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    Die Umverteilung

    Das Land wird  in den kommenden Wochen 250 Aufnahmeplätze für Flüchtlinge in verschiedenen Gemeinden bereitstellen und damit die Landeshauptstadt Bozen entlasten.

    Die Landesregierung hat eine Reihe von Maßnahmen beschlossen, um die vom Staat zugewiesenen Asylbewerber aufzunehmen und sie dabei auch gleichmäßig zu verteilen.

    Wie weit diese Maßnahmen umgesetzt wurden, darüber haben Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Tommasini, der in der Landesregierung auch für Vermögen und Hochbau zuständig ist, und Soziallandesrätin Martha Stocker am Rande einer Gemeinderatssitzung den Stadtrat für Soziales, Sandro Repetto, informiert.

    Das Land wird demnach in den kommenden Wochen 250 Aufnahmeplätze in verschiedenen Gemeinden bereitstellen und damit auch die Landeshauptstadt entlasten, wo sich derzeit die überproportional viele Flüchtlinge aufhalten.

    Nach Abschluss der vorgesehenen Adaptierungs- und Einrichtungsarbeiten werden noch im Juni 60 Plätze in Leifers geschaffen, 45 Plätze in Lana, 30 Plätze in Welschnofen und anfangs Juli 35 Plätze in Schlanders zur Verfügung stehen.

    Im August sollen zudem die Adaptierungsarbeiten an einer weiteren Aufnahmeeinrichtung in Brixen abgeschlossen sein.

    Bereits bezogen wurden die neuen Asylbewerberheime in Auer und Innichen. Insgesamt 80 Asylbewerber wurden von Bozen dorthin verlegt. Mit der Inbetriebnahme der neuen Einrichtungen wird diese Zahl bis Juli auf 250 und bis Ende August auf 310 anwachsen.

    „In den vergangenen 17 Monaten hat die Landesabteilung Vermögen zwölf Aufnahmeeinrichtungen für die Flüchtlingsaufnahme ausgestattet und vorbereitet, das entspricht einer Einrichtung alle 45 Tage“, zog Landesrat Tommasini Bilanz, und verwies dabei auch auf die gesetzlichen Vorgaben.

    Es handelt sich dabei um die ehemalige Lemayr-Betriebshalle, die Gebäude Generalmarket und De March, die ehemalige „Gorio“-Kaserne und die ehemalige Mensa im Landhaus 5 in Bozen, die ehemalige „Mercanti“-Kaserne in Eppan, das ehemalige Eisenbahn-Gebäude in Meran, ein Gebäude in Riffian, die ehemalige „Gnutti“-Kaserne in Wiesen/Pfitsch und das Fischerhaus in Vintl.

    Hinzu kommen die jüngst adaptierten Liegenschaften Pernter in Auer und die ehemalige Drusus-Kaserne in Innichen. In weiteren neun Gebäuden waren keine Anpassungsarbeiten notwendig.

    „Das Land arbeitet mit Hochdruck an der Bereitstellung der Aufnahmeeinrichtungen und an der Lösung noch offener Fragen“, betonte gegenüber den Vertretern der Gemeinde Bozen Landesrat Christian Tommasini, „sowohl die zuständigen Landesämter als auch die beauftragten Unternehmen sind bis in die Nacht hinein und an den Wochenenden im Einsatz, um eine möglichst rasche Übergabe zu gewährleisten. Dabei muss das Land als öffentlicher Auftragsgeber natürlich alle gesetzlichen Vorgaben beachten. Dies gilt sowohl für die Verträge, als auch für die Verfahrensabwicklung und für die baulichen Auflagen.“

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    Kommentare (3)

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    • franz

      Die Flüchtlinge müssten umverteilt werden so die Landesregierung.
      Diese Meinung vertritt auch Scheriff – Bürgermeister von Bozen Caramaschi der die Geister nicht mehr los wird die er gemeinsam mit SVP/PD und Grüne gerufen hat.
      “Sono d’accordo con Kompatscher quando dice che i comuni che si rifiutano di accogliere debbano essere penalizzati finanziariamente – puntualizza il sindaco -. A Bolzano attualmente ci sono 850 migranti, quando dovrebbero spettarcene 400 e questo accade perché diversi municipi non fanno la propria parte“ […]
      https://www.salto.bz/de/article/06062017/la-volta-buona
      Den Gemeinden die Finanzen kürzen oder vielleicht nach Vorbild der Regierung -Renzi Hotels requirieren um Clandestin unterzubringen.
      Und Caramschi behauptet kein Faschist zu sein.
      Anstatt Gemeinden mit Finanzkürzungen zu drohen die keine Flüchtlinge – Clandestini aufnehmen – ( laut Kassationsgericht 2016 nur 4 % haben Recht auf Asyl )) sollte Caramaschi seiner Pflicht nachkommen und so wie es das Dekret-von Innenminister Minniti vorsieht den Daspo anwenden und für das Ansehen der Stadt sorgen Illegale Clandestini welche sich mit Drogenhandel beschäftigen Frauen vergewaltigen und die Bürger terrorisieren, sowie lästige schwarze Bettler aus der Stadt ausweisen. Kriminelle – Illegale in CPR ex CIE unterbringen und falls sie einen negativen Bescheid bekommen ,in ihr Herkunftsland zurückschicken.
      “Cie. La denominazione „Centro di identificazione ed espulsione“ è sostituita da quella di „Centro di permanenza per il rimpatrio“.
      Für den Rest 4 % die Asylrecht erhalten würde das ex Alimarket ausreichen.

    • thefirestarter

      Gesetzesvorschläge zur Direkten Demokratie
      Die Sammelfrist für zwei Volksbegehren endet in den Gemeindebüros am Freitag, den 11. August, 12 Uhr.

    • einereiner

      Schiebt diese Sozialschmarotzer nach Afrika ab. Wir haben sie nicht eingeladen, wir wollen und brauchen sie hier nicht.

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