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    Merkel in Südtirol

    Foto Angela Merkel: Paul Hanny

    Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel wird Ende Juli wiederum als Urlaubsgast in Sulden erwartet – trotz Wahlkampfs und Bundestagswahlen am 24. September.

    von Karin Gamper

    Wie immer ist im Vorfeld offiziell nichts in Erfahrung zu bringen. Wenn es um den wohl prominentesten Urlaubsgast des Landes geht, so versiegen sämtliche Informationsquellen.

    Durchgesickert ist lediglich so viel: Angela Merkel, Südtirol-Fan und seit 2005 deutsche Bundeskanzlerin, wird auch heuer einige Urlaubstage in Sulden unterm Ortler verbringen. Ganz so, wie sie es bereits in den vergangenen Jahren getan hat: als Privatperson und abseits des Polit-Alltags mit ihrem Ehemann Joachim Sauer im Viersterne-Hotel Marlet.

    Mit der Ankunft der Kanzlerin im malerischen Vinschger Bergdorf wird wiederum Ende Juli bzw. Anfang August gerechnet. In diesem Jahr stand hinter dem Kurzurlaub von Merkel lange ein großes Fragezeichen. In Deutschland wird am kommenden 24. September ein neuer Bundestag gewählt und die Langzeit-Kanzlerin steigt als CDU/CSU-Spitzenkandidatin erneut in den Ring.

    Es wäre ihre vierte Amtszeit. Je näher der Wahltermin rückt, umso dichter wird auch der Terminkalender der deutschen Spitzenpolitikerin.

    Das Ehepaar Merkel-Sauer jedenfalls scheint sich vom Wahlkampfstress nicht aus der Ruhe bzw. um die Urlaubstage in Sulden bringen zu lassen. Jedenfalls deutet alles darauf hin, dass sich die Kanzlerkandidatin die übliche Auszeit zum Wandern auch in diesem Sommer gönnen wird.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (8)

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    • einereiner

      Sie war eine gute Politikerin, bis zur Flüchtlingskrise…..da hat sie komplett durchgedreht uns seitdem ist es nur noch peinlich, dass sie ihren Fehler nicht zugeben kann.
      Ich waage zu behaupten: ohne ihren Fehler in der Flüchtlingskrise gäbe es keinen Brexit.

      • yannis

        >>>ohne ihren Fehler in der Flüchtlingskrise gäbe es keinen Brexit.<<<

        noch ein paar Dinge mehr z.B. wäre Pegida nie entstanden und über die AFD würde auch niemand reden, da diese sehr wahrscheinlich niemanden interessieren würde.
        Jetzt ist diese allerdings bitter nötig, denn ohne diese im Rücken liefe es bei Merkel wohl immer noch so wie im Jahr 2015.
        Was denkt man wohl wie es bei Frankreichs Politik ohne die starke Front National im Nacken liefe ?

      • guyfawkes

        So weit ich mich erinnern kann, wollten die Briten die Zuwanderung durch Polen (EU-Bürger) und Rumänen (leider EU-Bürger) stoppen. Die „richtigen“ Flüchtlinge kommen sowieso kaum über den Ärmelkanal.

    • franz

      Ohne Rechten im Rücken würde es bei den links – grünen Postkommunisten des PD & SVP in Italien immer so weiter gehen., lustig wie diese linken Scheinpopulisten in ganz Europa von den Rechten vor sich her getrieben werden!

    • franzkarl

      Wenn mehrere Tausend Menschen am Budapester Bahnhof unter menschunwürdigen Bedingungen dahinsiechen und die ungarische Regierung nichts dagegen tut, muss eine deutsche Bundeskanzlerin, die das C für christlich im Parteinamen trägt, das tun was Angela Merkel getan hat. Mit ihrer Tat hat sie nicht nur der Menschlichkeit in Europa einen Gefallen getan und gezeigt, was das Abendland wirklich ist. Sie hat auch klar umrissen, dass Politik in Europa, soll sie nachhaltig sein, immer über die eigenen Staatsgrenzen hinausgeht (das kapieren FN, F und Fidesz nicht). Dafür sind wir ihr in Europa zu Dank verpflichtet!
      Dann gibt es genug Leute, die diese Menschlichkeit verachten und dem persönlichen Machtzuwachs oder dem eigenen Hass auf die ganze Welt opfern. Wie die antiken Tyrannen im Osten und wie der Daesh heute. Das ist nicht Europa, das ist nicht Abendland. Das ist zutiefst uneuropäisch. Das verstehen Leute wie Strache, Le Pen, Wilders und zuletzt die Freiheitlichen in Südtirol nicht.

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