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„Heute dankt man mir“

Außenminister Sebastian Kurz wirbt in Bozen für die Schließung der Mittelmeerroute: Die „Einladungspolitik“ sei der falsche Weg. 

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Kommentare (7)

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  • tiroler

    Kurz bringt es auf den Punkt. Die Hirne von Stocker,Critelli u co. wird diese Wahrheit leider nicht erreichen

  • [email protected]

    Fuer mich erstaunlich, wie dieser Politiker klare Worte zur italienischen Flüchtlingspolitik findet. Ist doch die einzige, machbare Loesungsmoeglichkeit des Problems. Komplimente an Kurz.

  • hells_bells

    Kurz gesagt: Ein Mann mit Charisma und Charakter, was man von unseren problemeschònredenden Dauergrinser von „Politikern“ leider nicht behaupten kann!

  • thefirestarter

    Verschiebung der Probleme ohne sie zu lösen = Verschlimmerung der Gesamtsituation

    Es ist wie bei einem Murenabgang der einen Fluss aufstaut…
    du hoffst dass der Deich aus Geröl den Wassermassen dahinter eine Zeitlang standhält.
    Aber du weisst genau, dass du was unternehmen musst um das Wasser kontrolliert abfliessen zu lassen.

    Die Schliessung der Mittelmeerroute, sofern überhaupt möglich, bedeutet sehr viel Leid und Gewalt in Nordafrika, vornehmlich Libyen.
    Von heute ist die Meldung das die EU mit weiteren 46 Millionen Euro Libyen unterstützen will damit die Migarnten dort bleiben.
    Libyen ein failed State ohne Regierung, in dem die Migranten der Willkür und Gewalt ausgesetzt sind, Sexueller Ausbeutung, Folter und Versklavung.
    Ein Staat der im Korruptionsindex schon gar nicht mehr aufscheint so korrupt ist er.

    Um diese Schliessung hin zu bekommen wird es Gewalt brauchen – finanziert von uns!

    Eine solche Lösung ist eines demokratischen (LOL) Staatenbund nicht würdig.

    • franz

      Kurz bringt es auf den Punkt, er hat konkrete Vorstellungen wie man das Problem löst, bzw. wie man seine Bürger mit Grenzkontrollen vor unkontrollierten illegalen Immigranten und Kriminellen schützt. Im Gegensatz zu den Scheinpopulisten des PD/SVP
      Mit der Schließung der Mittelmeerroute, werden Flüchtlinge nicht mehr versuchen über Libyen und weiter übers Meer zu flüchten.
      Manchmal barucht es Gewalt um den Frieden zu sichern.

    • cicero

      Wenn niemand mehr nach Mitteleuropa durchkommt, sondern allenfalls auf einer Insel Schutz findet (weswegen er ja angeblich geflüchtet ist), dann kommt längerfristig auch niemand mehr nach Lybien, denn Ziel ist ja nicht die Schutzsuche in Europa, sondern eine (illegale) Einwanderung ohne nachweisbare Identität unter Ausnutzung des Asylrechts.
      Dann ertrinkt niemand mehr im Meer, die Schlepper machen kein Geschäft mehr und Europa bestimmt selbst wer in die Eu kommen darf.
      Die Probleme Afrikas können nicht in Europa gelöst werden. Afrika hat enorme Ressourcen und kann von der Globalisierung profitieren. Dazu muss es sich aber modernisieren, sich von korrupten Machthabern und Stammesgesellschaften befreien und für Demokratie und sichere Verhältnisse sorgen. Wenn wie gerade heute geschehen, Touristen getötet werden, braucht man sich nicht zu wundern, wenn niemand in den Tourismus oder in andere Branchen investieren will. Außerdem verscherbeln korrupte Machthaber ihre Ressourcen an Großkonzerne, stecken die Erlöse in die eigene Tasche oder rüsten Milizen aus, anstatt die Gelder in Entwicklung (Schulen, Straßen, Krankenhäuser ) zu investieren.

  • yannis

    >>>Libyen ein failed State ohne Regierung, in dem die Migranten der Willkür und Gewalt ausgesetzt sind, Sexueller Ausbeutung, Folter und Versklavung.<<<

    Dies mag zwar zutreffen, wenn sich aber in Afrika herum spricht das in Libyen "Endstation" ist wird mit der Zeit der Nachschub für o.g. ausbleiben und dieses Problem erledigt sich von selbst.

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