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    Philipp hinterlässt drei Kinder

    Im Göflaner Marmorbruch hat sich am Dienstagmorgen ein Arbeitsunfall ereignet. Ein 29-jähriger Arbeiter verlor sein Leben. Er hinterlässt seine Partnerin und drei Kinder.

    +++ UPDATE Dienstag 16.40 UHR +++

    von Karin Gamper

    Nun wurde die Identität besam Dienstagmorgen im Göflaner Marmorbruch tödlich verunglückten Mannes bekanntgegeben.

    Es handelt esich um den 29-jährigen Philipp Weisser aus Deutschland.

    Er befand sich gemeinsam mit einem weiteren Mitarbeiter des Unternehmens im Stollen des Marmorbruchs auf etwa 2.200 Metern Meereshöhe. Dort kam es zu dem tragischen Arbeitsunfall.

    Philipp Weisser war frühmorgens um 07.30 Uhr mit dem Abbau eines Marmorblocks beschäftigt, als dieser aus noch ungeklärter Ursache in Bewegung geriet und den Mann seitlich gegen eine Wand drückte und einklemmte. Dabei erlitt er tödliche Verletzungen.

    Der zweite Mitarbeiter vor Ort blieb unverletzt, erlitt jedoch einen schweren Schock.

    Der Verunglückte seine Partnerin Stefanie und drei Kinder – 11, 3 und 1 Jahr alt.

    Philipp Weisser stammte aus Deutschland, lebte jedoch seit vielen Jahren in der Fraktion Göflan.

    DAS HABEN WIR BISLANG BERICHTET:

    Im Göflaner Marmorbruch, auf rund 2.200 Metern Meereshöhe, hat sich am Dienstag gegen 07.30 Uhr ein tödlicher Arbeitsunfall ereignet.

    Eine Person unter Marmor eingeklemmt.

    Nachdem es anfangs geheißen hatte, dass der Arbeiter schwere Verletzungen erlitten habe, wurde nun bekannt, dass der Mann, 29 Jahre alt, verstorben ist.

    Der Mann soll deutscher Staatsbürger sein.

    Der Rettungshubschrauber Pelikan konnte infolge des schlechten Wetters nicht starten.

    Die Carabinieri ermitteln die Unfallursache.

     

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (7)

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    • yannis

      >>>Der Rettungshubschrauber Pelikan konnte infolge des schlechten Wetters nicht starten.<<<

      Die Bergrettung Ahrntal hat in der "NACHT" am Tauern auf 2.600 Metern Meereshöhe zwei somalische Flüchtlinge geborgen, die über die Grenze nach Österreich wollten.

      noch Fragen ??

      http://www.tageszeitung.it/2017/05/26/flucht-ueber-die-gruene-grenze/

    • goggile

      UNFASSBAR DASS DER RETTUNGSHUBSCHRAUBER NICHT STARTEN KONNTE UND BEI FLUECHTLINTEN SCHON. FINDET DIE SCHUDLIGEN!

    • tiroler

      DIE Verantwortlichen müssen eingesperrt werden!

    • martinal.

      Seid ihr ein pietätsloses Pack!!! Pagliacci!!

    • drago

      Hier kann man wirklich nur mehr von blindem Hass sprechen. Ich kann noch verstehen, wenn man (übertriebene?) Sozialleistungen an illegale Einwanderer kritisiert, aber der Bergrettung und Flugrettung zu unterstellen, dass sie für Einheimische nicht tätig wird (fliegt), aber für Migranten schon, stellt dann schon den Gipfel an Dummheit und Hasserfülltheit (und noch ein paar anderer unangenehmer Eigenschaften) dar.
      Rein technisch gesehen, gibt es nunmal einen Unterschied zwischen Nacht und schlechtem Wetter. Wie durch alle Medien gegangen ist, kann die Flugrettung seit kurzem bei guten Verhältnissen auch Nachtflüge durchführen. Bei schlechtem Wetter kann ein Hubschrauber auch bei Tag manchmal nicht fliegen.

      • meintag

        Ich für meine Person prangere hier an dass an diesem Tag überhaupt gearbeitet wurde. Auf dem Stilfser Joch zum Beispiel gabe es zur selben Zeit Schneefall. Genauso prangere ich in der heutigen Dolomiten die Beileidsbekundungen des Fraktionsvorstehers und des Firmeninhabers an da es Beiden in Erster Linie um den wirtschaftlichen Aspekt geht und dieser Unfall vergessen wird wie es bei Firmen mit solchen Umsätzen immer wieder passiert.

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