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Der Vize-Europameister

Wilhelm Haller aus St. Lorenzen behielt beim Geotrac Supercup Europafinale die Nerven und holte sich den Vize-Europameistertitel.

Und wieder kann die Bauernjugend jubeln. Dieses Mal mit ihrem Landesobmann Wilhelm Haller aus St. Lorenzen.

Er holte sich beim großen Finale des Geotrac Supercup am Sonntag auf der Rieder Messe den Vize-Europameistertitel im Traktorfahren.

Knapp 400 Fahrer aus Österreich, Südtirol und der Schweiz haben im Laufe der Rennsaison ihr Glück beim Geotrac Supercup versucht. Sie mussten zunächst ihr Können bei den Ausscheidungsrennen unter Beweis stellen. Am Ende blieben 32 Top-Fahrer übrig, die es ins Europafinale geschafft haben.

Und das war nervenaufreibend. „Die Fahrer traten im K.O.-System gegeneinander an. Auf den Sieger wartete ein Geotrac 134ep aus dem Hause Lindner für ein Jahr. Wer im Finale nur einen kleinen Fehler machte, war raus. Es war ein Sekunden-Krimi“, so Sepp Scherleithner, der die Veranstaltungsreihe leitete.

Fahrer mit Nerven aus Stahl

Das Daumendrücken für das Südtiroler Team sollte sich bezahlt machen, denn Wilhelm Haller aus St. Lorenzen behielt Nerven aus Stahl und kämpfte sich bis ins große Finale durch.

Dann ging es für die beiden Finalisten noch ein letztes Mal in die Traktorkabine:

Durch den Torbogen über den Steilhang auf die Wippe, auf welcher der Traktor für fünf Sekunden in der Waagrechten gehalten werden musste. Wer dieses herausfordernde Hindernis erfolgreich meisterte, konnte das Mähwerk anhängen. Dann ging es zurück zur Rundballenpresse, die mit Hydraulik angehängt wurde.

Mit dem ganzen Gespann musste der Fahrer in eine enge Lücke fahren, das Mähwerk kurz absetzen und dann die Gerätschaften wieder in die Ausgangsposition zurückbringen. Zum Schluss noch um die Kurve durchs Ziel. Alles unter den wachsamen Augen von Rennleiter Sepp Scherleithner und seinem Team. Jeder noch so kleine Fehler wurde mit bitteren Sekunden bestraft.

Rot funkelnder Geotrac für Europameister

Letztendlich setzte sich Thomas Fraidl aus Österreich im Sekunden-Krimi durch, holte sich den Europameister-Titel und damit auch den rot-funkelnden Geotrac 134ep für ein Jahr aus dem Hause Lindner. Marketingleiter David Lindner holte den überglücklichen Sieger auf die Bühne. Auf Wilhelm Haller, dem Vize-Europameister wartet nun ein Anbaugerät seiner Wahl für ein Jahr aus dem Hause Pöttinger. Er weiß auch schon was er sich gönnen wird: „Einen Kreisler, damit die Arbeit am elterlichen Hof etwas leichter fällt“, so der Vize-Europameister.

 

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