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    „Fehler gefunden“

    Nach Überprüfung startet am 17. Juli die Neuverkabelung der Schließsysteme, um den Bahnverkehr auf der Vinschger Linie baldmöglichst wieder aufzunehmen.

    Zusammen mit den Herstellerfirmen Ansaldo STS und Wegh arbeitet der Betreiber der Bahnlinie, die STA – Südtiroler Transportstrukturen AG, intensiv an der Behebung der Fehlerquelle, wegen der die Vinschger Bahn seit dem 6. Juli aus Sicherheitsgründen außer Betrieb ist. Die Fehlerquelle am Schließsystem der Bahnübergänge wurde gefunden und analysiert. Nach genauer Überprüfung wurde eine Lösung erarbeitet, die eine doppelte Prüfung des Schließsystems der Schranken vorsieht. „Dabei werden die Sensoren, die das Schließen der Schranke überprüfen, mit jenen, die die Öffnung überwachen, gekoppelt, sodass bei einem Fehlverhalten eines Bestandteils im Schließsystems die Züge nicht über die Bahnübergänge fahren werden“, erklärt STA-Direktor Joachim Dejaco. „Diese Lösung wird von einem unabhängigen Sicherheitsprüfer validiert, bevor der Zug wieder in Betrieb geht“, betont Dejaco.

    Um dieses System der doppelten Kontrolle der Bahnübergänge so rasch wie möglich umzusetzen, sei eine Neu-Verkabelung in den Schrankenantrieben eines jeden Bahnübergangs notwendig, die von den spezialisierten Technikern des Herstellers durchgeführt werden, erklärt der STA-Direktor. „Die Arbeiten werden zügig durchgeführt, sobald das System funktionstüchtig ist, wird der Bahnverkehr umgehend aufgenommen und die Bürger werden sofort informiert“, sagt Mobilitätslandesrat Florian Mussner. „Ich bedaure die Unannehmlichkeiten für die Fahrgäste und Touristen und bitte um Verständnis, aber die Sicherheit hat absoluten Vorrang. Die Wiederinbetriebnahme der Vinschger Bahn hat für alle Verantwortlichen höchste Priorität“, unterstreicht Mussner.

    In der Zwischenzeit haben das Landesmobilitätsressort, die SAD Nahverkehr AG und die Südtiroler Transportstrukturen AG (STA) einen Busersatzdienst, einen Transport für Menschen mit Behinderung, sowie einen separaten Fahrraddienst organisiert.

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    Kommentare (3)

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    • morgenstern

      Ja Herr Mussner, wer nichts weiß muss alles glauben.

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      Alles gut und recht, es wird immer mal was daneben gehen. Aber wie derzeit die Ersatzbusse organisiert sind ist nur eine Katastrophe. Angefangen in Meran wo kein Plan zu finden ist von wo aus die Ersatzbusse starten. Dreimal wurde in der kurzen Zeit der Standort gewechselt. Information gleich Null. Nie weißt du ob du richtig stehst. Viele Gäste und Pendler können von stundenlangen Wartezeiten an Haltestellen und ähnlichen Erlebnissen berichten dass einem einfach nur die Haare zu Berge stehen

    • zusagen

      Eine Panne auch letzten Montag auf der Bahnstrecke bei Sigmundskron.
      Zug fährt nicht weiter. Lokführer und Schaffner verlassen gemeinsam den Zug. Niemand weiß wohin. Fahrgäste werden nervös. Keine Informationen. Kein Personal. Nach über zehn Minuten stürmen Fahrgäste mit Kind und Kegel einen vorbeikommenden Linienbus. Viele aus Verzweiflung den AnschlussZug oder Flug zu verpassen. Ich bin auch dabei.
      Keine Ahnung was aus Lokführer und Schaffner geworden ist?!
      Leider alles kein böses Märchen

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