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    Der Ultramarathon

    Am 17. September wird der Safety Park in Pfatten Schauplatz des ersten Ultramarathonrennens auf Asphaltstrecke in Südtirol sein.

    Das vom ASD Dribbling Bozen organisierte Ultramarathonrennen, das am 17. September im Safety Park in Pfatten über die Bühne geht, wurde am Freitag vorgestellt.

    Ehrengast war der Ultramarathonläufer Hermann Achmüller.

    Auch Vizelandeshauptmann Christian Tommasini wird am Rennen teilnehmen.

    Anmeldungen sind unter www.6orealtoadige-suedtirol.com möglich.

    Bald ist es soweit: Am 17. September (10.15 Uhr) wird der Safety Park in Pfatten Schauplatz des erste Ultramarathonrennen auf Asphaltstrecke der Region Trentino-Südtirol sein.

    Das Sportereignis wurde heute im Sportfachgeschäft Sportler in Bozen vom Präsidenten des Vereins Dribbling, Leonardo Filippi vorgestellt, der die Bedeutung dieser neuen Herausförderung für seinem im 1994 gegründeten Klub unterstrich.

    Renndirektor Francesco Damiani, 2013 Italienmeister im 24-Stunden-Lauf, erklärte, dass „ein 6-Stunden-Rennen ein ganz besonderes Rennen ist, weil man viel Kopf braucht, wenn man seine Kräfte erschöpft hat“.

    Das bestätigte auch Ultramarathonläufer Hermann Achmüller. Der Pusterer, Mitglied der 100-km Nationalmannschaft, war Ehrengast bei der Pressekonferenz.

    Er wird das Staffelrennen 6×1 Stunde bestreiten.

    Für Achmüller, der heuer alle 6 World Marathon Major (Tokio, Boston, London, Berlin, Chicago und New York) laufen will, ist das Rennen in Pfatten ein wichtiger Test vor dem Berlin-Marathon, der eine Woche später auf dem Programm steht.

    Bei der Pressekonferenz waren auch der Vizepräsident der Südtiroler Leichtathletik Verbandes FIDAL Edmund Lanziner und der Vize-Landeshauptmann Christian Tommasini dabei. Er möchte am Rennen mit einer offiziellen Mannschaft der Autonomen Provinz Bozen teilnehmen, da in der Landesregierung viele Hobby-Läufer sitzen. Besorders erfreut zeigte er sich, dass im Safety Park auch neue Veranstaltungen organisiert werden, die nichts mit dem Motorsport zu tun haben und die „Sportler und ihre Familien mitinvolvieren können“.

    Diese können dann am gleichzeitig stattfindenden Staffellauf 6×1 Stunde teilnehmen. Starten dürfen Teams mit drei bis sechs Teilnehmern – Damen, Herren oder Mixed. „Ein 6-Stunden-Lauf ist ein demokratisches Rennen“, unterstrich Damiani, „denn alle Athleten starten und beenden zugleich den Lauf, mit dem Ziel, in der vorgegebenen Zeit so viele Kilometer wie möglich zu hinterlegen.“

    Die Rennstrecke in Pfatten beträgt laut den offiziellen Vermessern der FIDAL genau 1.085 Meter. Das Rennen wurde auch im IUTA-Kalender als 15. Grand Prix 2017 aufgenommen, und für die besten Athleten sind Geldpreise vorgesehen: 500 € für die Sieger, Herren und Damen, 250 € für Platz zwei, 120 € für den dritten Rang und noch andere mehr.

    Das Rennen steht unter der Schirmherrschaft des Landes Südtirol, der Region Trentino-Alto Adige/Südtirol und der Gemeinden Bozen und Pfatten. Wer mitmachen möchte, kann sich auf der Webseite www.6orealtoadige-suedtirol.com anmelden.

    So wie Hermann Achmüller, haben es auch die beiden Ultramarathonläufer Francesca Innocenti und Marco Ferrari bereits gemacht.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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