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    Dankbare Schützen

    Elmar Thaler in Wien

    Der Südtiroler Schützenbund nimmt die Gedenkveranstaltung 25 Jahre Streitbelegung im Österreichischen Parlament zum Anlass, um Österreich zu danken.

    Der Südtiroler Schützenbund nimmt die gestrige Gedenkveranstaltung 25 Jahre Streitbelegung im Österreichischen Parlament zum Anlass, um Österreich zu danken – und um eine noch engere Einbindung Österreichs anzumahnen.

    Ein solcher Tag muss vor allem Anlass sein, all jenen Menschen einen Dank auszusprechen, die sich bis heute von österreichischer Seite für Südtirol eingesetzt haben. Obwohl dafür weder Wählerstimmen zu gewinnen noch wirtschaftliche Vorteile für Österreich herauszuholen waren, gab es immer wieder österreichische Politiker, denen Südtirol ein Herzensanliegen war und die sich über das gewöhnliche Maß hinaus für das Land an Eisack, Etsch und Rienz eingesetzt haben und heute noch einsetzen.

    „Ohne diesen Einsatz der Republik Österreich wäre unser Land heute nicht mit einem relativen Wohlstand gesegnet, wir hätten sicher bei weitem nicht die Kompetenzen, die wir heute haben, und wären viel mehr italienische Provinz, als wir uns vorstellen können“, so der Landeskommandant des Südtiroler Schützenbundes Elmar Thaler, der bei der Veranstaltung in Wien auf Einladung der ÖVP bzw. der Nationalratspräsidentin Doris Bures zugegen war.

    Gleichzeitig habe die Gedenkveranstaltung im Österreichischen Parlament aber gezeigt, wie wichtig es ist, die zukünftige Entwicklung Südtirols schon jetzt mit den Verantwortungsträgern abzustimmen und gemeinsam nach Strategien einer immer besseren Verbindung Südtirols mit Österreich festzulegen.

    Derzeit werde zwar viel über Vergangenes gesprochen, wirkliche gemeinsame Zukunftsvisionen müssen aber erst noch entwickelt werden. „Diese Entwicklung einzuleiten und in kleinen, aber beständigen Schritten umzusetzen, muss die Botschaft des heutigen Tages sein“, so Landeskommandant Elmar Thaler. Damit nicht wieder passiert, dass der Herr Außenminister in Wien einen Landtagsabgeordneten aus Bozen mit Landeshauptmann Arno Kompatscher verwechselt. Und das nicht nur vom Rednerpult aus, sondern sogar beim anschließenden Smalltalk. Denn das spricht Bände über den Stand der derzeitigen Zusammenarbeit, so der SSB.

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    Kommentare (1)

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    • werner56

      Es ist einfach unglaublich, dass LH Kompatscher den italienischen Präsidenten nach Meran eilt, der Einladung aus Wien aber offenbar (demonstrativ) fern bleibt.

      Dass darüber hinaus auch der Landesparteiobmann P.Achammer es nicht der Mühe wert findet bei einer Gedenkfeier nicht nach Wien anzureisen, spricht Bände und lässt über das Verständnis der SVP-Verantwortlichen zu Östetreich tief blicken.
      Wenn die SVP – wie auch ihr eigener Koslitionspartner PD – die Schutzmacht Österreich als solche nicht mehr will, dann soll die dies eindeutig um Ausdruck bringen.
      Ein solches undiplomstisches Verhalten ist jedenfalls unwürdig und durch nichts zu rechtfertigen.
      Eigentlich ein Affront gegenüber des Vaterland Österreich.

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