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    Neue Sonderausbildung

    14 Ärzte haben die dreijährige Sonderausbildung für Allgemeinmediziner begonnen. Sie setzt sich aus einem theoretischen und einem praktischen Teil zusammen.

    14 Ärztinnen und Ärzte haben vor Kurzem die dreijährige Sonderausbildung in Allgemeinmedizin begonnen. „Es freut mich, dass es wieder so viele gibt, die diesen Beruf ausüben wollen“, sagte Gesundheitslandesrätin Martha Stocker bei der Auftaktveranstaltung. Vor allem Menschen mit chronischen Erkrankungen sollen in Zukunft vermehrt vor Ort betreut werden. „Die Hausärzte sind einer unserer wichtigsten Partner beim Ausbau dieser wohnortnahen Versorgung“, erklärte Stocker und ermutigte die Teilnehmer, sich im Laufe ihrer Ausbildung auch mit dem Land Südtirol, seiner Geschichte, Sprache und Kultur zu befassen.

    Die Ausbildung zum Allgemeinmediziner dauert drei Jahre. Sie setzt sich aus einem theoretischen und einem praktischen Teil zusammen. Die Jungärzte absolvieren Praktika in 13 Krankenhausabteilungen und praktizieren insgesamt 44 Wochen lang bei Hausärzten. Im theoretischen Teil vermitteln Fachärzte den jungen Medizinern Aspekte aus ihrem jeweiligen Gebiet, die in einer Praxis für Allgemeinmedizin relevant sein können. Die Ärzte, die an diesem Kurs teilnehmen, erhalten ein monatliches Stipendium und verpflichten sich dazu, in den fünf Jahren nach Abschluss der Ausbildung zwei Jahre als Allgemeinmediziner in Südtirol zu arbeiten. Machen sie das nicht, müssen sie das Stipendium zurückzahlen. Das gleiche gilt für Teilnehmer, die die Ausbildung abbrechen.

    Von den 14 Ärzten, die am Lehrgang 2017-2020 teilnehmen, stammen sechs aus Südtirol, acht aus anderen Regionen Italiens. Der Zweisprachigkeitsnachweis A oder das Bestehen einer gleichwertigen Sprachprüfung für Ärzte war Voraussetzung für die Teilnahme am Lehrgang.

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    Kommentare (2)

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    • tiroler

      Stocker hin, Stocker her! Wie lange müssen wir diese Frau noch ertragen in Südtirol?
      Sie produziert nichts anderes als ein Desaster mit ihrem oberlehrerhaften Verhalten.
      Die katastrophalen Zustände in der Erstaufnahme, die untragbaren Wartezeiten bei den Arztvisiten, das Totalversagen in der Migrantenpolitik mit dem Verteilen auf die Dörfer GEGEN jeden Willen der Bevölkerung

    • yannis

      >>>das Totalversagen in der Migrantenpolitik mit dem Verteilen auf die Dörfer<<<

      ist doch richtig wenn man sie die Migranten auf die Dörfer verteilt, vielleicht merken dort dann die Wähler endlich was sie sich gewählt haben.

      Zumal die Migranten ohnehin nicht den Typus Dörfler darstellt, sondern überwiegend Stadtmensch ist, werden sie freiwillig dort nur solange wie absolut nötig bleiben.
      Bis zum Umzug in die Städte erreichen sie diese durch kostenloses Benutzen der Öffi`s doch immerhin schon jetzt recht adäquat.

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