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    Hohe Gäste in Meran

    Foto: LPA/Oskar Verant

    Im Meraner Kurhaus wurde 25 Jahre Streitbeilegung gefeiert. Die Staatspräsidenten Sergio Mattarella und Alexander Van der Bellen waren zu Gast.

    Meran stand am Sonntagvormittag ganz im Zeichen des Festes zum 25. Jahrestages der Streitbeilegung.

    Genau am 11. Juni 1992 hat der damalige österreichische Außenminister Alois Mock dem italienischen Botschafter, Alessandro Quaroni, die Erklärung überreicht, mit der der Streit zwischen Österreich und Italien in Sachen Südtiroler Autonomie als beendet angesehen wurde. Weniger Tage später, am 19. Juni, gaben auch die Vereinten Nationen die Streitbeilegung offiziell frei.

    Landeshauptmann Arno Kompatscher konnte den Präsidenten der Republik Italien, Sergio Mattarella, und den Bundespräsidenten Osterreichs, Alexander Van der Bellen, gewinnen, an dem Festakt zum 25-jährigen Jubiläum teilzunehmen.

    Foto: LPA/Oskar Verant

    Gegen 10.20 Uhr empfing Landeshauptmann Kompatscher vor dem Kurhaus entlang der Passerpromenade die beiden Staatspräsidenten.

    Wenig später begann die Jubiläumsfeier im Kursaal. Moderator war Rudi Gamper.

    Das Landesjugendblasorchester spielte die österreichische und die italienische Hymne. Anschließend wurde ein Film über die Hintergründe zur Streitbeilegung gezeigt.

    Es folgten die Reden von Arno Kompatscher, Sergio Mattarella und Alexander Van der Bellen.

    Der Festakt wurde mit der Europahymne abgeschlossen. Der Landesjugendchor sang sie in den drei Landessprachen.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (3)

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    • josef.t

      „Streitbeilegung“ ; ein würdiges Fest des Friedens, im wahrsten Sinne
      des Wortes, ohne Bewaffnete Gruppierungen .
      Kompliment an den Jugend Chor ! Die Jugend ist unsere Zukunft !
      Das soll ein Zeichen sein, Friede auf unserem Planeten nicht mit
      Waffenarsenale, sondern mit Diplomatie zu schaffen…

      • lois

        @josef.t
        Stimme dir voll zu! War eine durchaus gelungene Feier.
        Nebenbei sieht man nun im Nachhinein wie lächerlich im Grunde diese ganze von den Schützen bzw. von Thaler losgetretene Diskussion um die Hymnen war. Möchte wissen wer sich ernsthaft dadurch „gestört“ fühlte…
        Völlig unangebracht wäre hingegen wohl, wie von Thaler vorgeschlagen, das Abspielen von „Azzurro“ an Stelle der italienischen Hymne gewesen…

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