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    „Grauenhafter Mord“

    Der Brixner Tierschützer Richard Steinmann war bei der Demo gegen den Bären-Abschuss in Trient mit dabei.

    Der Brixner Tierschützer Richard Steinmann war bei der Demo gegen den Bären-Abschuss in Trient mit dabei.

    Das schreibt Steinmann in einer Stellungnahme an die TAGESZEITUNG:

    „Die Tierrechtedemo in Trient vom Samstag war wieder einmal eines der Ereignisse, wo die Presse vorab die Teilnehmerzahl festgelegt hat und diese Veranstaltung somit als einen Flop ansehen möchte.

    Dass die Demo aber ein voller Erfolg war, zeigt beiliegendes Bild.

    Es waren mehr als 200 Menschen angereist, um den grauenhaften Mord an der Tiermutter von drei Kleinkindern zu gedenken, welche durch Menschenhand ihr Leben lassen musste. Unter den Teilnehmern waren auch einfache Bürger und Vertreter von Südtiroler Tierrechtsorganisationen anwesend, was zeigt, dass das Thema auch in der Gesellschaft bei uns angekommen ist.

    Zudem muss man festhalten, dass leider ein großer Teil der Gesellschaftsmitglieder zwar große Worte für den Tierschutz werfen, besonders wenn es um Hund und Katz geht, im Konkreten aber eine zwiespältige Haltung eingehen; sie zeigen weder die Verantwortung als Mensch, welche sie erbringen müssten, noch sind sie bereit sich de facto für den Tierschutz in der Öffentlichkeit zu zeigen. „Das Schamgefühl solcher Menschen überwiegt wohl vor der Verantwortung und der menschlichen Moral, welche man schon von Geburt an haben müsste“.

    Dass man in Zukunft jeden Abschuss von Lebewesen, welche im eigenen Habitat leben so einfach hinnehmen kann, ist sehr fragwürdig und man kann nur darauf bauen, dass die Politikerklasse aus diesem erneuten Schlamassel lernt. Dies gilt natürlich auch für unsere Landesregierung, welche sich immer für das Töten einsetzt und nicht die Grenzen des menschlichen Einflusses einschränken will.

    Es ist eine Schande dieser humanen Gesellschaft, wie sie mit den Tieren umgeht und wie sie den Lebensraum der Tiere uneingeschränkt beansprucht und ausbeutet. Die Bevölkerung ist gefordert diesen Taten der Willkür und der puren Gewalt nicht weiter mit geschlossenen Augen zu begegnen.“

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (3)

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    • sougeatsnet

      Möchte mich ganz klar auf Seite der Trentiner Landesregierung unter Ugo Rossi stellen. Endlich hat jemand Entschlossenheit gezeigt. Würde einer dieser Tierschützer mit oder von Tieren leben, wäre er ganz schnell anderer Meinung. Eine fruchtbringende Diskussion scheint aber nicht möglich, da jegliche Vernunft und Hausverstand diesen fanatischen Tierschützern zu fehlen scheint. Ähnlich den Impfgegnern, scheint rationales Denken nicht ihr Handeln zu bestimmen.

    • franz

      Ein zwiespältige Haltung hat wohl auch der Tierschützer Richard Steinmann sowie der ganze Verein die sich Tierschützer nennen.
      Wo bleibt deren Aufschrei wenn Schafe, Esel Kälber auf grausame Weise verenden müssen nachdem sie bei lebendigen Leibe von Bär- Wolf aufgefressen werden.
      Das finde ich bei Weiten grauenhafter wie den Abschuss des Bären, da ja auch Menschen in Gefahr sind. Oder wo bleibt der Aufschrei bei HALAL – Schächten von Tieren “Wo Tiere in Panik und oft noch bei vollem Bewusstsein aufgeschlitzt und der Kopf abgeschnitten werden.
      Lieber Tierschützer Bären – Wölfe schützen ist gut, sie gehören aber nicht hier her in dicht besiedeltes Gebiet, Sie gehören nach Kanada -Sibirien oder in den Yellowstone-Nationalpark .
      “Es ist eine Schande dieser humanen Gesellschaft, wie sie mit den Tieren umgeht und wie sie den Lebensraum der Tiere uneingeschränkt beansprucht und ausbeutet“ […]
      Unser Lebensraum wird schon durch die unbegrenzte Massenimmigration, durch Terror, von hirnlosen Geschöpfen feigen Mördern von Fundamentalisten des Islam, eingeschränkt. dazu brauchen wir keine Bären & Wölfe.
      Zuerst der Mensch und dann die Tiere.

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