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    Die Bilanz

    Gewitter und starke Regenfälle haben in kürzester Zeit erhebliche Schäden verursacht. Die Bilanz der Berufsfeuerwehr.

    In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde zuerst das mittlere Eisacktal und anschließend das Sarntal und der Bozner Talkessel von heftigen Niederschlägen mit Regen und Schauer getroffen welche Überschwemmungen und Muren zur folge hatten.

    Die Feuerwehren rückten in der Nacht und am Vormittag zu ca. 231 Einsätzen aus.

    Zwei Muren zu ca. 100 m3 Material verlegten die SS 12 auf Höhe des Villnösser Stausees und kamen in der Nähe des Staubeckens zu erliegen. Die SS 12 wurde sofort gesperrt, der Verkehr wurde auf der Brennerautobahn umgeleitet.

    In der Stadt Bozen wurden zwischen 4 Uhr und 5 Uhr 52 mm Niederschlag (Regen und Hagel) gemessen.

    Die Berufsfeuerwehr Bozen und die Freiwilligen Feuerwehren Gries, Bozen Stadt und Oberau sowie die unmittelbar zur weiteren Unterstützung alarmierten Nachbarwehren von Andrian, Siebeneich, Terlan, Frangart und Kardaun mussten ca. 140 Einsätze bewältigen welche mit bis zu 80 Wehrleuten gleichzeitig und insgesamt 22 Mannschaften ausrückten.

    In einer ersten Phase des Gewitters, wurden 3 PKW’s aus verschieden Unterführungen befreit da diese sich vor dem Hagel in Schutz bringen wollten.

    Die Fahrer wurden jedoch von den plötzlichen Wassermassen überrascht, ein Wegfahren war ihnen unmöglich geworden. Hauptsachlich rückten die Feuerwehren wegen überschwemmte Keller und Garagen aus, welche teilweise sogar bis zur Decke mit Wasser gefüllt wurden.

    Im Viertel Haslach hat der Schelm Bach die Promenade, welche zum Virgl führt, in verschiedene Stellen beschädigt.

    Der Offizier dieser Berufsfeuerwehr hat zusammen mit dem Zuständigen vom Forstdienst und Wildbach einen Lokalaugenschein durchgeführt.

    Aus Sicherheitsgründen wurde der Spazierweg gesperrt und es wurden die Arbeiten am Schelmbach für Montagvormittag organisiert.

    Die Abarbeitung der Einsätze hat bis in den Nachmittagsstunden am Sonntag die Feuerwehren beschäftigt.

    Dank der Wetterbesserung hat sich die Lage deutlich entschärft.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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