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    Reger Kontakt

    Vor kurzem trafen sich in Innsbruck Vertreter des RFJ Tirol mit dem Freiheitlichen Jugendkoordinator und Landtagsabgeordneten Hannes Zingerle.

    Ziel dieser Zusammenkunft in Tirols Landeshauptstadt war ein erstes Kennenlernen der Freiheitlichen Jugendfunktionäre nördlich und südlich des Brenners.

    In einem mehrstündigen Gespräch tauschte man wertvolle Erfahrungen der jeweiligen politischen Jugendarbeit aus und vereinbarte bereits gemeinsame Aktionen.

    So wird die Freiheitliche Jugend demnächst mit besonderem Augenmerk den Wahlkampf für die anstehende Österreichische Nationalratswahl beobachten und ihren Freunden in Tirol tatkräftig zur Seite stehen. Auch die Verantwortlichen des RFJ Tirol erklärten sich bereit, die Freiheitliche Jugend in Südtirol bei Aktionen und Veranstaltungen zu unterstützen. Ein gemeinsamer Ausflug in die Steiermark ist ebenso vorgesehen.

    „Mir ist es ein besonderes Anliegen, den Kontakt zur Jugendorganisation unserer Schwesterpartei FPÖ auszubauen und sich regelmäßig zu treffen. Gerade aktuell ist die scheinbar nicht existente Brennergrenze präsenter denn je, welche uns Südtiroler mit dem Norden Tirols trennt.

    So hat gerade am vergangenen Mittwoch erst der österreichische Innenminister Wolfgang Sobotka angekündigt, großangelegte Schwerpunktkontrollen im grenznahen Bereich durchführen zu wollen, somit auch am Brenner. Nicht zuletzt deswegen ist ein reger Kontakt mit unseren Tiroler Landsleuten und Freunden des RFJ Tirol von besonderer Wichtigkeit und Bedeutung“, so der Freiheitliche Jugendkoordinator Hannes Zingerle.

    „Uns hat der Besuch aus Südtirol sehr gefreut, weil uns als RFJ das Thema Südtirol und somit auch der Kontakt zu unseren freiheitlichen Freunden im Süden natürlich sehr am Herzen liegt, zumal man mit dem Thema auch die Jugend in Nordtirol nach wie vor begeistern kann“, erklären RFJ-Landesobmann Christoph Jäger sowie sein Generalsekretär Christofer Ranzmaier.

    Auch die aktuelle politische Lage war beim Arbeitsgespräch natürlich ein Thema: „Gerade in der aktuellen Migrationskrise hat der Brenner als Unrechtsgrenze wieder einen Stellenwert erlangt, der uns Freiheitlichen so nicht ganz recht ist“, erklärt Ranzmaier, dem lieber wäre, wenn etwaige Kontrollen bereits an der Salurner Klause stattfinden würden.

    Beim Treffen der beiden freiheitlichen Jugendorganisationen nahmen neben dem Obmann des RFJ Tirol Christoph Jäger und dem Jugendkoordinator der Freiheitlichen in Südtirol Hannes Zingerle auch noch der Generalsekretär des RFJ Tirol Christofer Ranzmaier sowie der geschäftsführende Bezirksobmann des RFJ Innsbruck-Stadt Stefan Leiner teil.

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    Kommentare (1)

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    • franzkarl

      Ginge es nach den Freiheitlichen gäbe es wieder eine Brennergrenze. Es ist immer wieder amüsant zu sehen, wie die Freiheitlichen in Österreich herumlavieren müssen um ihre eigenen Widersprüche zu verstecken. Einerseits wollen sie zurück zum Nationalstaat und weg von einem föderalen durch gemeinsames Handeln gekennzeichnetes Europa, andererseits bietet die nationale Logik und Rhetorik einfach keine Lösung für die Südtirolfrage, die sie aufgrund ihrer völkischen Ideologie aber auch nicht, ohne Gesichtsverlust, einfach beiseiteschieben können. Also liebe F dies- und jenseits des Brenners: wie wollt ihr das Problem lösen, wenn Ihr ein weitgehend integriertes Europa ablehnt? Mit einer doppelten Staatsbürgerschaft, die es nur dann braucht wenn Europa, so wie Ihr wollt, eben nicht vereint ist? und wenn ja, worin besteht dann der Unterschied zu einer Option „light“?
      Aber vielleicht verfügen die Freiheitlichen dies- und jenseits des Brenners auch nicht über die nötige intellektuelle Selbstdisziplin um eine ernsthafte und reflektierte Politik zu betreiben.

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