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    Arme Pendler

    Polemik im Vinschgau: Der Zug-Ersatzdienst sei eine Demütigung für Pendler, kritisiert die Süd-Tiroler Freiheit.

    Seit über einer Woche ist die Linie der Vinschgerbahn außer Betrieb. Grund dafür ist ein technischer Fehler bei den Bahnübergangsschranken.

    Die  Betreiber setzten sofort einen Ersatzdienst mit Bussen ein, der jedoch sehr zu wünschen übrig lässt. Dies bemängelt, neben zahlreichen Bürgern und Pendlern, auch der Gemeinderat in Kastelbell-Tschars und Landesjugendsprecher der Süd-Tiroler Freiheit, Benjamin Pixner.

    Es ist nicht zum ersten Mal, dass die Vinschger-Bahnlinie einen Ersatzdienst auf der Straße benötigt und in der Vergangenheit hat dies immer relativ gut funktioniert.

    Diesmal kommt jedoch starke Kritik von vielen Pendlern und auch von Seiten der Politik. So bemängelt Pixner, dass es keine durchgehende Verbindung von Meran nach Mals gibt und viele Pendler deshalb öfters umsteigen müssen. Die Wartezeit zwischen den Anschlüssen beträgt manchmal bis zu einer Stunde!

    Für den Jungpolitiker ist es unerklärlich, dass bei den meisten Ersatzbussen die Haltestelle Kastelbell vom Fahrplan herausgenommen wurde und so nur wenige bis gar keine Busse in Kastelbell halten. „Dies gehört sofort ausgebessert und eine durchgehende Verbindung von Mals bis Meran eingerichtet“, unterstreicht Pixner.

    Abschließend erwähnt er in seiner Aussendung auch die säumigen Vinschger Gemeinden, die in Zukunft schneller solche Probleme erkennen und lösen sollten.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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