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    Spatz im Zeugenstand

    Vor drei Jahren erhielten die Kastelruther Spatzen mehrere Briefe mit bedrohlichem Inhalt. Nun läuft am Landesgericht ein Prozess wegen versuchter Erpressung gegen den Autor der Briefe. Und Spatzen-Sänger Norbert Rier musste zur Zeugenaussage.

    von Thomas Vikoler

    Es gibt immer ein erstes Mal. Auch für den vielleicht größten Star der deutschsprachigen volkstümlichen Musik. „Ich hatte so etwas noch nie gemacht, es war ein interessantes Erlebnis“, sagt Norbert Rier, Sänger der Kastelruther Spatzen, über seinen Auftritt am Montagnachmittag am Bozner Landesgericht.

    Rier war dort von Richter Carlo Busato vorgeladen worden. In einem Strafprozess, in dem die Kastelruther Spatzen als geschädigte Partei (nicht aber als Nebenkläger) aufscheinen.

    Was war passiert? Vor rund drei Jahren erhielten die Spatzen mehrere anonyme Briefe: In einem stand sinngemäß: Bringt 180.000 Euro zur Übergabe nach Meran, ansonsten passiert etwas.

    Was?

    Das erfuhren die Adressaten auch in den darauf folgenden Briefen nicht. Aber ein gewisses Bedrohungspotential hatten die anonymen Schreiben durchaus, wie der Spatzen-Sänger vor Gericht bestätigte.

    MEHR ZUM FALL UND ZUR ZEUGENAUSSAGE VON NORBERT RIER LESEN SIE IN DER MITTWOCH-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (1)

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    • markp.

      180.000? Die Dolomiten schreibt heute von 700.000. Wo kommt diese Diskrepanz der Zahlen her, wer hat hier nicht gut recherchiert. Die Silbergassler oder die Weinbergler? 🙂

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