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    Privilegierte Bauern

     

    Andreas Pöder giftet im Landtag gegen die Bauern – und bringt damit Maria Kuenzer in Rage.

    Andreas Pöder vermisste im Nachtragshaushalt die „soziale Ausgewogenheit“:

    Der größte Posten gehe an die Landwirtschaft, während für Familien und Sozialpolitik nichts vorgesehen sei. Anders als Lohnabhängige und andere Unternehmen leiste die Landwirtschaft nur einen geringen Beitrag zum Haushalt, was in keinem Verhältnis zur erhaltenen Förderung stehe.

    Die Verteilung der Lasten sei also auch in diesem Haushalt ungerecht, und es wundere ihn, dass die jetzige Landesregierung noch landwirtschaftslastiger sei als die frühere. LH Kompatscher habe zu Amtsbeginn eine Korrektur angekündigt, die endlich anzugehen wäre, giftete Pöder.

    Diese Kritik am Bauernstand wollte Maria Kuenzer nicht so stehen lassen:

    Die Landwirte hätten sich solche Angriffe nicht verdient. Viele Betriebe hätten in den letzten Jahren aufgegeben. Auf die Landwirtschaft baue in Südtirol vieles auf, Pöder hätte wenigstens differenzieren sollen anstatt einen Rundumschlag zu starten, ärgerte sich Maria Kuenzer.

    Sie listet auf:

    Wie aus der letzten Landwirtschaftlichen Zählung des Landesinstitut für Statistik Astat zu entnehmen ist:

    • haben im Erhebungszeitraum 2000 bis 2010 mehr als 3.000 Bauern die Bewirtschaftung ihrer Höfe aufgegeben. Seit 2010 stellen darüber hinaus im Schnitt 100 Bauernfamilien jährlich die Milchbewirtschaftung ein.
    hat der Tierbestand im Erhebungszeitraum um 12 Prozent abgenommen. Auch deshalb, weil es immer mehr Großvieheinheiten braucht, um eine Chance zu haben, mit am Hof zu überleben. Konnte man früher mit 20 GVE überleben, braucht es heute deutlich mehr.
    beträgt die durchschnittliche Fläche der Höfe 11,9 Hektar, d.h. ohne Neben- oder Zusatzerwerb kann kein Bergbauernhof mehr überleben.
    beziehen mit 51 Prozent gerade mal die Hälfte aller landwirtschaftlichen Betriebe in Südtirol öffentliche Förderungen. Die gehen vorwiegend an tierhaltende und Bergbauernhöfe. Betriebe in Tallagen der Obst- und Weinbauern erhalten keine Förderungen.
    arbeiten 54.000 Mitglieder der bäuerlichen Familien und insgesamt 83.000 Personen in der Landwirtschaft.

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    Kommentare (48)

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    • meintag

      „Viele Betriebe hätten in letzter Zeit aufgegeben“. Sicher keiner der Obstbauern. Für die Anderen wurde bereits gesorgt. Da Sie ja auch weiterleben müssen.

    • morphi

      Ist ja lustig, Frau Kuenzer wirft Herrn Pöder vor nicht zu differenzieren und wirft danach alle „Landwirte“ in denselben Topf – wenigstens liest es sich im Artikel so, den genauen Wortlaut von Frau Kuenz kenne ich nicht. Ich bin der festen Überzeugung, daß große Teile der Bevölkerung nichts anstössiges an Subventionen an die Berglandwirtschaft finden – das mästen der Obstbauern stösst bei mir persönlich mittlerweile an die Grenzen des Erträglichen.

      Aussagen wie z.B. des VIP Direktors, wonach Landesgelder nicht mehr so üppig sprudeln, mann aber Gott sei Dank noch ESF Gelder zur Verfügung hat, bringen mich als Arbeitnehmer doch etwas aus der Fassung.

      Die Situation ist völlig aus dem Ruder gelaufen, der „normale“ Arbeiter kommt mit Ach und Krach über die Runden und trotzdem gibt es keinerlei Entlastung… Lobbypolitik vom Feinsten.

    • blb

      Welche Landesgelder gibt es konkret für den Obstbau?

    • rambo

      Aus sicherer Quelle, die Obstbauern zahlen gar keine oder nur gering Steuern, aber das wird dir jeder Obstbauer ableugnen. Bei 40000 € brutto sollte ein Bauer genauso 35% Steuern zahlen!

      • thefirestarter

        2 % in Worten ZWEI PROZENT
        das ist es was die Bauer an Steuern zahlen! Aus sicherer Quelle.

        • einereiner

          @the firestarter
          2% ?
          2% von was?
          vom italienischen Bruttonationalprodukt oder vom Preis eines Kaugummis?
          Wer den Unterschied zwischen Umsatz und Gewinn nicht kennt, sollte zu diesem Thema viel mitlesen aber NICHTS schreiben.
          Beispiel Urlaub am Bauernhof…das kannst du im Gesetz nachlesen: dem Bauern werden 25% Gewinn unterstellt und darauf zahlt er den normalen Steuersatz, der irgendwo zwischen 23 und 42% liegt (genauso wie jeder andere Unternehmer. Frage: welcher Hotellier weisst 25% Gewinn aus? Sicher kein einziger, und dementsprechend zahlen Hotelliere deutlich weniger als Bauern für Urlaub auf dem Bauernhof.

    • realist

      Die Landwirtschaft ist weit mehr, als nur ein wirtschaftlicher Bereich in unserem Land.
      Tourismus ,Handwerk u. Handel sind in weiten Bereichen eng mit Gedeih u. Verderben mit der Landwirtschaft verbunden.
      Landschaft,(Almen/Radwege/Ski u. Langlaufpisten Walwege usw.)
      Lebensmittel ( Höchste Bio-Obsterzeuger Europas)
      Und vieles mehr, was mit der reinen Wirtschaftskraft nichts zu tun hat u. auch in Summe nicht viel ausmacht.
      Außer viel, viel Arbeit.
      Jeder, der irgend wie mit der landwirtschaftlichen Arbeit verbunden ist ,weiß das.
      Die Natur tut natürlich das Ihrige, wenn es um Erfolg od. Misserfolg geht.(wirtschaftlich schwächer od. stärker zu sein)
      Die Arbeit bleibt bzw. wird damit sogar größer)
      Wie in diesem Jahr :Frost/extreme Trockenheit/Hagel u. Schädlinge wie die sogenannte Essigfliege usw. (jeder, der Obst im Garten hat, weiß das)
      Schaut man Regionen an, in denen die Landwirtschaft schlecht funktioniert,
      Dann ist man froh, in Südtirol leben zu dürfen.

      Da Pöder das ganz genau weiß, kommt man schnell auf den Gedanken, dass es am Ende nur um „Molitikmache“ geht u. nicht um Logik u. Hausverstand,
      Was man , wenn man einen Politiker wählt, voraussetzt.

      • morphi

        Niemand bestreitet den Wert der Landwirtschaft! Warum wird jede Kritik an ungerechter Sozialpolitik immer dahingehend ausgelegt?
        Inwieweit der, in Monokultur, ausgeführte Anbau von z.B. Äpfeln der Natur und Landschaft zuträglich ist, stelle ich mal in Frage, aber seis drum. Wie bereits oben geschrieben spricht nichts gegen die Unterstützung der Berglandwirtschaft.

        Wie aber lassen sich die Steuervergünstigungen des Obstbaus, bzw. des Genossenschaftswesens, die baulichen Vorteile (Stichwort geschlossener Hof), die Unterstützung im Rentenwesen ecc ecc begründen?

        Das soll keine Neid- sondern eine Gerechtigkeitsdebatte sein. Sie sprechen auf die Essigfliege, den Feuerbrand ecc an – Ihnen ist schon klar, daß es von Seiten der öffentlichen Hand hier Unterstützung gab und gibt?

        Landwirtschaft soll sich lohnen, da bin ich völlig bei Ihnen, im Moment ist die Gerechtigkeitsschere aber viel zu weit offen – die Arbeitnehmer stehen am Rand des wirtschaftlichen Kollapses. Und auch diese sind Teil Ihres zitierten Wirtschaftskreislaufes – vielleicht sogar der wichtigste Teil.

        • realist

          Ihre Argumente sind gut gemeint, teilweise aber für die Landwirtschaft nicht zutreffend.
          Landw. Rente = die niedrigste überhaupt

          Geschlossener Hof = unverzichtbar für Kultur u. Landschaftsprägung ( auch für die
          Allgemeinheit von Vorteil (Erhaltung der Betriebseinheit.)
          Bauern haben da auch Pflichten, die nicht immer von Vorteil sind, ist auch gut so.

          Unterstützung bei Frost usw. großteils keine u. wenn, nur wenn eindeutig die Existenz
          auf dem Spiel steht.

          Genossenschaften tun nur gemeinsam das, was jeder einzelne auch tun müsste.
          Wenn jeder einzelne Strukturen bräuchte für die Produktverarbeitung/ Lagerung usw.
          wie würde dann unsere Kulturlandschaft aussehen.

          Steuern: Fragen sie mal einen Bauern irgend wo in Italien, der mit einem 2 Mann- Betrieb 100 Ha bewirtschaften kann, welche Steuern bzw. Beiträge dieser zahlt bzw. erhält.
          IN Südtirol ist der Durchschnittsbetrieb gerade mal zwischen 2 u. 4 Ha groß

          Das nur zur Information.
          Alles kann man in Frage stellen.
          Dass Südtirol auf dem hohen Standard wie er heute ist, gekommen ist, ist zu einem guten Teil der Landwirtschaft zuzuschreiben.
          Denn vor einem Jahrhundert war fast nur Landwirtschaft.
          Der Südtiroler Bauer war von jeher weitsichtig u. eifrig, aus dem etwas zu machen, was er von Generationen her sich verpflichtet sah.
          Und genau das, hat die Landwirtschaft als Erwerbszweig erhalten.
          Wenn wir rund um Schauen, dann gibt uns diese praktisch gelebte Landwirtschaft recht.
          Hab mal gelesen, dass 1/4 der durchschnittlichen Arbeitszeit in der Südtiroler Landwirtschaft, nicht wirtschaftlich Sinn macht, aber zur Erhaltung der Kulturlandschaft unabdingbar ist.

          • morphi

            So ganz nachvollziehen kann ich Ihre Argumentation gerade nicht, deshalb erlaube ich mir einige Dinge nochmals kritisch zu hinterfragen:

            1) Rente: Sie habe Recht, mit die niedrigste, aber wo sollte Sie denn auch herkommen? Überlegen Sie doch mal, jemand der sich nur sehr gering am Sozialwesen beteiligt, kann doch nicht erwarten die höchste Rente zu beziehen. Lassen wir bitte aussen vor, daß Kinder von großen! Apfelbauern auch Kindergärten (Steuern), Schulen (Steuern), öffentliche Verkehrsmittel (Steuern) ecc ecc besuchen und dort auch (wenigsten zu meiner Zeit) sogar die Bücher gestellt bekommen haben, die Arbeitnehmerkinder diese aber kaufen mussten… Jetzt bin ich vom Thema Rente doch etwas abgekommen, ich hoffe Sie verzeihen mir, das Thema ist soziale Gerechtigkeit, wenn man etwas nutzen will, muss man sich daran beteiligen!

            Geschlossener Hof: das Thema ist komplex, ich weiß. In meinem Bekanntenkreis gibt es aber einige, welche sich in schönster Lage Villen hingestellt haben und alles läuft unter dem Deckmäntelchen „geschlossener Hof“…

            Unterstützung nur wenn die Existenz auf dem Spiel steht. Der Unternehmer kann sich auch bei existenzbedrohenden Situationen nicht auf das Land berufen. Warum finden Sie es richtig, daß Bauern dies dürfen? Im privaten Sektor werden hierfür Rücklagen gebildet um solche Ereignisse abfedern zu können, jeder gut organisierte Landwirt sollte dies auch schaffen, die Umsätze waren und sind dafür da.

            Genossenschaften: ich habe nichts gegen die Optimierung der Tätigkeiten einzelner zu einer kollektiven, effizienten Organisation. Das ist begrüssenswert: die Frage lautet: warum werden diese steuerlich begünstigt? Es handelt sich um ein produzierendes, handelstreibendes Gewerbe, warum wird es nicht als ebensolches besteuert? (erinnern Sie sich noch an den Aufschrei als die Genossenschaften die ICI entrichten sollten? jeder andere, private Betrieb sieht das als traurige Selbsverständlichkeit.

            Natürlich war und ist der Südtiroler Landwirt weitsichtig und fleißig. Ich würde mich nie erlauben dies abzustreiten, aber glauben Sie das ist der Südtiroler Handwerker nicht? Der Südtiroler Angestelle? Der Unternehmer? Warum gibt es dann eine Sonderbehandlung welche nicht vonnöten ist im Obstanbaubereich?

            Ich wiederhole nochmals: Berglandwirtschaft und Almtätigkeit sind wichtig für die Natur und schützens- und damit unterstützenswert. Der Obstanbau muss es schaffen sich in einem gut funktionierenden Markt mit einer der besten Infrastrukturen der Welt zu positionieren.

            Eine Umschichtung der Erträge der Wirtschaftstreibenden, hin zur Landwirtschaft, ist eine, meiner Meinung nach, überholte und sozial absolut ungerechte Art und Weise Politik zu machen. Dazu gehören auch die ESF Gelder, welche nichts anderes als Steuergelder sind.

            Gerne höre ich dazu Ihre Meinung.

            • realist

              Ich kann mich nur wiederholen
              Keiner verlangt hohe Rennten aber sie werden nicht suventioniert.
              Die Genossenschaften machen keinen Gewinn, wenn doch muss der natürlich versteuert werden.
              Die allermeisten Betriebe sind eigentlich im europäischen Vergleich viel zu klein, um zu überleben.
              Nur der Fleiß, die Bereitschaft, dass die ganze Familie viel mitarbeitet, die Bindung zu Grund u. Boden in einem Berggebiet wie Südtirol aber vor allem, dass die Landwirtschaft sich selber so gut organisiert (Genossenschaften/Beratungsring/Bauernverband/Bewässerungs-Organisationen uvm.)
              Dass alles, was gemeinsam besser u. vor allem günstiger machbar ist auch umgesetzt wird, macht eine so kleinstrukturierte familiäre Landwirtschaft erst möglich.
              Das gibt es kaum noch irgend wo anders.
              All das hat sich die Landwirtschaft selber erarbeitet, das auch andere Gebiete respektieren aber auch ein bisschen neidisch sind.
              All das braucht Zusammenhalt, Weitsichtigkeit u. vor allem gut funktionierende Familienbetriebe.
              Es gibt immer Ausnahmen, bei denen aber auch viele andere Faktoren hineinspielen, die nicht immer erkennbar sind.
              Aber weit über 80% der landwirtschaftlichen Betriebe sind im europäischen Vergleich Klein bzw. Kleinst – Betriebe, die sterben würden, wenn sie nicht unter diesen Bedingungen arbeiten könnten.
              Wenn man das will, kann man vieles ändern, denn eine Situation herbei zu führen, von der alle anderen Landwirtschaftsgebiete eigentlich schon lange weg wollen,
              würde unser Land für immer sehr negativ verändern.

        • morphi

          Sie gehen leider auf die Punkte nicht ein. Ihre Meinung akzeptiere ich teile sie aber nicht. Nur in Bezug auf die Renten reicht es auf die Webseite der Provinz Bozen zu schauen.

          Beitrag für den Aufbau einer Zusatzrente der Bauern, Halb- und Teilpächter und deren mithelfenden Familienangehörigen

      • latemarbz

        Sicher ist die Landwirtschaft der Natur und vielen Risiken ausgesetzt und der Ertrag ist nicht kalkulierbar. Aber die Risiken betreffen nicht nur die Bauern. auch Arbeiter und anderweitig Beschäftigte unterliegen Berufsrisiken, wissen nicht , wie lange sie den Arbeitsplatz noch haben, müssen sich mit prekären Anstellungsverhältnissen zufrieden geben. Kriegen im Falle des Arbeitsplatzverlustes, eines Unfalles, oder anderer „Katastrophen“ keine Sonderhilfen vom Land.
        Wenn der Milchbauer aufgibt, hat er immer noch den Besitz und meistens ein großzügiges Haus, oft neu oder hergerichtet mit hohen Landesbeiträgen. Davon können andere einfache Leute nur träumen oder sie auch beneiden!

    • der_brottler

      Und wie die armen Bauern Steuern bezahlen – die Autosteuern nämlich, und die sind ja nicht ohne – fahren ja alle dicke fette MERCEDES

      ha ha ha

    • schlaumeier

      Viele Halbwahrheiten und wenig wirkliches Wissen. Aber es bringt ja eh nix hier zu diskutieren. Unser Politiker Pöder ist ja mittlerweile bekannt für seine Artikel, schüren nur Neid in unserer Gesellschaft… Jeder Wirtschaftszweig braucht den anderen und ist wichtig für den guten Lebensstandard in unserem Land. Es gibt viel mehr Leute auf unserer Welt denen es sehr viel schlechter geht als uns. Zufrieden ist wer keinen Neid hat!

      • andreas

        Dein Kommentar bringt jetzt aber auch niemanden wirklich weiter.

        Obstbauern haben Privilegien, welche andere nicht haben, das lässt sich wohl kaum bestreiten und die, welche ich kenne, sagen dies eigentlich auch.

        In wie fern der Schwimmingpool und die Villa eines „Urlaub auf dem Bauernhof“ Anbieters für unser Land wichtig sein soll, müsstest du aber erklären.

        • schlaumeier

          Sollten diese Kommentare hier etwas weiter bringen?? Einen solchen Kommentar habe ich noch nie gesehen…
          Ja, der Obstbauer wird sicher nicht benachteiligt, aber wichtig wäre zu differenzieren z.B. Urlaub auf den Bauernhof und Produktion von Lebensmittel (kleine Familienbetriebe und große Betriebe). Auch die Obstbauern sind nicht alle gleichzustellen. „Privilegien“ sollten nur jene bekommen die es auch benötigen (egal ob Berg oder Tal), z.B. durch Freibeträge bis zu einen gewissen Jahreseinkommen, danach normal versteuern.

          Und wenn ich mir so manche Statistik ansehe, wo das durchschnittliche versteuerte Jahreseinkommen so mancher Branche 10.000 € beträgt, dann zahlt diese Betriebe auch keine Steuern und auch hier frage ich mich woher die Villa und das „dicke“ Auto???

          • andreas

            Zwischen Bergbauern und Obstbauern wäre zu differenzieren, gewiss nicht zwischen den Obstbauern.

            Ich gönne jedem Bergbauer sein Zusatzeinkommen mit Urlaub auf dem Bauernhof, da Bergbauern effektiv die Landschaft pflegen und dies für unser Land wichtig ist, auch sind die steuerlichen Vorteile für mich gerechtfertigt.

            Doch warum soll ein Obstbauer mit 10 ha und 150.000 – 200.000 Euro bereinigtem Einkommen nur ein paar 1.000 Euro Steuer zahlen?

            • rambo

              Ganz genau andreas@
              Den Bergbauern soll geholfen werden.
              Obstbauern sind Unternehmer die nicht arbeiten, die lassen arbeiten von Billigkräften und die werden auch noch richtig ausgenützt!

            • schlaumeier

              Die Unterscheidung zwischen Obstbauern ist sinnvoll, ein Freibetrag von z.B. 20.000€ welcher z.B. nur gering besteuert wird macht Sinn und es bleiben auch die vielen Familienbetriebe (ohne ausländische Arbeitskräfte) erhalten. Bereinigtes Einkommen von 15.000-20.000 pro ha ist ein wenig hoch kalkuliert im 10 Jahresschnitt. Urlaub auf den Bauernhof ist ein getrenntes Thema. Letzter Kommentar! 🙂

            • andreas

              Wenn ein Hobbybauer mit 1 Hektar bevorteilt wird, kann man darüber diskutieren, doch jeder der ausschließlich davon lebt, sollte wie ein jeder andere Selbstständige behandelt werden.

    • latemarbz

      Die Landwirtschafts-Vertreter und -Politiker reagieren immer überreizt, auch wenn sich jemand nur erlaubt die Realität aufzuzeigen. „Die Landwirte hätten sich solche Angriffe nicht verdient.“ Welche Angriffe auf die Bauern?? Warum darf die LWS-Politik nicht auch kritisch hinterfragt werden?

    • ahaa

      Die Pivilegien gibt es nur fùr die Lobby.Das andere sind Zuckerchen!Warum ist es mòglich Frau Kuenzner, das Bauerhòfe ausgewiesen werden wo schon 20 Jahre keine Kuh stand?Mitten in die unverbaute Landschaft?Und dort steht auch keine Kuh!Wenn sie das nàchste mal z.B. an der Stegener Brùcke halten, schauen sie hoch,dann wissen sie was ich meine!.Bis 200000 Steuerfrei?

    • roadrunner

      Etliche Zeitungen und das Internet sind voll an lukrativen Geschäften wo anscheinend das schnelle Geld gemacht wird- aber keiner fällt auf diese „Tricks“ rein.
      Mich wundert es warum keiner hier Bauer werden will, wenn dadurch offensichtlich ein Riesenverdienst herausschaut.

      Booh, immer nur jammern und mit dem Finger auf die anderen zeigen. Vielleicht sollten mal einige anfangen an sich selbst zu arbeiten….

      • andreas

        Du kennst die Grundstückspreise, also ist dir wohl selbst klar, dass es nicht so einfach ist, schnell mal Bauer zu werden. Pachten wäre eine Alternative, wobei es da eine gewisse Größe braucht um davon leben zu können.
        Am Ende sind es die jetzigen Grundbesitzer, welche größtenteils geerbt haben, welche es sich leisten können, Grund zu kaufen, wohl auch, wegen ihren geringen Steuerzahlungen.
        Was spricht dagegen, wenn z.B. ein großer Vinschger Obstbauer auch mal 30-35% auf seinen Gewinn zahlt?

        • roadrunner

          Es ist noch lange nicht jeder Bauer ein Mercedesbesitzer. Die Meistern haben ein „normales“ Einkommen- mit den Subventionen. Wenn ein Bauer mit Fleiß und Klugheit mehr geschafft hat, kann man ihm das wohl nichtverübeln, oder? Ich kenne selbst einen solchen Bauer, vor dem ich heute noch den Hut ziehe.
          Wenn der Beruf des Bauers nicht mehr attraktiv ist, wenn z.B. die Subventionen wegfallen, dann kannst dir vorstellen wie z.B. das Überetsch- Unterland in den nächsten 10 Jahren ausschauen wird. Verwildert und verwachsen. Da ist mir noch die Mono (Bi) Kultur lieber.

          • thefirestarter

            Wenn der Beruf des Bauers nicht mehr attraktiv ist, wenn z.B. die Subventionen wegfallen, dann kannst dir vorstellen wie z.B. das Überetsch- Unterland in den nächsten 10 Jahren ausschauen wird. Verwildert und verwachsen.

            Stichwort: Subventionen.
            Woher kommen diese Subventionen. Die zahlen nicht nur keine Steuern (2% =nichts) sondern bekommen auch noch Subventionen=Steuergelder von anderen.
            Frecher geht es nicht mehr.

            Nebenbei sind es genau diese Subventionen welche die EU der Landwirtschft zahlt eines der Gründe wieso die Landwirtschaft in Afrika am Boden liegt. Und in Folge die Menschen nach Europa strömen auf der Suche nach einem besseren Leben.
            OT: Was die Franszosen, zumindest den Fluchtweg nach Lybien, leicht unterbinden könnten es aber nicht machen weil es nicht in Ihrem Interesse ist.

            • einereiner

              @ the firestarter
              meinst du nicht, du solltest in die hohe Politik gehen? Denn so wie du hat noch niemand die Zusammenhänge erkannt.

          • andreas

            @roadrunner
            Ich habe nirgends geschrieben, dass jeder Bauer einen Mercedes hat und auch wenn es so wäre, ist das für mich jetzt kein Kriterium.
            Du kennst die Bilder, welche Franceschini vom Urlaub auf dem Bauernhof im Überetsch veröffentlich hat?
            Unabhängig davon, dass ich seinen Artikel damals nicht OK fand.

            Überetsch/Unterland ist eher ein schlechtes Beispiel, grad dort würden ein Lageder, Lentsch oder sonstige die Gründe sofort kaufen.
            Unterrain beim Golfplatz gab es auch genügend Interessenten, welche den Grund zur Bewirtschaftung pachten wollten, Gostner hat sie aber überboten.

            Ich habe überhaupt nichts gegen die Bauern, auch nicht gegen die Apfelbauern, warum aber manche bei eingen 100.000 Euro an Verdienst, nur ein paar Euro Steuer zahlen müssen, verstehen die eigentlich selbst nicht wirklich, freuen sich aber natürlich darüber.

    • agugger2015

      Die einfachen Bergbauern sind zu unterstützen..aber wie kann es mit den so knapp kalkulierten Preisen zu Ausgaben reichen einer kleinen Milchgenossenschaft MILA? schnell mal ein wenig ausgebaut? Bestbezahlter Manager Südtirols unter Vertrag? und dann wird an den Milchpreisen fur die Bauern gesägt. Wie kann man so was verstehen? Die Prunk- und Protzbauten der Weinbauern werden bald noch von den Protzbauten der Milchhofe getoppt. Jetzt kommen sicher bald die Apfelkonsortien an die Reihe, die werden POMARE Kristallwelten in den Boden stampfen! Ja wir werfen alle Bauern in den gleichen Topf!

    • noando

      bergbauern betreiben echte landschaftspflege? die wiesen sind voll von gülle und ein ende ist nicht in sicht – in sicht nur löwenzahn

      es gibt immer mehrere seiten, und die jahre können nochmals alles ändern. die unterstützungen sollten überdacht, und geändert werden, vllt nicht rückwirkend 😉

    • franz

      roadrunner
      Bergbauern mit Obstbauern zu vergleichen ist ein vollkommener Blödsinn.
      Bergbauern leisten mit viel harter Arbeit und weinig Einkommen einen großen Dienst bezüglich Landschaftspflege und so gesehen ist ein Unterstützung absolut gerechtfertigt.
      Obstbauern haben durchaus beachtliche Einkommen mit Obst und Pension nebenbei. auch sie arbeiten, lassen aber meist arbeiten..
      Das größte Problem was Obstbauern haben ist im Herbst nach der Obsternte das Geld zählen und den neuen Mercedes oder Porsche Cayenne auszusuchen und zu bestellen
      “ Etliche Zeitungen und das Internet sind voll an lukrativen Geschäften wo anscheinend das schnelle Geld gemacht wird- aber keiner fällt auf diese „Tricks“ rein.“[…]
      Ob jemand auf die anscheinend lukrativen Geschäfte reinfällt, der eine oder andere sicher wie z. B Drogenhandel oder wie Carminati & Buzzi von “mafia capitale“ meinten mit Immigranten ist mehr Geld zu verdienen wie mit Drogen.http://www.ilfattoquotidiano.it/2014/12/02/mafia-capitale-buzzi-immigrati-si-fanno-soldi-droga/1245847/
      Und so kam es, dass das mit den Immigranten zu einen großen Business wurde und der eine oder andere seine Pensions-Hotel oder Privatwohnung auf Kosten des Steuerzahlers ( 35 € / Kopf und Tag ) an illegalen Flüchtlingen vermietet.
      Und diese “Flüchtlinge “ in der Landwirtschaft beschäftigt und somit im Sinne der Linken in Italien und EU- mit Sklaven die Lohnkosten zu senken.
      Übrigens bevor Wirtschaftsflüchtlinge in ihre Heimat zurückgeschickt werden sollten sie von unseren Bergbauern lernen wie man mit Arbeit leben kann indem man ein bisschen Landwirtschaft zur Selbstversorgung betreibt.

      • roadrunner

        Liest du in meinem Kommentar einen Vergleich von Obst- und Bergbauern raus? Ist dein Kopf schon so aus den Fugen geraten?

        Du schaffst es zudem nicht einen Kommentar zu verfassen, bei dem du nicht den Bogen zu den Flüchtingen oder irgend einem anderen Feindbild von dir spannst.

        Franz, geh in den Kindergarten und lass dir zeigen wie man keine Ignorant wird.

    • marcel

      Pöder hat recht. Er spricht an, was vielen in Südtirol unter den Nägeln brennt. Privilegien für Bauern gehen ja in Ordnung, gibt es ja auch anderswo, aber das, was in Südtirol passiert, haut dem Fass den Boden aus. Und richtig davon profitieren ohnehin nur die Obstbauern und die großen Viehzuchtbetriebe.
      Und dann kommen die ganzen sonstigen Begünstigungen noch dazu, wie etwa das großzügige Bauen im landwirtschaftlichen Grün, das auch noch durch gesonderte Haushaltsmittel subventioniert wird. Handelt es sich um einen geschlossenen Hof, dann gibt´s nochmals ordentlich was dazu. Das muss man sich mal vor Augen führen: In Südtirol werden die Bauern besonders großzügig subventioniert, die die „weichenden Erben“ ordentlich diskriminieren. In der Regel sind das die Töchter. Enterbung mit Steuergeldern finanziert.

      • einereiner

        @marcel
        das mit den weichenden Erben ist in ganz Österreich genauso.
        Gesonderte Haushaltsmittel für den Hausbau….okay. Dafür können die Bauern aber nicht die 65% Steuerreduzierung vom Staat für Sanierungen in Anspruch nehmen.
        Wer die ganze Geschichte kennt ist nicht mehr neidisch.

        • marcel

          Beides stimmt so nicht: Die Bauern können sehr wohl die 50% bzw. die 65%-Absetzbeträge für Sanierungen in Anspruch nehmen. Voraussetzung ist natürlich, dass sie überhaupt ein Einkommen haben, von dem sie etwas abziehen können. Und da könntest Du wieder recht haben: Wenn sie nichts oder fast nichts erklären, was wollen sie dann noch abziehen?
          ad „weichende Erben“: Stimmt ebenfalls so nicht. In Österreich ist nur die Mindestkultureinheit geschützt, der Rest kann aufgeteilt werden. Außerdem sind die Auszahlungsbeträge in Südtirol so niedrig wie nirgendwo sonst (und das bei den europaweit höchsten Grundpreisen).
          Es geht hier nicht um Neid, sondern um die Behebung extremer Ungerechtigkeiten, die wir mit unseren Steuern auch noch finanzieren!

        • realist

          Was vielleicht noch zu ergänzen ist, in den verschiedenen Diskussionen erkennt man sehr schnell, dass die allermeisten wenig bis Garnichts wissen, u. somit auch vieles nicht verstehen.
          Infos von Bauern aus dem umliegenden Gebieten(Österreich/Deutschland/Italien u. vielleicht auch weltweit
          würden hier schnell Abhilfe schaffen.
          Denn diese Bauern sagen immer wieder, wenn man die Zeit zurückdrehen könnte, würden Sie es genau so machen, wie bei uns.
          Nicht wegen der Unterstützungen, sondern wegen der Grundeinstellung der Bauern selbst.
          Nämlich: gemeinsame Lösungen, für gemeinsame Probleme
          Zb. die Genossenschaften/die Beratung/Die Bewässerungsorganisationen/die Ausbildung/jetzt verstärkt auch die Forschung u. nicht zuletzt der Bauernverband selber.
          Diese Bauern wissen ganz genau, dass es für diese Art der Landwirtschaft viele Jahrzehnte gebraucht hat u. der gesamte Bauernstand diesbezüglich immer Wach bleiben muss, um nicht rückwärts zu gehen.
          So lange er das imstande ist, wird’s auch funktionieren.
          Dass von dem allem, alle im Land profitieren, verstehen die wenigsten.

    • george

      Stimme vielen Kommentatoren hier zu. Bin Bauer im Nebenerwerb, habe aber bis heute noch nie einen öffentlichen Beitrag für meine landwirtschaftliche Tätigkeit erhalten und immer alles selber bezahlt bzw. erarbeitet (wahrscheinlich einer der wenigen).

      • andreas

        Santo subito 🙂

        Du versteuerst die Einnahmen aus der Bauerntätigkeit aber schon, wie es sich für einen anständigen Südtiroler gehört oder nimmst du die Steuervorteile der Bauern in Anspruch?
        Wenn ja, nix mehr mit santo subito 🙂

    • franz

      @roadrunner
      Was den Vergleich mit den Bergbauern und Obstbauern betrifft, hast Du recht,
      habe ich auch nicht Gegenteiliges behauptet !
      Was Deine Feststellung bezüglich lukrative Geschäfte betrifft ,
      “Etliche Zeitungen und das Internet sind voll an lukrativen Geschäften wo anscheinend das schnelle Geld gemacht wird- aber keiner fällt auf diese „Tricks“ rein.“[…]
      Ist Bogen zu Drogenhandel bzw. Anstiftern zum Drogenkonsum wie roadrunner durchaus berechtigt.
      An Deiner Stelle würde ich mich therapieren bzw. von einen Anwalt beraten lassen , da Du anscheinend auf Grund von Konsum von Drogen – Cannabis unter, Schizophrenie. Symptome Gedankenblockaden ( wenn jemand nicht mehr weis was er schreibt – Vermischung zwischen Realität und individueller Wahrnehmung. ) Hören von Stimmen ? und eine Art Zwangsneurose, leidest, demnach Du anscheinend das unermessliche Bedürfnis verspürst, andere Menschen zu Verleumden zu beleidigen und dauernd seines Unflat in Fülle im Internet auszugießen..
      Abgesehen andere zum Drogenkonsum anzustiften, ist es ein unermessliches Bedürfnis den Unterfertigten als Ignoranten, armselige S…. bzw. Frau Klotz als Terroristin zu bezeichnen .
      Wie geschrieben, das könnte noch teuer werden für Dich roadrunner !

    • franz

      @roadrunner
      Art. 82, D.P.R. n. 309/1990 – bedeutet.. Istigazione, proselitismo e induzione al reato di persona minore […]
      «1. Chiunque pubblicamente istiga all’uso illecito di sostanze stupefacenti o psicotrope, ovvero svolge, anche in privato, attività di proselitismo per tale uso delle predette sostanze, ovvero induce una persona all’uso medesimo, è punito con la reclusione da uno a sei anni e con la multa da lire due milioni a lire dieci milioni.
      2. La pena è aumentata se il fatto è commesso nei confronti di persone di età minore ovvero all’interno…[….]
      +++ grobe Verleumdung “su stampa “ art 595 c. p -DL Depenalizzazion bis 50.000 € + Prozesspesen.
      http://www.tageszeitung.it/2017/07/18/hoher-besuch-6/
      roadrunner
      18. Juli 2017 um 16:37
      Eva Klotz ist ja die Tochter von Georg Klotz. Also a Terroristin.
      +++
      http://www.tageszeitung.it/2017/07/22/impfdekret-ist-akzeptabel/#comment-350204
      +++
      Beleidigung art 594 c. p bis . 8.000.€ Geldbuse & 12.000 € Zivilstrafe
      http://www.tageszeitung.it/2017/07/22/impfdekret-ist-akzeptabel/#comment-350204
      roadrunner
      23. Juli 2017 um 10:37
      Was bist du denn der Steigbügelhalter von Frau Klotz?
      Halt doch mal die Fresse du Ignorant..[..]

    • franz

      Was die Redaktion betrifft “omesso controllo”, art. 75 c. p / Repubblica Italiana
      Apropos “omesso controllo”,
      Ein Formfehler hat Sallusti vor dem Gefängnis bewahrt.
      “Colpo di scena in Aula, Alessandro Sallusti mette in grave imbarazzo le toghe. Il direttore delGiornale è a processo per “omesso controllo”, lo stesso reato che gli così nel 2012 una condanna a 14 mesi di carcere per un articolo uscito quand’era a Libero [….]
      http://www.italiapatriamia.eu/2017/03/arrestate-sallustibomba-in-tribunale-il-direttore-umilia-in-un-colpo-toga-e-pm-con-queste-parole/
      Manche lernen es nie !

    • george

      Habe bisher auch alles nach Heller u. Pfennig regelrecht und mit dem entsprechenden Steuersatz versteuert. Und das, was ich selber verbrauche aus meiner Produktion, werde ich wohl nicht auch noch melden müsssen. Habe aus meiner Tätigkeit sicher weit mehr Aufwände als ich dabei verdiene und zahle sicher mehr Steuern als viele andere Lohnempfänger. Deshal also keinerlei Krittelei bitte.

    • franz

      George könnte ich mir vorstellen, dass george außer ein großer Obstbauer ist, als Nebeneinkommen ein paar Wohnungen . seine Pension an die Caritas odeer Volntarius zur Unterbringung von Flüchtlingen vermietet.
      Schließlich sind es seine Freunde, abgesehen vom lukrativen Geschäft was mit Immigranten ( laut Kassationsgericht 96 % Clandestini ) zu machen ist.

    • morgenstern

      Fürs Tiroler Verdienstkreuz wird es wohl nicht reichen, aber fürs Durnwalder Blech allemal.

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