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    Der Baubeginn

    v.l.: Stefano Andreotti (Huawei), LH Kompatscher, Ulrich Stofner (BLS), Hansi Pichler, (IDM) und Anton Seeber (Leitner). Foto: BLS/ D. Pertoll

    Der Startschuss für das erste Erweiterungsmodul des NOI Techparks, in dem ab 2018 insgesamt über 60 Unternehmen arbeiten werden, ist gefallen.

    Die Pressekonferenz am Montag direkt auf der Baustelle des NOI Techparks in Bozen hat Aufschluss über die Fortschritte und weitere Entwicklung von Südtirols Technolgiepark in der Voltastraße gegeben. Anlass dafür war der nunmehrige Beginn der Bauarbeiten am Baulos D1 des Technologieparks Südtirol. Dort werden ab Oktober 2018 private Betriebe ihren Sitz haben.

    Gemeinsam mit Forschungsinstituten, universitären Einrichtungen und innovativen Start-ups werden Unternehmen im NOI Techpark die   Ausrichtung Südtirols an Forschung und Entwicklung vorantreiben. D1 ist das erste von mehreren geplanten Erweiterungsmodulen, die im Auftrag der Landesregierung vom Bauherrn Business Location Südtirol (BLS) für die private Unternehmerschaft gebaut werden. Insgesamt werden über 60 Unternehmen ihren Sitz im NOI Techpark haben, der von IDM Südtirol betrieben wird.

    Am 2. Oktober wird der Technologiepark Südtirol seine Tore aufsperren und in den Zentralgebäuden wird die Arbeit aufgenommen. Aber bereits jetzt erfolgt auch schon der Startschuss für das erste Erweiterungsmodul für private Unternehmen.

    „Der Landesregierung war es wichtig, interessierten Unternehmen so schnell wie möglich einen Sitz im neuen Technologiepark anbieten zu können. Denn was wäre der NOI Techpark ohne Unternehmen“, betonte Landeshauptmann Arno Kompatscher bei seiner Ansprache. Der NOI Techpark werde somit ein Ort des Austauschs zwischen Unternehmen und Wissenschaft und Forschung.

    Arno Kompatscher, Foto: BLS/D.Pertoll

    „Gemeinsam werden sie die Forschung und Entwicklung in Südtirol vorantreiben und die Basis dafür bilden, dass unsere Wirtschaft wettbewerbsfähig bleibt.“ Der Landeshauptmann lobte auch die Zuständigen, dass bislang die Zeitpläne hervorragend eingehalten worden wären.

    19 Unternehmen sind bereits für das erste Erweiterungsmodul im Technologiepark ausgewählt, damit sind jetzt schon knapp 90 Prozent der Fläche belegt, die insgesamt im D1 zur Verfügung steht. Neben den bereits bekannten Namen wie Senfter und Maccaferri, die beide Ableger im NOI Techpark haben werden, findet sich auf der Liste ein Mix aus kleineren, aber auch größeren Technologieunternehmen und aus Südtiroler Firmen und Betrieben von außerhalb des Landes.

    „Die Gesuche interessierter Unternehmen wurden von der Aufnahmekommission bewertet, die auf der Grundlage von Kriterien entscheidet, die von der Landesregierung erlassen wurden“, sagte Ulrich Stofner, Direktor der BLS, die für den Bau des Technologieparks und die Aufnahme der Unternehmen zuständig ist. So besagten die Kriterien etwa, dass die Unternehmen Forschungsprojekte betreiben müssen und ihre Tätigkeit dem Wirtschaftsstandort Südtirol Stärke verleihen soll.

    Einziehen können die 19 Betriebe nach dem 26. Oktober 2018, wenn die am Bau beteiligten Firmen ihre Arbeit beendet haben werden. Es handelt sich hierbei ausschließlich um einheimische Betriebe, nämlich Volcan aus Auer, Elektro Ebner und Elektro Haller aus dem Überetsch und Schmidhammer aus Bruneck.

    „Wenn in Kürze dieses Gebäude zu 100 Prozent zugewiesen ist, dann können weitere Interessenten sich für Flächen im nächsten Gebäude bewerben – das Gebäude Ex-Mensa-Speedline“, betonte Stofner. Dieses werde im Jahr 2019 bereitstehen.

    v.l.: Stefano Andreotti (Huawei), LH Kompatscher, Ulrich Stofner (BLS), Hansi Pichler, (IDM) und Anton Seeber (Leitner). Foto: BLS/ D. Pertoll

    Aber auch schon mit Start des NOI Techpark Anfang Oktober werden private Unternehmen dorthin übersiedeln. Ein Unternehmen ist schon lange auf dem Gelände des Technologieparks tätig, nämlich die Firma Leitner aus Sterzing. Dazu kommen noch 13 Start-ups und 20 Tech Companies, die derzeit im Gründerzentrum von IDM Südtirol in der Bozner Siemensstraße untergebracht sind.

    „In unserem Gründerzentrum werden insgesamt 24 Start-ups betreut, von denen 13 auch physisch dort ihren Sitz haben. Alle Start-ups werden von IDM begleitet und gecoacht, um ihr Wachstum effizient zu beschleunigen. Die Tech-Unternehmen hingegen, zu denen auch Huawei gehört, realisieren Forschungs- und Entwicklungsprojekte und werden von IDM dabei unterstützt“, erklärte IDM-Präsident Hansi Pichler.

    Einige dieser 44 Unternehmen ziehen mit Fertigstellung des Moduls D1 dorthin um und machen Platz für weitere Unternehmen, die schon in den Startlöchern stehen, um ins Gründerzentrum nachzurücken.

    „Dass aus heutiger Sicht nach Fertigstellung des Moduls D1 über 60 Unternehmen im Technologiepark Südtirol angesiedelt sein werden, ist ein schönes Zeichen dafür, dass der Motor für Südtirols Innovation läuft“, zieht Landeshauptmann Kompatscher Resümee.

    An der Pressekonferenz teilgenommen haben auch zwei Unternehmen. Leitner-Chef Anton Seeber sprach über die erfolgreichen Entwicklungen seines Bozner Teams, das schon seit 2006 in der Voltastraße Forschung betreibt. Stefano Andreotti, Verkaufsleiter der italienischen Niederlassung von Huawei, Bereich ICT, erklärte, dass sein Unternehmen im Modul D1 des Technologieparks sein zweites Forschungszentrum aufmache, das erste habe seinen Sitz in Mailand.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (2)

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    • reinhold

      Schon wieder verschwinden viele Millionen Steuergelder in Beton anstatt in Köpfe investiert zu werden.
      Nicht einmal die südtiroler Wirtschaft wollte diesen Technologiepark.
      Aber die SVP und Kompatscher machen mit dem weiter, was sie am Besten können: Steuergelder vergeuden und ihre Klientel (z.B. Bauwirtschaft) bedienen.
      Die Rechnung bekommt em Ende der Bürger

      – unwirksame Abkommen mit dem Staat (2011-2014 über 3200 Millionen)
      – jährliche Abgaben an den Staat (800 Millionen pro Jahr bis 2018)
      – jährliche Abgaben an den Staat (476 Millionen pro Jahr ab 2018)
      – der SEL Skandal (Millionengrab)
      – der Flughafen (Millionengrab)
      – der SafetyPark (Millionengrab)
      – das Milliardengrab BBT (MILLIARDENgrab)
      – die Wasserstoffanlage und –Busse (Millionengrab)
      – die Müllverbrennungsanlage (Millionengrab)
      – der Thermen Hotel Skandal (Millionengrab)
      – die Air Alps Beteiligung & Subventionen (Millionengrab)
      – Stiftung Vital (Millionengrab und Vetternwirtschaft)
      – die vielen Protzbauten überall (Millionengrab)
      – der Technologiepark (Millionengrab)
      – der Stein-an-Stein Skandal (Millionengrab)
      – die unnützen Landesgesellschaften (BLS, TIS, usw.) (Millionengräber)
      – die defacto Schenkung von Wohnungen ans Militär (Millionengrab)
      – Steuergeldverschwendung Kulturhauptstadt 2019 (Millionengrab)
      – Schadensersatzzahlungen der Therme Meran (Millionengrab)
      – E.ma.con Pleite (Millionengrab)
      – sinkende Renten und Verlust von Rentengeldern (300 Millionen im Jahr)
      – die Konzessionsvergabe der Ahrstufen
      – der SE Hydropower Skandal
      – der Unwählbarkeit von Kandidaten Skandal
      – die Verbandelung mit allen Verbänden und Vereinen
      – der Wanzen-Affären Skandal
      – der Turbo-Staatsbürgerschaft-für-SVP-treue-Ausländer Skandal
      – der Toponomastik Skandal
      – der Mussolini Relief und Siegesdenkmal Skandal
      – die vielen Bürgermeister-Skandale
      – der Treuhandgesellschaften Skandal
      – der Sonderfonds Skandal
      – die ungerechtfertigten Privilegien und Dienstwagen
      – die unverschämten Politikergehälter und -Pensionen
      – die weitverbreitete Vetternwirtschaft
      – die Behinderung der Direkten Demokratie
      – der Kuhhandel bei der Parteienfinanzierung
      – der WOBI Skandal
      – der Kaufleute-Aktiv Skandal
      – der Ausverkauf der Heimat
      – der allgegenwärtige Postenschacher
      – der verbilligte Immobilien für Durnwalder Skandal
      – der Egartner Skandal
      – der skandalöse SMG Vertrag zugunsten Christoph Engl
      – der Wahlkampf von mit Steuergeldern finanzierten Verbänden und Vereinen
      – der Zarenbrunn-Deal (Russen Kuhhandel des EX LH)
      – unerlaubte Wahlwerbung am Wahltag
      – Politikerrenten Skandal (ausgedacht und abgestimmt von der SVP) und Rekurse
      – Unverschämte Vorschußzahlungen auf Pensionen (und Versuch damit die SVP Parteikasse zu sanieren)
      – Arbeitslosengeld für Pensionsmillionäre und Systemprofiteure (Laimer, Rainer, Munter,…)
      – 5 Millionen Euro Schulden der Partei
      – Finanzierung von Wahlwerbung für Marie Ida Måwe aus der SVP Parteikasse
      – gebrochenes Wahlversprechen Mindestpension
      – ESF Gelder Skandal
      – Rekurse der Ex-Mandatare und immer noch SVP Mitglieder
      – gebrochenes Versprechen GIS
      – gebrochenes Wahlversprechen kleine Krankenhäuser
      – Wählertäuschung Doppelte Staatsbürgerschaft
      – Versagen bei Sicherheit und Einwanderung
      – Wahllüge „Vollautonomie“
      – Brennercom Skandal
      – Stiftung Vital Skandal
      – Forellen-Skandal (Millionengrab)
      – weitere Steuergeldverschwendung Flughafen (auch nach Referendum)
      – Schließung Geburtenabteilungen (gebrochenes Wahlversprechen)
      – Manipulationen beim Autonomiekonvent
      – SAD Skandal (Millionengrab)
      – Zustimmung zur Verfassungsreform
      – MEMC/Solland (Millionengrab)
      – uvm.

    • lois

      „…der Technologiepark (Millionengrab)…“ ?????????
      Tztztztz Reinhold, Reinhold… dir ist echt nicht mehr zu helfen!
      Aber was solls. Ist ja nichts Neues

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