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    Das neue Konzept

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    Südtirols erstes Cohousing- bzw. Coworking-Projekt steht in den Startlöchern. Jugendliche können sich ab heute und bis 2. September um einen der 32 Wohnplätze bewerben.

    #sharingiscaring ist der Hashtag für das erste Cohousing- und Coworking-Projekt, das Land und Wohnbauinstitut gemeinsam auf den Weg bringen. Es will 18- bis 35-Jährigen den Weg zu einem selbständigen Wohnen und in ein autonomes Berufsleben ebnen.

    Das Land hat dafür in der Zone Rosenbach im Bozner Stadtviertel Oberau ein Gebäude zur Verfügung gestellt, und zwar das Schülerheim am Angela-Nikoletti-Platz. In der als Heim für die italienische Berufsschule „Levinas“ konzipierten Einrichtung finden sich verschiedene kleinere Wohneinheiten mit insgesamt 32 Betten, Gemeinschaftsbereiche mit Studierraum, Aufenthaltsräumen und Küche.

    Die Wohneinheiten sollen nun über einen Wettbewerb Jugendlichen zugewiesen werden, die sich mit eigenen Ideen in das Vereinsleben des Stadtviertels einbringen, kulturelle und soziale Projekte anstoßen, Coworking-Projekte entwickeln und so den sozialen Zusammenhalt stärken. Der Wohnraum wird den jugendlichen Nutznießern zu einem begünstigten Mietzins zur Verfügung gestellt.

    Interessierte Jugendliche zwischen 18 und 35 Jahren haben einen Monat lang Zeit, um sich um einen der 32 Plätze zu bewerben, nämlich vom 2. August bis 2. September 2017. Vorausgesetzt wird, dass die Jugendlichen mindestens seit fünf Jahren in Südtirol ansässig sind. Die Ansuchen sind an die Adresse cohousing@irecoopbz.eu zu richten.

    Informationen dazu gibt es auf der Facebook-Seite des Projekts unter @cohousingrosenbach oder im Web unter www.irecoopbz.eu. Die Zuweisung erfolgt dann auf der Grundlage von Richtlinien, die den Erfahrungen und Fähigkeiten der Jugendlichen Rechnung tragen.

    Träger des Projekts Cohousing Rosenbach #sharingiscaring sind das Amt für Jugendarbeit in der Landesabteilung für italienische Kultur und das Wohnbauinstitut Wobi.

    „Mit diesem Projekt reiht sich Bozen unter jene europäischen Städte ein, die neu Wohnformen und Wohnmodelle umsetzen und dabei die Jugendlichen als Zielgruppe besonders im Blick haben“, erklärt der für italienische Jugendarbeit und Wohnbau gleichermaßen zuständige Landesrat Christian Tommasini.

    Begleitet wird das Pilotprojekt während der ersten drei Jahre durch eine Fachleutegruppe, in der Irecoop Alto Adige Südtirol und die Sozialgenossenschaft @altrimondi vertreten sind. Der Auftrag wurde vom Wobi über eine öffentliche Ausschreibung vergeben. In die Umsetzung des Projektes sollen weitere Bildungs-, Kultur- und Sozialeinrichtungen einbezogen werden, darunter das Movimento universitario altoatesino MUA.

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