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    Flüchtlinge in Welschnofen

    Drei Familien und 10 Einzelpersonen werden im Ex-Hotel Panorama in Welschnofen untergebracht. Das Sozialunternehmen SPES wird die Einrichtung führen.

    Mehr als die Hälfte der Asylbewerber in Südtirol lebt in Bozen. Um die Landeshauptstadt zu entlasten, wurden die Gemeinden in ganz Südtirol dazu aufgefordert, Einrichtungen zur Verfügung zu stellen. Nun konnte in Welschnofen eine neue Unterkunft für 25 Menschen gefunden werden: Drei Familien und 10 Einzelpersonen übersiedelten gestern in das frühere Hotel Panorama. Bisher wohnten sie im Ex-Alimarket-Gebäude in Bozen Süd oder in der Ex-Gorio-Kaserne am Bozner Boden.

    Die vergangenen Wochen wurden nicht nur dazu genutzt, das Haus in Welschnofen an die gesetzlichen Vorgaben anzupassen, auch die Sozialgenossenschaft EOS bereitete sich auf diese neue Herausforderung vor. Sie hat ein entsprechendes Abkommen mit dem Verein Volontarius abgeschlossen und wird das Haus als Sozialunternehmen SPES führen.

    „Ich bin wirklich sehr froh darüber, dass wir zusammen mit der Gemeinde eine gute Lösung gefunden haben und bin zuversichtlich, dass das Sozialunternehmen SPES dieses Haus gemeinsam mit der Gemeinde und den Freiwilligen gut führen wird“, sagt Soziallandesrätin Martha Stocker und verweist darauf, dass die EOS-Gruppe, zu der das Sozialunternehmen SPES gehört, viel Erfahrung bei der Führung sozialer Einrichtungen hat.

    Bürgermeister Markus Dejori und Sozialreferentin Christine Federer Dejori weisen darauf hin, dass die Bevölkerung von Welschnofen in einer Informationsveranstaltung und in vielen Einzelgesprächen auf die Ankunft der Einwanderer vorbereitet worden sei. Positiv werten sie auch der Umstand, dass einige Personen aus dem Dorf in Zukunft in dieser Einrichtung arbeiten werden. Zudem wird die Gemeinde die Koordination der Freiwilligenarbeit übernehmen.

    Die Einrichtung in Welschnofen ist die 29., die den insgesamt rund 1700 Asylbewerbern in Südtirol zur Verfügung steht.

     

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    Kommentare (9)

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    • franz

      Das Busseniss mit den Flüchtlingen .
      Die Einrichtung in Welschnofen ist die 29., die den insgesamt rund 1700 Asylbewerbern in Südtirol zur Verfügung steht.
      Und was passiert diesen Flüchtlingen falls ihr Asylantrag definitiv abgelehnt wird,
      Laut Kassationsgericht 2016 bekamen nur 4 % das Recht auf Asyl. http://www.riscattonazionale.it/2016/12/17/la-clandestinita-reato-italia-la-cassazione-attacca-tribunali-buonisti-rispettate-la-legge/
      Der Rest zirkuliert illegal unkontrolliert und ungeimpft im Land ( wie die ca 100 Illegalen die sich zur Zeit in Bozen befinden. )
      Einige bekommen trotz Abgelehnten Asyl eine Aufenthaltsbewilligung aus humanitären Gründen.
      wie z. B der 20 jährige Guerlin Butungu, aus den KONGO er kam mit den Boot auf Lampedusa das Asylrecht wurde ihn verweigert worauf er eine Aufenthaltsgenehmigung aus humanitären Gründen bekam.
      Als Dank für Asyl oder Aufenthaltsbewilligung aus humanitären Gründen vergewaltigen diese Primaten auf brutalste Weise Frauen dealen erschlagen unschuldigen Bürger, Zugführer – Kontrolleure und attackieren Polizisten mit Messern spucken diese an wie Kamele, belästigen die Bürger als lästige Bettler von den Geschäften, welche mit den Zug aus Verona anreisen und die Kontrolleure verprügeln wenn diese den Fahrschein verlangen .Als Geschenk bringen sie gefährliche Krankheiten wie Läusefieber EHEC – Meningokokken-unteranderem auch des Typs X oder die Malaria Mücke als blinden Passagier. im Reisegepäck mit.

    • tiroler

      Ja dann ist ja alles super.
      Die Welschnofner sind schon mal happy

    • hells_bells

      Ich versteh nicht wie man Flüchtlinge in Welschnofen unterbringen kann, aber Frau Stocker & Co sind scheinbar überzeugt dass dies der ideale Ort ist, wie ua. auch Wengen im Gadertal, Lengmoos am Ritten usw. Ich würde übrigens noch Rabenstein im Passeier und Prettau im Ahrntal als geeigneten Standort vorschlagen!

    • franz

      @thefirestarter
      Apropos “ reinste Rassenhetze “.
      Wie Alberta Stenico vom Biologischen Landeslabor in der Dolomitenausgabe vom 07.09.2017 schreibt, haben die Anbringung von Mücken-Fallen nichts gebracht.
      Die Insekten sind schon längst da, steht in der Tageszeitung
      In der Tat, vielleicht hätte man diese Fallen schon vor Jahren auf Lampedusa anbringen müssen bevor sich diese hartnäckigen und gefählichen Insekten zu hunderttausenden bei uns verbreitet konnten..
      Typisch von naiven Gutmenschen ist es natürlich all jene die nicht ihrer Scheintoleranz zustimmen gleich als Hetzer, Rassisten oder rechtsradikale Nazi zu diffamieren.
      Sie Drohen sogar mit Anzeigen wie z.B
      “Tra le iniziative in tal senso si segnala quella delle associazioni “Articolo 21”, “A mano disarmata”,“Progetto diritti”, la “Rete Nobavaglio”e “Amnesty International Italia”, che hanno dato mandato ai loro legali di studiare la possibile presentazione di un esposto-denuncia alla magistratura contro i quotidiani Libero e Il Tempo per violazione della legge 25 giugno 1993, n. 205 che sanziona e condanna gesti, azioni e slogan legati all’ideologia nazifascista, e aventi per scopo l’incitazione alla violenza e alla discriminazione per motivi razziali, etnici, religiosi o nazionali; nonché per violazione dell’articolo 658 del Codice Penale (procurato allarme). “[..]
      http://www.ilsecoloxix.it/p/italia/2017/09/06/AS28rCHJ-giornalisti_xenofobia_sindacato.shtml
      “IL Tempo“ schreibt heute dazu am 07.09.2017
      “E cosa ha scoperto la cronista del Tempo? Quello che avete letto nel titolo, nel catenaccio, nei sommari e soprattutto negli articoli di ieri che nessuno dimostra di aver letto. E cioè che stando a quanto riportato nella( “circolare del 27 dicembre 2016 (che pubblichiamo integralmente“) nell’intero ammontare dei 3.633 casi di malaria notificati nel nostro Paese dal 2011 al 2015, la stragrande maggioranza (l’80 % secondo il ministero) riguarda immigrati giunti qui per la prima volta o tornati dopo un soggiorno nella loro terra d’origine.Dunque, cari colleghi: anziché scomodare la propaganda nazista del giornalista-gerarca Joseph Goebbels, andatevi a leggere anche voi la circolare e suggeriteci un titolo. Sennò ci vedremo in tribunale con una testimone d’eccezione: la ministra Beatrice Lorenzin“ […]
      http://www.iltempo.it/cronache/2017/09/07/news/carta-canta-la-verita-sulla-malaria-1034525/

    • cicero

      Naja ein Jahrl müssen sie halt aushalten, bis der abgelehnte Asylbescheid kommt. Dann geht`s in die Berufung und dann in die Illegalität. Dann wird Platz für die Nächsten. Wie läuft es doch so schön geschmiert das europaweite Schlepperwesen . Und Südtirol macht mit !!! Na bravo !!

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