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Drei Länder im Camp

Knapp 50 Jugendliche zwischen elf und 14 Jahren aus Tirol, Südtirol und dem Trentino haben vergangene Woche in Neustift am Euregio-Summer-Camp teilgenommen.

„Natur trifft Kultur“ war das Motto des diesjährigen Summer-Camps der Europaregion, zu dem genau 47 Elf- bis 14-Jährige ins Bildungshaus Kloster Neustift gekommen waren, um gemeinsam die Vielfalt der Europaregion zu entdecken. Ganz nebenbei vertieften sie auch noch die Kenntnis der jeweils anderen Sprache.

Das Euregio-Summer-Camp gibt es bereits seit fünf Jahren. Bereits zum dritten Mal fand es heuer im Bildungshaus Kloster Neustift statt. Auch heuer war die Sommerwoche von Begegnungen und Austausch gekennzeichnet und bot Raum für jede Menge Spiele, Spaß und neue Freundschaften. In der Tat stand auch diesmal die Gemeinschaft im Mittelpunkt.

Das Summer-Camp hilft, die größte Hürde in der Europaregion, jene der Sprachen, abzubauen. Die jungen Leute, die bereits erste schulische Erfahrungen mit Deutsch und Italienisch gemacht haben, werden spielerisch an den Gebrauch der Zweitsprache herangeführt. Vormittags- und Nachmittagsprogramme werden immer in zwei Sprachen vorbereitet. Somit finden neue Sprachinhalte gleich auch eine praktische Anwendung.

Vielfältige kreative Spiele und gemeinsamen Aktionen sowie die Unterstützung von Lehrpersonen in den jeweiligen Muttersprache halfen dabei, Stolpersteine aus dem Weg zu räumen.

Auch die Summer-Camp-Abende in Neustift standen ganz im Zeichen der Europaregion. Gemeinsam kochten die Jugendlichen typische Gerichte aus den drei Landesteilen, spielten Theater, sangen Lieder in deutscher und italienischer Sprache oder schauten sich spannende Filme filme in einer der beiden Sprachen an.

Nicht fehlen durfte ein Besuch des Euregio-Büros mit einer kompakten Informationseinheit über die wichtigsten Grundlagen und Projekte der Europaregion.

Brücken bauen, hieß es nicht nur symbolisch, sondern im wahrsten Sinne des Wortes: und zwar Seilbrücken über den Eisack. Mit dem GPS-Gerät erlernten die jungen Leute, wie man sich am besten orientiert. Im Hochseilgarten und beim Sprechen mit Händen und Füßen wurden weitere Grenzen überwunden.

Die Jugendlichen hatten aber auch die Gelegenheit, Brixen und die Umgebung zu erkunden und zu erforschen und mit der Bevölkerung ins Gespräch zu kommen. Am Samstagabend wurde schließlich der gemeinsame EuregioStar gesucht.

Die Europaregion hat das Euregio-Summer-Camp auch dieses Jahr wieder mit einem Online-Tagebuch unter http://www.europaregion.info/summercamp begleitet, in dem sich die Eltern und Geschwister, aber auch Interessierte über den Verlauf des Camps informieren konnten.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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