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    „CLIL ausweiten“

    Elternvertreterin Sabine Fischer über die mangelnden Kenntnisse der Zweitsprache und die Forderung nach Mehrsprachigkeit im Kindergarten.

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    Kommentare (9)

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    • einereiner

      Um eine Pizza zu bestellen oder ein Formular auszufüllen reichts. Wichtiger ist Englisch. Mit Italienisch bleibt man arbeitslos, mit Englisch findet man Jobs.
      Die zweite Sprache ist Englisch.

      • mannik

        Genau, das erzählen Sie dann den ganzen Betrieben, die mit italienischen Kunden arbeiten. Beispielsweise das Gastgewerbe.

      • noando

        es war und ist immer noch ein vorteil, dass wir zweisprachig aufwachsen bzw dreisprachig. die geografische lage, die wirtschaftsbeziehungen, der tourismus, fordern italienischkenntnisse – das wird so bleiben. eine ausweitung der initiativen um besser italienisch zu sprechen/zu lernen ist nur zu befürworten. ob mit CLIL oder „besseren“ methoden, gilt zu testen.

        in osttirol wird mittlerweile auch schon italienisch gelehrt (und viele ältere holen dies mit sprachkursen nach, arbeitsmarkt). komisch, dass das vaterland keine probleme damit hat, italienisch zu lernen und zu sprechen.

        traurig traurig dass in südtirol so viele eine sprache mit ideologien und geschehnissen aus der vergangenheit gleich stellen.

        • drago

          Die Osttiroler lerner aus eigener Initiative/Notwendigkeit eine andere Sprache. Bei uns soll das alles automatisch in der Schule geschehen. Der Mensch tut im Allgemeinen, das was nötig ist oder ihn interessiert. Muss er eine andere Sprache lernen, weil es diese braucht, oder interessiert ihn die Sprache (vielleicht für den Urlaub, weil er Originalitteratur in Englisch oder anderes), so wird er die Sprache lernen. Ansonsten wird er den Unterricht absitzen und das bisschen Gelernte sofort wieder vergessen, sobald er die Schule verlässt. Anstatt immer nur zu fordern, dass die öffentliche Hand etwas tun soll (und vielleicht im gleichen Atemzug darüber zu jammern, dass die Steuern zu hoch sind), wäre ein bisschen Eigeninitiative angesagt. Warum sollen in der Schule alle über die Maßen mit Sprachunterricht überschüttet werden; wenn schon schafft Möglichkeiten, für die Interessierten, ihre Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Und wenn das Elternhaus nicht in der Lage ist, den eigenen Kindern, die Notwendigkeit von Fremdsprachenkenntnissen VORZULEBEN (und nicht nur vorzuleiern), dann handelt es sich bei den Forderungen um mehr Fremdsprachenunterricht wohl nur um die üblichen Lippenbekenntnisse.

    • marting.

      Studien belegen CLIL ist ein Blödsinn
      wenn dann soll der normale Unterricht endlich verbessert werden. der ist eine Katastrophe

    • drago

      Die inzwischen alte Leier. Die Schule (Kindergarten) soll dafür sorgen, dass unser Nachwuss Sprachen lernen. Selbst braucht man nichts tun. Als ob die Erhöhung von Stundenanzahl, anderen Unterrichtsmethoden etc. einen Sinn hätten, wenn die eigene Motivation (und die Schule ist nicht gerade bekannt dafür, Motivation zu schaffen) und die Möglichkeit fehlt, das Gelernte (?) anzuwenden. Und bitte nicht die Ladiner als positives Beispiel anführen; der Witz, dass Ladiner drei Sprachen sprechen und alle in einem Satz, ist altbekannt und oft leider kein Witz. M.E. wird in der Schule ausreichend Sprachen unterrichtet und vielleicht sogar gelehrt, aber außerhalb der Schule muss dann auch der Wille da sein, das Gelernte anzuwenden. Die Möglichkeiten sind dazu da. Aber es ist viel einfacher, mehr Personal, mehr Ausgaben usw. für die Schule zu fordern, als zu Hause selbst etwas zu tun. Oder z.b. sms auf Deutsch statt in Dialekt zu schreiben.

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