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Panzer am Brenner

Minister Doskozil (Foto: Bundesheer.at)

Österreich will wegen der steigenden Flüchtlingszahlen die Grenzkontrollen verstärken. Mit Soldaten und Panzern.

Frankreich hat wegen steigender Flüchtlingszahlen in Italien mit 85.200 Anlandungen seine Grenzkontrollen bereits verstärkt. Österreich dürfte demnächst das Grenzmanagement am Brenner ebenfalls in Etappen aktivieren, berichtet die Tiroler Tageszeitung am Dienstag.

Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil rechne relativ zeitnah damit, wie sein Sprecher Stefan Hirsch der TT sagte.

750 Bundesheersoldaten sollen bis spätestens Anfang nächster Woche für Assistenzleistungen verfügbar sind. Vier Radpanzer seien – immer laut TT – schon nach Tirol verfrachtet worden.

 

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (20)

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  • issy

    Möglicherweise gibt es keine Lösung mehr für dieses Problem, maximal eine Verzögerung um einige Jahre.
    Dennoch, falls man diese Völkerwanderung noch in den Griff bekommen kann, wird es wohl nur mit sehr harten Massnahmen gehen, meine wohl unkonventionellen Ideen dazu:

    Verringerung der Pull-Faktoren:

    – Europa muss den Sozialstaat aufgeben
    – Alle illegal Eingewanderte müssen direkt ins Gefängnis, sobald sie keinen Asylstatus erhalten haben (illegale Einwanderung ist ja immerhin eine Straftat).

    Verringerung der Push-Faktoren:

    – Massiver Hilfe beim Aufbau eines Rechtsstaates in Entwicklungsländern (denn an humanitären Hilfen glaube ich nicht mehr, siehe interessanten Beitrag zur
    Entwicklungshilfeindustrie: https://www.youtube.com/watch?v=1ZpzV8poFEM)
    – Die lybische Küste muss von Europa militärisch besetzt werden, damit die Boote gar nicht starten können
    – Keine Wirtschaftshilfen aber faire Handelsverträge und Sanktionen gegenüber Europäische Konzerne, die afrikanische Länder ausbeuten (z.B. Europäische Trawler die afrikanische Fischgründe überfischen)

    Unschön wirds in jedem Fall, entweder an den Außengrenzen oder sonst halt innerhalb Europas

  • einereiner

    @issy
    gut geschrieben!
    Und wegen der EsseVuPi stehen wir auf der falschen Seite des Zaunes.

    • roadrunner

      Auf der falschen Seite stehen wir, weil Österreich den Krieg verloren hat und Südtirol an Italien annektiert wurde. Verdrehe nicht die Tatsachen!

    • ft

      Besser im sonnigen Süden als bei den Panzern, Soldaten und Gendarmen.
      Um das Bundesheer einzusetzen braucht es eine Anforderung des Innenministers
      die im Ministerrat beschlossen werden muss. Alles nur Bla Bla der zwei gelernten
      Gendarmen Platter und Doskozil (zugewanderter Tschusch ?)

  • franz

    Die einzigen die es nicht begreifen, begreifen wollen sind die linken Gutmenschen der nicht vom Volk gewählten Regierung des PD die seit 5 Jahren regieren ohne vom Volk gewählt zu werden.
    Nachdem Ministerpräsident Gentiloni & Innenminister mit der Schließung von Häfen gedroht haben ( ohne es umzusetzen ) spricht Gentiloni von großen Erfolg anlässlich des Dreiertreffen Merkel-Marcro- ( Gentiolni.-Minniti )
    was natürlich wieder einmal reine Wahlpropaganda ist.
    Alle EU- Staaten weigern sich Wirtschaftsflüchtlinge aufzunehmen nur Italien will anscheinend den Flüchtlingszustrom nicht stoppen .
    Am liebsten unteranderem durchwinken anstatt in ihr Herkunftsland zurückzuschicken.
    Wohl weil es ein großes Business ist mit den Flüchtlingen
    ( 96 % Clandestini laut Kassationsgericht 2016 )
    Klare Worte der Österreicher, die mit ihrer Grenzkontrolle ihre Bürger vor unkontrollierter Massenimmigration , unter ihnen Kriminelle und möglicherweise Jihadisten schützen im Gegensatz zu Italien
    Schiaffo europeo al governo,
    Immigrati, no di Spagna e Francia all’apertura dei loro porti !
    Wie Libero quotidiano schreibt.
    http://www.liberoquotidiano.it/news/italia/12428899/immigrati-spagna-francia-no-apertura-porti-sbarchi.html

  • andreas

    @issy
    Europa soll den Sozialstaat aufgeben? Erkläre mal wie du dir das vorstellst.

    Wenn alle illegal eingewanderten ins Gefängnis müssen, können wir sie durchfüttern, soll das jetzt schlau sein?

    Die aufgezwungene Demokratisierung hat bei genau welchen Ländern bis jetzt funktioniert?

    Europa soll also ein fremdes Land, d.h. Lybien, militärisch besetzen, auf welcher Rechtsgrundlage? Wohl doch nicht nur deshalb, weil wir die Guten sind?

    Die EU trägt mit ihren Agrasubventionen bei, dass europäische Konzerne Afrika mit Billigprodukten überschwemmen, wer genau sollte die Konzerne jetzt an die kurze Leinen nehmen?

    @einereiner
    Die SVP kann für die Zustände genau gar nichts dafür oder was könnten sie deiner Meinung nach ändern?

    Und wenn die Össis wirklich mit Panzer am Brenner ankommen, ist dies an Dämlichkeit nicht zu überbieten.

    • issy

      @andreas

      Sozialstaat:
      Das war eine Provokation, aber wenn die Völkerwanderung nicht aufgehalten wird, dann passiert das ganz von alleine, fragt sich nur wie schnell.

      Gefängnis:
      Wenns soweit sein wird, dann wird man es auch für gerecht ansehen, wenn diese Häftlinge dafür arbeiten müssen.

      Unterstützung der Justiz in Entwicklungsländern:
      Ich habe nicht von Demokratisierung geschrieben, sondern Hilfe für den Aufbau eines Rechtsstaates, z.B. durch Übernahme von Kosten für die Ausbildung von Richtern und Staatsanwälten in Entwicklungsländern und eventuell auch die Bezahlung derselben mit europäischen Zuschüssen sobald sie im Beruf stehen.
      Viele wollen nicht nur wegen der besseren Wirtschaft nach Europa sondern weil es momentan bei uns noch mehr Sicherheit vor Kriminalität gibt.

      Die USA hat doch auch keine Skrupel in Syrien zu intervenieren, obwohl der syrische Staat nur Russland zur Hilfe gerufen hat. Lass noch ein paar Milionen Einwanderer kommen, dann wird diese Option sicher ins Auge gefasst werden…

      Agrarsubventionen:
      Na, die Bürger, welche endlich aufwachen und die EU-Politiker unter Druck setzen sollen (ich weiß, ist vollkommen utopisch, aber…)

      Andreas, sag doch gleich, dass es keine Lösung für dieses Problem der Massenmigration gibt.

      P.S.:
      Die Abschaffung der heutigen Asylgesetze (die ursprünglich auch unter anderen Verhältnissen geschrieben wurden) würde auf dem Mittelmeer mehr Menschenleben retten als alle anderen Massnahmen, aber dazu ist sich das scheinheilige Europa ja zu fein, löst aber natürlich auch nicht die Probleme der Ausbeutung Afrikas durch den Westen

      • andreas

        Ob es eine Lösung gibt, weiß ich nicht, nicht umsetzbare Vorschläge zu machen, ist aber eher keine.
        Wenn jemand in Afrika größere Veränderungen anstoßen kann, dann ist es China. Nur die haben die Macht und die Mittel friedlich das Problem zu lösen.

        • issy

          Ja das kann man natürlich auch machen, den Kopf in den Sand stecken und hoffen, dass China uns aus der Patsche hilft.

          Bei einigen (nicht allen) meiner Vorschläge gehts doch nur mehr darum, ob man die Massnahme proaktiv oder reaktiv durchführt, weils so oder so früher oder später gemacht werden muss.

          • andreas

            Mit blinden Aktionismus löst man selten Probleme.
            Wir leben in einem Rechtsstaat, mit allen Vor- und Nachteilen.
            Seit hunderten von Jahren beuten wir Afrika aus und du möchtest morgen eine Lösung?

          • franz

            @andreas
            Wer Afrika in den letzten Jahrzehnten am meisten ausgebeutet hat, sind Konzerne wie Monsanto ( USA ) oder China – Öl und anderen Bodenschätzen.
            So gesehen stellt sich die Frage warum diese Wirtschaftsflüchtlinge nicht nach China .oder den USA flüchten .

  • issy

    @Andreas

    habe ich den Eindruck hinterlassen, dass ich „morgen“ meine, wenn ich über Beihilfe zum Aufbau von Rechtsstaaten (wie gesagt, nicht unbedingt Demokratien, denn die meisten Menschen sehnen sich nach Stabilität und Sicherheit und nicht nach individualistische Freiheit. Rede mal mit Irakern, die der Zeit und Sadam Hussein nachtrauern oder mit Lybiern die sich einen Gadaffi zurücksehnen) in Afrika rede?

  • yannis

    @andreas
    >>>Mit blinden Aktionismus löst man selten Probleme<<<

    Richtig ! was war es denn mit Merkels Lockruf "Wir schaffen das" ??? eben blinder Aktionismus !

    und wo steht denn dass man die Sozialleistungen für Immigranten nicht auf das MINIMALSTE reduzieren könnte, denn genau dies ist dass Problem das man mit NICHTSTUN in Europa besser lebt als wenn man in Afrika Hacke & Schaufel in die Hand nimmt.

  • cicero

    Wir haben China Indien Singapur usw. genauso „ausgebeutet“ wie Afrika. Aber die Zeit der Kolonisation ist schon längst vorbei und die Länder konnten sich entwickeln wie sie es wollten und nicht wie wir es uns vorstellen. Ob sie in einem Gottesstaat, in einer Wirtschaftsdiktatur, in einer Stammesgesellschaft odet in einer Demokratie leben wollen ist allein deren Sache und wir sollten uns nicht immer mit unserer Besserwisserei „was Afrika braucht“ einmischen. Länder wie China oder Singapur vor 50 Jahren noch bitterarm sind ihren Weg auch ohne uns Westler gegangen und heute müssem wir schauen,dass sie uns nicht unterbuttern. Genauso müssen wir was Afrika betrifft unser unseliges Sendungsbewusstsein ablegen. Afrika muss seinen Weg gehen. Wenn sie wie momentan dirch unsichere Lage, Stammesfehden usw. Keine sicheren Investitionen in die Wortschaft ermöglichen uns korrupte Machthaber die eigenen Ressourcen an Großkonzerne verscherbeln die Erlöse in die eigene Tasche stecken anstatt dem Volk zugute kommen zu lassen, ist das deren Sache. Dass es anders geht haben nahezu alle anderen bewiesen.
    Was die Migranten aus Afrika betrifft, so sind dies Glücksritter die ein besseres Leben in Europa wollen, was aus deren Sicht verständlich ist. Nur kann Europa nicht alle nehmen die ein besseres Leben wollen. Deshalb ist die einzige Lösung sie auf Inseln zu bringen oder wie Köllensperger kürzlich sagte 6 Milliarden für ein Lager in Nordafrika in die Hand zu nehmen wo geordnete Standards herrschen und ihnem dort rin Asylverfahren zu geben, dad eh meist abgelehnt wird. Wenn sie nicht mehr nach Mitteleuropa durchkommen hört det Strom gleich auf. ES GIBT KEIN RECHT AUF EINWANDERUNG IN EUROPA MITTELS DES ASYLRECHTS.

    • andreas

      Wer hat wann China ausgebeutet?
      Wir haben bei denen billig produzieren lassen, die waren aber schlauer wie wir, haben die Produkte kopiert und billiger produziert.
      So sind ganze Industriezweige wie Textil- oder Schuhindustrie aus Italien verschwunden.
      Das hat nichts mit Ausbeutung zu tun, die haben uns mit unseren eigenen Waffen geschlagen.

      Europäische Molkereien drücken ihre EU subventionierten Produkte zu Dumpingpreisen auf den afrikanischen Markt und lassen den kleinen Milchbauern nicht mal die Chance, eine kleine Landwirtschaft aufzubauen.

      So einseitig, wie du die Sachlage darstellst, ist sie dann doch nicht. Der Vorschlag von Köllensperger vom Lager ist schon deshalb weltfremd, da wir nicht mal mehr die 35 Dollar monatlich aufbringen, die Flüchtlinge in Jordanien zu versorgen.

      Ob es ein Recht in Europa einzuwandern gibt oder nicht, wäre mir z.B. komplett egal, wenn ich am Verhungern wäre, dir etwa nicht?

      • issy

        @Andreas
        Da kommen keine die am Verhungern sind, das sind Leute die genug Geld haben die Schlepper zu bezahlen, Glücksritter eben.
        Dass die Mentalität auch eine Rolle spielt, ob ein Vok vorankommt, da hat Cicero schon auch recht.
        @Cicero
        Wenn das mit den Flüchtlingslagern sinnvoll wäre, dann könnte man das auch billiger haben:
        Asylantrag bei der nächstgelegenen europäischen Botschaft stellen lassen. Aber dann könnte es wirklich passieren, dass Europa Arme, Behinderte, Alte usw. , die asylberechtigt wären, aufnehmen müsste, was man ja auch nicht will (sonst hätte man schon lange echte Flüchtlinge per Flugzeug einfliegen lassen können).
        Gut, nach Lybien würden wohl nur starke, gesunde Asylberechtigte gelangen, dann wären die Schwachen und Hungernden rausgefiltert, so gesehen ist die Variante Flüchtlingslager in Lybien vielleicht doch günstiger für Europa.

        Wer mir damit Zynismus ankreidet, sollte endlich die Augen für die Realität öffnen, wies läuft auf der Welt abseits der Wohlstandsblase…

    • ft

      Sie waren wahrscheinlich nie in Asien, sonst würden Sie nicht Singapur als
      Beispiel für Ihre Theorie der Ausbeutung hernehmen. Singapur ist ein Stadtstaat,und auch als englische Kolonie war da nie was zum ausbeuten. Es
      gibt keine Bodenschätze und die Bevölkerung besteht seit 200 Jahren aus eingewanderten Chinesen. Heute ist es dank der Arbeitswut der Chinesen ein Musterstat oder besser Musterstadt. Bevor man über Länder und Völker schreibt sollte man sich vor Ort dokumenitiren.

      • cicero

        Habe Singapur nicht für die Theorie einer sog. Ausbeutung,(die in Wirklichkeit keine ist) genommen sondern dafür wie ein Volk aus Eigeninitiative in relativ wenigen Jahren von Armut zu Wohlstand gelangen kann,ohne die oberschlauen Ratschläge von uns Westlern. Genau wie China.

  • cicero

    Ich habe ausgebeutet unter Anführungszeichen gesetzt,weil das immer relativ ist. Tatsache ist dass es ALLE in der Hand haben wie sie leben wollen. Anderen die Schuld fürs eigene Versagen geben ist leicht, es gibt immer zwei Seiten der Medaille, diejenigen die ausbeuten und die die sich ausbeuten lassen. Ja glaubst du die Dumpingpreise betrifft nur die armen Afrikaner? In einer globalisierten Welt muss halt entsprechend reagiert werden, wobeei wir wieder bei den großteils korrupten Machthabern sind, denen das Wohlergehen des Volks am A.. vorbeigeht und die höchstens den eigenen clan unterstützen.
    Die Flüchtlinge die zu uns kommen sind keineswega am Verhungern, sondern stammen von der Mittelschicht, die sich Schlepper leisten können. Die wirklich Armen schaffen es nicht bis zu uns. Deshalb gehören sie in ein Lager auf Inseln. Das ist auch nicht so teuer, wleil da eh niemand mehr kommt wenn der Weg nach Mitteleuropa verschlossen bleibt. Wie gesagt es geht nicht um Schutzsuche sondern um ein Einwandern mit Hilfe des Asylrechts. Denn ob berechtigt oder nicht, einmal in Europa gelandet geht keiner mehr zurück.

  • andreas

    @cicero
    Wenn meinst, dann sind halt sie die Bösen und wir die Guten, was soll´s.
    Deine Ansichten ändern ja nichts an der Lage, gut, meine auch nicht.

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