre richtigen Lehrmeister .

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