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    „Minderheit im eigenen Haus“

    Die Abgeordneten der Süd-Tiroler Freiheit

    Durch die SPRAR-Programm würden Einheimische über Nacht zur Minderheit im eigenen Haus, kritisiert die STF.

    Die SPRAR-Programme entwickelten sich schon in der Umsetzungsphase zur Belastung für die einheimische Bevölkerung, kritisiert die Süd-Tiroler Freiheit.

    In der Gemeinde Naturns sollen in einem Mehrfamilienhaus mit neun einheimischen Mietern zehn afrikanische Asylwerber untergebracht werden.

    „Die Bewohner des Hauses wurden nicht einmal gefragt oder informiert und werden nun über Nacht zur Minderheit im eigenen Haus gemacht“, so die STF.

    Die Süd-Tiroler Freiheit bezeichnet dieses Vorgehen als empörend und sieht sich in ihrer Kritik an den SPRAR-Programmen bestätigt.

    Die Aussage des Bürgermeisters, dass er nicht einmal gewußt habe, dass in diesem Haus (das der Alperia gehört) einheimische Familien leben, man jetzt aber nichts mehr machen könne, zeige, wie unüberlegt und unverantwortlich die öffentliche Verwaltung mit dieser Thematik umgeht, so die Kritik der Bewegung.

    Die Zustimmung der Gemeinden zu den SPRAR-Programmen würde dazu führen, dass zukünftig noch mehr Asylwerber in den Gemeinden untergebracht werden müssen, diese seien aber bereits jetzt mit der Situation völlig überfordert.

    Die Süd-Tiroler Freiheit kündigt eine Anfrage im Landtag an, um in Erfahrung zu bringen, ob die Landesgesellschaft Alperia auch weitere Immobilien für Asylwerber zur Verfügung stellen wird, die bereits von Einheimischen bewohnt werden und wie die Landesregierung mit den Ängsten und Sorgen der Bewohner umzugehen gedenkt, die sich von der Politik völlig im Stich gelassen fühlen, so die STF.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (4)

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    • einereiner

      Wir haben diese unsere afrikanischen Brüder nicht eingeladen. Sie sollen alle wieder nach Hause gebracht werden….oder in die leeren Dörfer in Süditalien.
      Warum stimmt die SVP überhaupt für Migrantenunterkünfte in Südtirol?

    • franz

      Da die Geschäfte mit den Strom nicht mehr so gut gehen bzw. Massen an Direktoren den Gewinn auffressen ist Alperia jetzt darauf angewiesen ihre Wohnungen an “Flüchtlinge “ ( laut Kassationsgericht 2016 – 96 % Clandestini ) zu vermieten.

    • naomi

      Das ist in Barbian/Waidbruck bereits Realität. In nächster Zeit werden im Alperia-Gebäude an der Brennerstraße 25 (!) Asylwerber untergebracht. Das Haus wird von 3 einheimischen Familien bewohnt.
      Frau LR Stocker hat vergangene Woche bei einer Inforverantsaltung lediglich gesagt, sie verstehe die Bedenken der Bevölkerung, die Asylwerber müssen aber bestmöglich integriert werden …

    • gerry

      und dies ist erst der Anfang einer verfehlten Politik . Italiens Ressourcen bezüglich Aufnahmekapazitäten sind erschöpft . In vielen Städten sind die Menschen mit dieser unbegrenzten Willkommenskultur überfordert und die Sicherheitskräfte stehen vor einem Kollaps. Auch in unserer Region entstehen mancherorts bereits Bürgerwehren um der zunehmenden Kriminalität entgegen zu wirken. Für Merkel, Alfano und Kompatscher aber trotzdem alles im grünen Bereich . Na dann viel Spaß bei der nächsten Schneeballschlacht.

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