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    Hagelschlag im Unterland

    Die Feuerwehren des Unterlandes mussten nach dem heftigen Hagelsturm am Mittwochabend zu zahlreichen Einsätzen ausrücken.

    Eine von Süden kommende starke Gewitterfront sorgte am Mittwochabend für jede Menge Arbeit für die Feuerwehr Neumarkt und die umliegenden Wehren.

    Der erste Alarm ging um 20:11 Uhr ein. Innerhalb der ersten Viertelstunde wurde die Feuerwehr Neumarkt zu weiteren fünf Einsätzen gerufen.

    Foto: Renata Possemeyer/Facebook

    Fast zeitgleich wurden auch die Wehren von Auer, Margreid, Penon, Salurn mit Zug Gfrill, Montan und Kurtatsch zu verschiedenen Unwettereinsätzen gerufen.

    Die meisten Einsätze wurden durch überflutete Keller und Garagen sowie durch grenzwertige Pegelstände an Wildbächen (u.a. „Fennerbach“) hervorgerufen.

    Groß dürften die Schäden in den Obstanlagen sein.

    Dieses Foto hat Diego Gallmetzer auf FB gestellt;

    Die Feuerwehr Neumarkt konnte die 16 Einsätze im Einsatzgebiet mit mehreren Mannschaften und Fahrzeugen abarbeiten.

    Vier Wehrmänner besetzten die Einsatzzentrale und koordinierten die eigenen Einsatzkräfte auf dem Gemeindegebiet.

    Foto: Andreas Köck/Facebook

    Zudem wurden in der Funktion als Bezirkseinsatzzentrale auch Lagemeldungen den anderen Wehr eingeholt, bewertet und statistisch erfasst.

    Im Bezirk Unterland wurde in Folge des schweren Unwetters mit starkem Hagelschlag (die Größe der Hagelkörner in Neumarkt betrug ca. 3 cm) im Zeitraum zwischen 20 Uhr und Mitternacht rund 50 Einsätze mit 120 Wehrmännern und -frauen durchgeführt.

    Insgesamt kam es zu über 70 Feuerwehreinsätzen.

    Die Einsatztätigkeit: Auspumpen von Kellern und Garagen, Beseitigung umgestürzter Bäume/gefährlicher Äste, Freimachen von Verkehrswegen und Kontrolle von Bächen.

    Die Bahnlinie Bozen-Meran musste wegen des heftigen Aussetzers zeitweilig gesperrt werden. Auf der Autobahn zwischen Bozen und Neumarkt und auf anderen Straßen mussten Autofahrer aufgrund des starken Hagelschlags anhalten.

    „Noch nie so einen Hagelschlag erlebt“, prosteten User auf Facebook.

    Giorgio Nones aus Neumarkt hat folgendes Foto online gestellt:

    Foto: Giorgio Nones/Facebook

    Und auf Florians Wetterseite ist ein Bild von User Andrew DeBia zu sehen, das deutlich macht, wie groß die Hagelkörner waren, die am Mittwochabend im Unterland, im Überetsch und in anderen Landesteilen wohl verheerende Schäden in der Landwirtschaft angerichtet haben.

    Sehen Sie selbst:

    Foto: Florians Wetterseite/Andrew DeBia/Fb

    Auch die Feuerwehren im Pustertal waren im Einsatz.

    Die FF Luttach musste nach 21.00 Uhr nach einem Gewitter mit Starkregen und Hagel zu mehreren Einsätzen ausrücken. Mehrere Keller waren überflutet.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (5)

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    • rudlmcnudl

      Zum letzen Foto

      Wos isch do der Epfl und wos das Hagelkorn.
      Worscheinlich wellen ins die Epflbauern für dumm verkafn.
      Lei weil sie Ihre Epfl so viel Spritzen dass sie nimmer wia normale Epfl ausschaugn welln sie ins glaben lossen dass des Rechts im bild a hagelkorn isch.
      Gonz davon abgesehen dass die Epflbauern nichts von Hygiene wissen welln, der Bauer soll sich amol die Fingernägel schneiden.
      Pfui!

      • sogeatsschungornet

        Oggs
        Dass des die Hond von der Bairin sein kannet… isch dir woll net in Sinn kemen.

        Übrigens, i hoff, es derschauert dir amol ordntlich es Autodoch und die Windschutzscheib!

    • brutus

      …ba der Gosch ummer bisch du ober a nit grod sauber! …seltn a set an blöden Kommentar keart!

    • der_brottler

      I konn mi errinnern in Frühjohr hot olls der Reif verbrennt, wos ich do no zum derschauern übrig geblibm??
      Dös Gejammere heart nimmer auf

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