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    Das SVP-Zeugnis

    Albert Wurzer und Sepp Noggler

    Wie bewerten die SVP-Hinterbänkler selbst ihre Arbeit im Landtag? Die TAGESZEITUNG hat jeden Abgeordneten gebeten, einem seiner Kollegen eine Note zu geben.

     

    Maria Kuenzer Hochgruber

    Maria Kuenzer
    Bewertet von Sepp Noggler

    Sie ist sehr tüchtig und arbeitet sich in alle Themenbereiche ein, studiert die Entwürfe und nimmt fast zu allem Stellung. Parteipolitisch ist sie eher der patriotischen Linie zuzuordnen. Sie setzt sich vor allem für die Landwirtschaft ein. Ihr Hauptanliegen ist die soziale Landwirtschaft – und ich hoffe, dass wir hierzu demnächst ein gutes Gesetz über die Bühne bekommen.
    Note: 8

     

    Sepp Noggler

    Sepp Noggler
    Bewertet von Helmuth Renzler

    Die Bezeichnung Hinterbänkler höre ich weniger gern. Ich muss sagen: Noggler macht seine Arbeit sehr gut. Er ist ein Schlitzohr. Die Sachen, die er sich vornimmt, bekommt er mehr oder weniger alle durch, vor allem im Bereich der Landwirtschaft. Er agiert sehr geschickt und nutzt jede Gelegenheit. Er geht schrittweise vor und will nicht alles auf einmal. Damit stößt er auch am wenigsten auf Widerstände. Seine Arbeit ist zu bewundern. Er ist alles andere als bequem, kompetent und ein Bauern-Lobbyist ohne Abstriche. Zudem ist er auch ein guter Medienmann.
    Note: eine gute 8

     

    Oswald Schiefer

    Oswald Schiefer
    Bewertet von Maria Hochgruber Kuenzer

    Wenn ich mir seine Arbeit als politischer Vertreter draußen bei den Menschen ansehe, dann muss ich sagen, dass er zu den sehr, sehr, sehr fleißigen Abgeordneten gehört. Er ist immer bei den Menschen vor Ort und hört sich deren Sorgen an. Was hingegen seine gesetzgeberische Arbeit betrifft – also das Einbringen von Beschlussanträgen und Gesetzen –, dann gehört er vielleicht nicht zu den ganz Starken.
    Note: eine 8 für die Gesamtarbeit, eine 10 für die Arbeit draußen

     

    Helmuth Renzler

    Helmuth Renzler:
    (Nicht) bewertet von Christian Tschurtschenthaler

    Es liegt mir fern, zu meinen Kollegen irgendwelche Beschreibungen abzugeben. Diese Geschichten sind intern auszumachen. Eine andere Sache wäre es, wenn ich meine eigene Arbeit bewerten müsste.

    Note: Keine Bewertung

    Christian Tschurtschenthaler
    (Nicht) bewertet von Albert Wurzer

    Ich mache so etwas nicht. Es gibt bei mir bestimmte Grundsätze. Jeder soll sich selbst ein Bild von der Arbeit der Abgeordneten machen. Ich weiß, was ich tue – die Arbeit meiner Kollegen kommentiere ich nicht.

    Note: Keine Bewertung

    Albert Wurzer
    Bewertet von Oswald Schiefer

    Ich erlebe ihn als einen sehr gewissenhaft u akribisch arbeitenden Kollegen, vor allem, wenn es um alle möglichen Bestimmungen und gesetzlichen Vorgaben geht. Dort will er den Dingen immer auf den Grund gehen und hinterfragt alles. Er ist ein sehr harnäckiger Abgeordneter, sowohl innerhalb der Fraktion als auch gegenüber der Regierung und den hohen Beamten. Bevor er leine zufriedenstellende Antwort hat, gibt er keine Ruhe. Als Kollege ist er sehr nett, zuvorkommend und hilfsbereit. Er macht sich oft nur selbst das Leben schwer, wenn er Grundlagenforschung betreibt.
    Note: 9

    Umfrage: Matthias Kofler

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    Kommentare (5)

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    • ahaa

      Ich sehe nur die Ergebnisse. 🙁

    • reinhold

      Mein Zeugnisnote für die SVP: 4
      Grund: Skandale, Fehler, Steuergeldverschwendung in Milliarden Höhe

      – unwirksame Abkommen mit dem Staat (2011-2014 über 3200 Millionen)
      – jährliche Abgaben an den Staat (800 Millionen pro Jahr bis 2018)
      – jährliche Abgaben an den Staat (476 Millionen pro Jahr ab 2018)
      – der SEL Skandal (Millionengrab)
      – der Flughafen (Millionengrab)
      – der SafetyPark (Millionengrab)
      – das Milliardengrab BBT (MILLIARDENgrab)
      – die Wasserstoffanlage und –Busse (Millionengrab)
      – die Müllverbrennungsanlage (Millionengrab)
      – der Thermen Hotel Skandal (Millionengrab)
      – die Air Alps Beteiligung & Subventionen (Millionengrab)
      – Stiftung Vital (Millionengrab und Vetternwirtschaft)
      – die vielen Protzbauten überall (Millionengrab)
      – der Technologiepark (Millionengrab)
      – der Stein-an-Stein Skandal (Millionengrab)
      – die unnützen Landesgesellschaften (BLS, TIS, usw.) (Millionengräber)
      – die defacto Schenkung von Wohnungen ans Militär (Millionengrab)
      – Steuergeldverschwendung Kulturhauptstadt 2019 (Millionengrab)
      – Schadensersatzzahlungen der Therme Meran (Millionengrab)
      – E.ma.con Pleite (Millionengrab)
      – sinkende Renten und Verlust von Rentengeldern (300 Millionen im Jahr)
      – die Konzessionsvergabe der Ahrstufen
      – der SE Hydropower Skandal
      – der Unwählbarkeit von Kandidaten Skandal
      – die Verbandelung mit allen Verbänden und Vereinen
      – der Wanzen-Affären Skandal
      – der Turbo-Staatsbürgerschaft-für-SVP-treue-Ausländer Skandal
      – der Toponomastik Skandal
      – der Mussolini Relief und Siegesdenkmal Skandal
      – die vielen Bürgermeister-Skandale
      – der Treuhandgesellschaften Skandal
      – der Sonderfonds Skandal
      – die ungerechtfertigten Privilegien und Dienstwagen
      – die unverschämten Politikergehälter und -Pensionen
      – die weitverbreitete Vetternwirtschaft
      – die Behinderung der Direkten Demokratie
      – der Kuhhandel bei der Parteienfinanzierung
      – der WOBI Skandal
      – der Kaufleute-Aktiv Skandal
      – der Ausverkauf der Heimat
      – der allgegenwärtige Postenschacher
      – der verbilligte Immobilien für Durnwalder Skandal
      – der Egartner Skandal
      – der skandalöse SMG Vertrag zugunsten Christoph Engl
      – der Wahlkampf von mit Steuergeldern finanzierten Verbänden und Vereinen
      – der Zarenbrunn-Deal (Russen Kuhhandel des EX LH)
      – unerlaubte Wahlwerbung am Wahltag
      – Politikerrenten Skandal (ausgedacht und abgestimmt von der SVP) und Rekurse
      – Unverschämte Vorschußzahlungen auf Pensionen (und Versuch damit die SVP Parteikasse zu sanieren)
      – Arbeitslosengeld für Pensionsmillionäre und Systemprofiteure (Laimer, Rainer, Munter,…)
      – 5 Millionen Euro Schulden der Partei
      – Finanzierung von Wahlwerbung für Marie Ida Måwe aus der SVP Parteikasse
      – gebrochenes Wahlversprechen Mindestpension
      – ESF Gelder Skandal
      – Rekurse der Ex-Mandatare und immer noch SVP Mitglieder
      – gebrochenes Versprechen GIS
      – gebrochenes Wahlversprechen kleine Krankenhäuser
      – Wählertäuschung Doppelte Staatsbürgerschaft
      – Versagen bei Sicherheit und Einwanderung
      – Wahllüge „Vollautonomie“
      – Brennercom Skandal
      – Stiftung Vital Skandal
      – Forellen-Skandal (Millionengrab)
      – weitere Steuergeldverschwendung Flughafen (auch nach Referendum)
      – Schließung Geburtenabteilungen (gebrochenes Wahlversprechen)
      – Manipulationen beim Autonomiekonvent
      – SAD Skandal (Millionengrab)
      – Zustimmung zur Verfassungsreform
      – MEMC/Solland (Millionengrab)
      – uvm.

    • sepp

      die noten verteilen noa die leute bei den wahlen denk amol die meisten kenn eh schun itz in Schreibtisch räumen

    • yannis

      Liebe Südtiroler, verehrte Landsleute,

      Nun man gönne den SVPlern diesen Pausenscherz der sich gegenseitigen Bewertung.

      Nächstes Jahr dürfen wir, die Südtiroler Bürger diese Leute per Stimmzettel bewerten, als „Leitlinie“ zur Stimmabgabe / Bewertung empfiehlt sich „Reinholds Liste“

      Beste Grüße
      Yannis

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