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    „Grüne Hetze“

    Wimmelbild der Südtiroler Apfelwirtschaft

    Die Freiheitlichen verurteilen „die Hetze des grünen Bundestagskandidaten Karl Bär“ und fragen: Welche Rolle spielen Südtirols Grüne?

    Sigmar Stocker fordert: „Die Hetze des grünen Bundestagskandidaten Karl Bär muss ein Ende haben.“

    Der freiheitliche Landtagsabgeordnete schreibt am Donnerstag in einer Aussendung polemisch:

    „Es war doch nur eine Frage der Zeit, bis man ins Fettnäpfchen tritt: Das ,Umweltinstitut‘ München verurteilt den Einsatz von Pestiziden und verwendet dazu ein Bild eines Biobauern, der gerade spritzt.

    Dass das Bild dann auch noch ohne Rückfrage des Fotografen verwendet wurde ist das i-Tüpfelchen auf dem Ganzen.

    Man sieht bei diesem Bild genau, dass es den Auftraggebern nicht um die Sache geht, sondern um Hetzerei. Es geht auch nicht um Umweltschutz, sondern um Profilierungsdrang auf Kosten von anderen.

    Es sollte auch darauf hingewiesen werden, dass Herr Karl Bär vom ,Umweltinstitut‘ München politischer Funktionär der Grünen und bei den heurigen Bundestagswahlen in Deutschland auch Kandidat derselben ist.“

    Sigmar Stocker

    Den Aktionen des grünen Kandidaten Karl Bär lägen reiner Opportunismus und Profilierungsgeilheit vor den Wahlen in Deutschland zugrunde, glaubt Stocker. Deshalb höre man auch nichts von Dieselskandalen, sondern treibe es in Südtirol recht bunt.

    Stocker schreibt weiter:

    „Eine wichtige Frage ist für mich, inwiefern die Südtiroler Grünen hier eine organisatorische Rolle spielen und zum Netzwerk von Bär gehören. Sind sie der verlängerte Aktionsarm des grünen Umweltinstitutes München?

    Teilen sie diese Hetze gegenüber Südtirol?

    Für mich denken Südtirols Grüne, wenn ich an Debatten im Landtag denke, ähnlich fundamentalistisch wie dieses Umweltinstitut in München. Eine klassische Verbotspartei, wenn man nicht nach Grünen-Ideologien tanzt oder lebt.“

    Tatsache ist, dass man nun an einem Punkt gekommen ist, wo diese Hetzereien ein Ende nehmen sollten, denn sie bringen auch den Biobauern nichts.

    Sie werden nun mit in die Gosse gezogen, weil auch sie mit Sprühgeräten unterwegs sind und der Laie nicht differenzieren kann, wer was spritzt.

    Viele Laien glauben gar nicht, dass Biobauern eine Sprühvorrichtung besitzen.

    Deshalb sollten sich die Biobauern bzw. Organisationen nicht von politisch Grünen Fundamentalisten ausnutzen lassen, sondern ihren seriösen Weg weitergehen, denn der Einsatz der Biobauern ist wichtig und richtig für Südtirol! Nur durch gemeinsames Reden der Bio- und konventionellen Bauern hilft man sich aber schlussendlich gegenseitig.“

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (22)

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    • andreas

      Auch wenn ich die Grünen für ein Werk des Teufels halte, in dieser Sache den Südtiroler Grünen etwas vorzuwerfen ist wohl komplett daneben.

      Wenn Bär ein Parteigenosse von Hofreiter ist, erklärt dies auch, wessen Geistes Kinde er ist.
      Die sind ja zum Fürchten 🙂 🙂

    • michih

      Naja, bei den Freiheitlichen müssen ständig(sic!) Abgeordnete oder Gemeindräte ausgeschlossen werden, weil sie neonazistisches/antisemitisches Gedankengut verbreiten….dazu schweigt der Stocker! Und wer schweigt stimmt zu, sagt man ja immer.

    • ahaa

      Was macht der Bauer etwa nicht auch einen Profilierungsdrang auf Kosten von anderen?Hat der keine Kinder?.
      Socker sie Augenwischer!
      Wie wàre es wenn das Land das die frischen Quellen besitzt, die Alternative „Bio“ etwas mehr in betracht zieht!
      BioBauern sollen Beitràge bekommen andere nichts!
      Ich zahlke nicht fùr die Vergiftung unseres Landes!

    • zusagen

      Natürlich ist alles eine Hetzerei. Aber die Hetze kommt auch vielen Südtirolern gelegen die sich mit einem giftgrünen Südtirol einfach nicht zufrieden geben wollen.

    • george

      Sigmar Stocker betreibt genau die Hetze, die er den anderen vorwirft. Also kehren Sie zuerst einmal den Sch…haufen vor ihrer eigenen Türe weg. Oder sind Sie so dumm, dass Sie ihre eigene Hetzerei nicht erkennen, oder so bösartig veranlagt, dass sie bewusst das Ganze umdrehen, anstatt objektiv und offen über die Fakten zu reden?

    • flixoflex

      Nun haben die Freiheitlichen wieder ein Thema gefunden. Endlich können sie sich wieder nützlich machen. Dass sie sich bisher kaum in die Problematik Pestizide und verantwortungsvolle Landwirtschaft eingebracht haben, ist ihnen noch gar nicht bewußt. Lieber steigen sie wieder auf ihr altes Steckenpferd um Hetze gegen andere zu betreiben. Kritik an unserem Landwirtschaftssystem ist jedenfalls berechtigt und wenn die zuständigen Leute intelligent genug sind, dann nehmen sie diese Ernst und steigen endlich von ihrem hohen Roß herunter. Und vielleicht gelingt es diesen Politikern auch einmal, wirklich etwas nützliches für ihr Geld zu tun.

      • einereiner

        @flixoflex
        wer hat denn mit der Hetze angefangen?
        Die sitzen auf Beamtenstellen, werden von unseren Steuergeldern warm gehalten und gehen denen auf die Eier, die hart arbeiten um ihr Geld zu verdienen und Lebensmittel zu produzieren.
        Wenn die Grünen Hetze gegen unsere Bauern betreiben so kriegen sie es von mir und hoffentlich allen intelligenten Menschen DREIFACH zurück.

        • george

          Als ob ‚einereiner‘ zu den intelligenten Menschen zählen würde? Wer Pestizide so ausbringt, dass sie Lebensräume gefährden und das auch noch propagiert, kann nicht intelligent sein.

    • yannis

      Die Bundes – Grünen befinden sich schon seit einiger Zeit und gerade jetzt im Wahlkampf in der Situation, die man beim Fussball „Abstiegskampf“ nennt.

      • michih

        Und die FH?…seit ihnen der Kurz das Thema streitig macht rückt der Kanzler Strache (z.G.!) in weite Ferne! Zuerst keinen Bundespräsidenten und jetzt auch keinen Kanzler mehr 😀

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