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    Abschiebezentrum in Kaltern?

    Symbolbild (Foto: Caritas)

    Die Diskussionen um ein Abschiebehaftzentrum in Südtirol: Medienberichten zufolge sollen die Kasernen in Kaltern eine Option für ein derartiges Zentrum sein.

    von Lisi Lang

    Der Bericht der Trentiner Tageszeitung „L’Adige“ hat gestern für Staunen und Entsetzten im Überetsch gesorgt. Das Blatt titelte: „Profughi, no al Cpr a Roverè – Si valuta l’ipotesi Caldaro.“

    Ein Abschiebehaftzentrum in Kaltern?

    Anfang des Jahres wurde bekannt, dass auch in der Region Trentino Südtirol ein Abschiebezentrum für straffällige Asylwerber oder für Einwanderer ohne Aufenthaltsgenehmigung eingerichtet werden soll. Ersten Infos zufolge war zu diesem Zeitpunkt das Militärareal in Aichholz bei Salurn im Gespräch. Dieses Areal befindet sich direkt an der Provinzgrenze zu zwei Dritteln auf Trentiner Gebiet und zu einem Dritten in Südtirol.

    Nun sollen laut der Tageszeitung „L’Adige“ aber auch die Kasernen in Kaltern als Option überprüft werden. Diese Nachricht sorgt in der Überetscher Gemeinde natürlich für Stunk.

    Steht Kaltern wirklich zur Debatte oder handelt es sich dabei um einen schlechten Scherz, weil sich die Überetscher Gemeinde bisher weigert Flüchtlinge aufzunehmen?

    Lesen Sie in der heutigen Print-Ausgabe was Landesrätin Martha Stocker dazu sagt.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (2)

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    • franz

      Die Idee ist nicht einmal so schlecht.
      Dann könnten die Asylbewerber deren Asylantrag definitiv abgelehnt wird, bzw. jene die sich aus anderen Gründen illegal ( Kriminelle ) bei uns aufhalten, in dieses Cpr ( „Centro di permanenza per il rimpatrio“. ) ex CIE , untergebracht werden , was sie nicht verlassen dürfen bis ihr Status geklärt ist oder bis sie abgeschoben werden. Somit wäre auch der Schutz für den Bürger gewährleistet, wenn mam sie auf Grund von Gutmenschen Gesetzen der Regierung Renzi -Gentiloni nicht einsperrt.
      Anstatt diese Scheinflüchtlinge unter Androhung von Finanzkürzungen in Gemeinden unterzubringen, ( Finanzkürzungen von 250.000 € für Gemeinden welche sich weigern “Flüchtlinge aufzunehmen wie Frau Stocker auf “rai radio südtirol“ vom 14.06.2017 verlauten lässt.))

    • besserwisser

      kaltern ist politisch völlig bedeutungslos sowie es das ganze überetsch ist. seit sepp mayr kein Vertreter mehr im Landtag und dann passiert sowas eben. auf dem Hochplateau über bozen oder im vingschgau würde so was nicht passieren …

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