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    Július Koller

    Das Museion bietet zwei Termine zur Ausstellung von Július Koller  mit der Direktorin Letizia Ragaglia und dem Architekten Walter Angonese an.

    „Ich kann etwas tun, ich kann mir Fragen stellen” – mit Ironie und Skepsis stellte Július Koller die eigene Zeit und die Konventionen des westlichen Kunstbetriebs zur Diskussion. Koller (1939-2007) gehörte seit den 1960er Jahren zu den zentralen Künstlerpersönlichkeiten in Osteuropa und hat Künstlerinnen und Künstler sowie Intellektuelle weltweit beeinflusst. Derzeit beherbergt das Museion in Zusammenarbeit mit dem MUMOK in Wien und der Slowakischen Nationalgalerie in Bratislava die bislang umfangreichste Retrospektive zum Werk dieses Künstlers. Mit der Aktualität und Kraft dieses Werkes befasst sich die Direktorin des Museion Letizia Ragaglia am Donnerstag, 20. Juli um 19 Uhr im Rahmen einer Sonderführung durch die Ausstellung (der Eintritt ist frei). Danach wird der lange Donnerstag im Museion mit den suggestiven Eindrücken des zeitgenössischen Tanzes und einer Projektion auf der Medienfassade fortgesetzt: Während Alessandro Sciarroni in der Museion Passage seine Performance FOLK-S vorstellt, zeigt die Medienfassade ein für diesen Anlass produziertes Video des Künstlers Karim Zeriahen (in Zusammenarbeit mit Tanz Bozen, ab 22 Uhr. Der Eintritt ist frei).

    Am Freitag, 21. Juli um 17 Uhr  lädt das Museion zu einem zweiten Termin zur Ausstellung von Július Koller ein und dabei dreht sich alles um die von Hermann Czech entworfene Ausstellungsarchitektur. Dem Wiener Architekten ist das Kunststück gelungen, über 600 Arbeiten zu zeigen und dabei das ganze Universum und die künstlerische Grammatik von Július Koller zu neuem Leben zu erwecken. Der Architekt Walter Angonese ist ein Kenner der Arbeiten von Czech und zeigt die Besonderheiten dieser Ausstattung und der Arbeit ihres Schöpfers auf (Der Eintritt ist kostenfrei. Vormerkung empfohlen: info@museion.it / Tel. +39 0471 223413).

    Der Abend wird im weinhaus „PUNKT“ in Kaltern fortgesetzt. Dort hat Hermann Czech eine Weinbar gestaltet, die der besonderen Tradition des Ortes folgt und dabei immer einen neuen individuellen Ausdruck findet. Auf die Architekturführung folgt eine Weinverkostung.

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