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„Bin schon aufgeregt“

Magda Amhof wird Ende Juli ihr erstes Kind zur Welt bringen. Wie sich die SVP-Abgeordnete auf das freudige Ereignis vorbereitet – und warum sie schnell in den Landtag zurückkehren will.

Tageszeitung: Frau Amhof, der voraussichtliche Geburtstermin Ihrer Tochter ist der 31. Juli. Diese Sitzungswoche im Landtag wird Ihre vorerst letzte sein?

Magdalena Amhof: Ich werde noch bis Ende Juni an den Sitzungen des Landtags teilnehmen. Die Sitzungen im Juli werde ich dann wohl verpassen…

?Danach gehen Sie in Karenz. Sind Sie schon aufgeregt?
 
Ja, ich bin schon aufgeregt – es ist mein erstes Kind. Wie andere Mütter auch werde ich die Zeit vor der Geburt dafür nutzen, daheim alles für das Baby herzurichten. Ich merke schon, dass es unglaublich anstrengend ist, während der Schwangerschaft zu arbeiten. Besonders nach den Abendterminen, bin ich immer sehr müde. Deshalb ist es jetzt notwendig, etwas kürzer zu treten.
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Wie bereiten Sie sich auf die Geburt vor?

Jetzt geht es darum, den Stress herunterzufahren, zur Ruhe zu kommen und abzuschalten. Wenn ich Zeit habe, gehe ich spazieren.

Sie müssen für einige Zeit von der Politik Abschied nehmen. Wie lange werden Sie im Landtag fehlen?

Das hängt von der Situation ab. Ich werde aber nicht so lange abwesend sein. Wir haben im Landtag Mehrheitsverhältnisse, die es nicht erlauben, ausgesprochen lange weg zu bleiben. Wir behandeln wichtige Gesetze, wo es die Mehrheit braucht. Wir haben nicht mehr den Luxus, mit einer absoluten Mehrheit zu spielen. Deshalb werde ich versuchen, so schnell wie möglich wieder an den Abstimmungen teilzunehmen. Bei einigen Terminen, wie zum Beispiel der Aktuellen Fragestunde, ist meine Anwesenheit nicht ausschlaggebend. Wenn aber bei den Abstimmungen Not an der Frau ist, werde ich da sein. Es wird sich im Landtag sicher ein Raum finden, in dem ich wickeln und stillen kann.

Sie sind also eine Parteisoldatin?

Ganz genau!

Interview: Matthias Kofler

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Kommentare (8)

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  • martlstocker

    Die blonde Frau stellt das Wohl des eigenen Kinden hinten an, um möglichst schnell wieder arbeiten gehen zu können, um im Kreise ihrer Parteifreunde gegen das Wohl der Südtiroler mitstimmen zu können.
    Die SVP braucht solche Quotenfrauen.

  • george

    Ist das so viel wichtiger, als bei einfachen Frauen im Leben, alsdass ihr über Amhof soviel Aufhebens macht? Berichtet doch über wichtigere Dinge, welche das Wohl oder Wehe der Allgemeinheit betreffen. Ihr seid bald schlimmer als die Bunte-Zeitschrift oder die Freizeit-Revue. Wer ist schon Magda Amhof?

  • ktm

    Sensationell, vielleicht hat die werdende Mutter von sich aus die Zeitung kontaktiert, ansonsten, Gratulation, an diesen gewieften Investigativjornalisten.

  • sepp

    passen sie auf frau amhof das ihnen ihre parteikollegin stocker nett vorher no die geburtenabteilung in Brixen schliesst

  • morgenstern

    Nur noch erbärmlich diese Selbstinszenierungen. Als ob andere Frauen die nicht am öffentlichen Futtertrog sitzen und ihr erstes Kind zur Welt bringen weniger wichtig wären.

  • goggile

    amhof wer? hàtte total vergessen dass diese frau im Landtag sitzt. man hòrt ja nie was von ihr so wie von tschurtschen taler und einigen anderen. entweder von den medien boikotiert oder ich weis nicht

    • yannis

      >>>amhof wer? hàtte total vergessen dass diese frau im Landtag sitzt. man hòrt ja nie was von ihr<<<

      sagt sie doch selbst, dass sie NUR für die Abstimmungen wichtig ist, das heißt sie "nickt" das was der SVP Dunstkreis auskopft ab, mehr nicht.

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